AT69947B - Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen. - Google Patents

Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen.

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AT69947B
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Austria
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coal dust
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dust firing
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Samuel Mathew Seddon
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Samuel Mathew Seddon
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 Brennstoffes über diese Leitfläche des Rohres 4 wird der Brennstoff fein verteilt und zugleich von dem heissen Lnftstrom, der durch das Rohr 4 strömt, durch die Öffnung 13 angesaugt. Die so herbeigeführte Mischung von heisser Luft mit Brennstoff gelangt in das Gebläse 6 und durch dasselbe über das Brennstoffzuführungsrohr 7 in den Ofen. Infolge der Mischung des   Brennstones   mit der heissen Luft vor dem Eintritt in das Gebläse wird letzteres an seinen Flügeln weit weniger abgenutzt und zugleich eine weit vollständigere Mischung des Brennstoffes mit der Luft herbeigeführt, so dass es ausgeschlossen ist, dass unverteilte   Brennstoffmasse   in den Ofen gelangen kann. 



   Dadurch, dass der Brennstoff in der Mischkammer auf die obere geschlossene Seite des Saugrohres 4 aufgebracht wird und die Absaugung von unten in das Rohr geschieht, entstehen zwei nach abwärts gerichtete Ströme Brennstoff, die unterhalb des Rohres gegeneinander prallen und in das Rohr emporsteigen. Hiebei werden etwa vorhandene Klumpen Brennstoff zerschlagen und im   Luftstrome   verteilt. 



   Die Menge des in die Öffnung 13 eintretenden Brennstoffes kann unter Vermittlung eines Schiebers 18 geregelt werden, welcher durch einen Bodenschieber 19 der Mischkammer zugängig gemacht ist. Vor und hinter der Mischkammer 12 sind in dem Rohre 4 die Drosselklappen 16, 17 angeordnet. 



   Durch geeignetes Einregulieren dieser Drosselvorrichtungen 16, 17, 18 kann ausser der Gesamtmenge auch das Mischungsverhältnis von heisser Luft und Brennstoff so gelegelt werden, dass sie bei ihrem Eintritt in den Ofen eine gleichmässige Flamme ergibt, also ein Puffen der Flamme vermieden wird. Die Klappe 16 reguliert die Stärke der Saugwirkung und somit die Menge des mit der Luft zu mischenden Brennstoffes. Die Klappe 17 reguliert dagegen die Kapazität des Gebläses oder die Menge der Luft. Durch Öffnen des Bodenschiebers 19 kann man irgend welche schwereren Teile, die sich auf dem Boden der Mischkammer 12 angesammelt haben können, wie insbesondere Muttern, Bolzen, grössere Bruchstücke usw., beseitigen. 



   Versuche haben ergeben, dass mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung gegenüber den be- kannten Vorrichtungen, bei welchen der Brennstoff dem   Gebläse unmittelbar zugeführt, wird,   eine ganz erhebliche Ersparnis an Brennstoff eintritt. Im   übrigen   wird bei der neuen Vorrichtung die zur Herbeiführung einer vollständigen Verbrennung notwendige Zeit ganz erheblich verringert. 



   Wenngleich es bei der beschriebenen Vorrichtung zweckmässig ist, als Brennstoff pulverisierte
Kohle zur Anwendung zu bringen, kann hiezu auch flüssiger Brennstoff zur Anwendung kommen, denn auch dieser wird, von der oberen Seite des Rohres 4 herabfliessend, vom Heissluftstrom aus der Mischkammer emporgesaugt werden. 



   Es ist verständlich, dass der als Leitfläche in Betracht kommende Teil des   Rohres -1 inner-   halb der Mischkammer 12 entweder einen Teil des Rohres 4 selbst bilden oder getrennt ausgestaltet werden kann. 



   In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kommt die Kohlenstaubfeuerung bei einem
Drehrohrofen zur Anwendung, es liegt aber auf der Hand,   dass     sie auch zur Zufühmng zer-     kleinerter Brenn.'-toffe bei   anderen   Verbrennungsöfen   Benutzung finden kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   KohlenstauLfeuerung   für Drehrohrofen zum Brennen von Zement, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr   (4),   welches heisse Luft zum   Gebläse (6)   leitet, an der Brennstoff- 
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 Luft und Kohlenstaub erzielt wild, bevor   diet-e   zum Gebläse kommen.

Claims (1)

  1. 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der Öffnung (13) an der unteren Seite des Saugrohres (4) eine Drosselvorrichtung (18) vorgesehen ist.
    3. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass am Boden der Mischkammer ein Schieber angeordnet ist, um die angesammelten schweren Teile vom Boden aus der Mischkammer entfernen zu können. EMI2.2
AT69947D 1913-01-28 1913-12-03 Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen. AT69947B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015001074A1 (de) * 2015-01-26 2016-07-28 Alexander Wolf Ein Ofen mit Beschickung für feste Brennstoffmischungen zum Erzeugen von Wärme und oder Energie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015001074A1 (de) * 2015-01-26 2016-07-28 Alexander Wolf Ein Ofen mit Beschickung für feste Brennstoffmischungen zum Erzeugen von Wärme und oder Energie

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