AT69947B - Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen. - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> Brennstoffes über diese Leitfläche des Rohres 4 wird der Brennstoff fein verteilt und zugleich von dem heissen Lnftstrom, der durch das Rohr 4 strömt, durch die Öffnung 13 angesaugt. Die so herbeigeführte Mischung von heisser Luft mit Brennstoff gelangt in das Gebläse 6 und durch dasselbe über das Brennstoffzuführungsrohr 7 in den Ofen. Infolge der Mischung des Brennstones mit der heissen Luft vor dem Eintritt in das Gebläse wird letzteres an seinen Flügeln weit weniger abgenutzt und zugleich eine weit vollständigere Mischung des Brennstoffes mit der Luft herbeigeführt, so dass es ausgeschlossen ist, dass unverteilte Brennstoffmasse in den Ofen gelangen kann. Dadurch, dass der Brennstoff in der Mischkammer auf die obere geschlossene Seite des Saugrohres 4 aufgebracht wird und die Absaugung von unten in das Rohr geschieht, entstehen zwei nach abwärts gerichtete Ströme Brennstoff, die unterhalb des Rohres gegeneinander prallen und in das Rohr emporsteigen. Hiebei werden etwa vorhandene Klumpen Brennstoff zerschlagen und im Luftstrome verteilt. Die Menge des in die Öffnung 13 eintretenden Brennstoffes kann unter Vermittlung eines Schiebers 18 geregelt werden, welcher durch einen Bodenschieber 19 der Mischkammer zugängig gemacht ist. Vor und hinter der Mischkammer 12 sind in dem Rohre 4 die Drosselklappen 16, 17 angeordnet. Durch geeignetes Einregulieren dieser Drosselvorrichtungen 16, 17, 18 kann ausser der Gesamtmenge auch das Mischungsverhältnis von heisser Luft und Brennstoff so gelegelt werden, dass sie bei ihrem Eintritt in den Ofen eine gleichmässige Flamme ergibt, also ein Puffen der Flamme vermieden wird. Die Klappe 16 reguliert die Stärke der Saugwirkung und somit die Menge des mit der Luft zu mischenden Brennstoffes. Die Klappe 17 reguliert dagegen die Kapazität des Gebläses oder die Menge der Luft. Durch Öffnen des Bodenschiebers 19 kann man irgend welche schwereren Teile, die sich auf dem Boden der Mischkammer 12 angesammelt haben können, wie insbesondere Muttern, Bolzen, grössere Bruchstücke usw., beseitigen. Versuche haben ergeben, dass mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung gegenüber den be- kannten Vorrichtungen, bei welchen der Brennstoff dem Gebläse unmittelbar zugeführt, wird, eine ganz erhebliche Ersparnis an Brennstoff eintritt. Im übrigen wird bei der neuen Vorrichtung die zur Herbeiführung einer vollständigen Verbrennung notwendige Zeit ganz erheblich verringert. Wenngleich es bei der beschriebenen Vorrichtung zweckmässig ist, als Brennstoff pulverisierte Kohle zur Anwendung zu bringen, kann hiezu auch flüssiger Brennstoff zur Anwendung kommen, denn auch dieser wird, von der oberen Seite des Rohres 4 herabfliessend, vom Heissluftstrom aus der Mischkammer emporgesaugt werden. Es ist verständlich, dass der als Leitfläche in Betracht kommende Teil des Rohres -1 inner- halb der Mischkammer 12 entweder einen Teil des Rohres 4 selbst bilden oder getrennt ausgestaltet werden kann. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kommt die Kohlenstaubfeuerung bei einem Drehrohrofen zur Anwendung, es liegt aber auf der Hand, dass sie auch zur Zufühmng zer- kleinerter Brenn.'-toffe bei anderen Verbrennungsöfen Benutzung finden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. KohlenstauLfeuerung für Drehrohrofen zum Brennen von Zement, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr (4), welches heisse Luft zum Gebläse (6) leitet, an der Brennstoff- EMI2.1 Luft und Kohlenstaub erzielt wild, bevor diet-e zum Gebläse kommen.
Claims (1)
- 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber der Öffnung (13) an der unteren Seite des Saugrohres (4) eine Drosselvorrichtung (18) vorgesehen ist.3. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, dass am Boden der Mischkammer ein Schieber angeordnet ist, um die angesammelten schweren Teile vom Boden aus der Mischkammer entfernen zu können. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US69947XA | 1913-01-28 | 1913-01-28 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT69947B true AT69947B (de) | 1915-09-25 |
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ID=21723632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT69947D AT69947B (de) | 1913-01-28 | 1913-12-03 | Kohlenstaubfeuerung für Drehrohröfen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT69947B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015001074A1 (de) * | 2015-01-26 | 2016-07-28 | Alexander Wolf | Ein Ofen mit Beschickung für feste Brennstoffmischungen zum Erzeugen von Wärme und oder Energie |
-
1913
- 1913-12-03 AT AT69947D patent/AT69947B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015001074A1 (de) * | 2015-01-26 | 2016-07-28 | Alexander Wolf | Ein Ofen mit Beschickung für feste Brennstoffmischungen zum Erzeugen von Wärme und oder Energie |
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