AT69318B - Verfahren zur Darstellung von 1.3-Butylenglykol. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 1.3-Butylenglykol.

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  Verfahren zur Darstellung von 1.3-B u t y l e n g l y k o l. 



   Es ist bekannt, Azetaldehyd in wässeriger Lösung zu Aldol zu kondensieren und das Aldol mit Natrium oder Aluminiumamalgam zu 1. 3-Butylenglykol zu reduzieren. In der britischen Patentschrift Nr. 17259/1911, wird eine Kombination beider Prozesse beschrieben, die darin besteht, dass man die rohe Kondensationsflüssigkeit des Azetaldehyds, die das Aldol enthält, mit   Metallamaigamen   reduziert. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich die Reduktion dieser rohen Aldollösung, die man durch Kondensation einer wässerigen Lösung von Azetaldehyd, z. B. mit Pottasche, erhalten kann, technisch sehr vorteilhaft   elektrolytisch durchführen   lässt. Aldol selbst wurde schon durch elektrolytische Reduktion von gewöhnlicher bzw. Fleischmilchsäure erhalten. Eine weitere   Reduktion : zum   1. 3-Butylenglykol ist dabei jedoch nicht beobachtet worden. Die neue Tatsache der Möglichkeit der elektrolytischen Reduktion des Aldols ist überraschend, da Verbindungen vom Typus   ss.   CHOH. CH2.   C'O. ss,   wie z. B. Dlazetonalkohol gegen Säuren oder Alkalien sehr empfindlich sind und man bei der elektrolytischen Reduktion in saurer Lösung arbeitet.

   Man hat dabei den weiteren Vorteil, etwa   unveränderten   Azetaldehyd oder Paraaldehyd durch Reduktion als Alkohol zurückzugewinnen, der dann von neuem zu Azetaldehyd oxydiert werden kann. 



     Beispie)   : 100 Teile Azetaldehyd werden langsam mit 40 Teilen kalten Wassers unter Eiskühlung versetzt. Man lässt dann bei   100 eine Auflösung   von   2. 5 Teilen   Pottasche in 25 Teilen Wasser hinzufliessen. Unter   Ruhren hä) t man   die Flüssigkeit 14 Stunden auf 100. Die so erhaltene Lösung säuert man mit   260/piger   Schwefelsäure an und füllt mit dieser Säure auf 750 Teile auf. Die Flüssigkeit wird nun in dem Kathodenraum (etwa 300 cm2 nutzbare Kathodenfläche) einer geschlossenen Zelle etwa 24 Stunden elektrolytisch reduziert bei einer Stromstärke von 2 Ampère pro   ctn   Kathodenfläche. Man neutralisiert mit Kreide, saugt vom Gips ab und gewinut durch fraktionierte Destination das 1.   3-Butylen-   glykol.

   Die Ausbeute beträgt etwa 50%   vom Azetaldebyd   an Glykol, während man   300/0   an Alkohol zurückgewinnt. Die Stromausbeute beträgt etwa 30%. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von 1. 3-Butylenglykol durch Reduktion von Aldol, darin bestehend, dass man Aldol in saurem Medium elektrolytisch reduziert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT69318D 1912-03-16 1913-02-26 Verfahren zur Darstellung von 1.3-Butylenglykol. AT69318B (de)

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