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EinrichtungzurFernübertragungvonEinstellbewegungen.
Die Erfindung bezieht sich auf Empfänger für Fernsteuerungsanlagen und bezweckt, für Empfänger dieser Art eine Anordnung zu schaffen, die es ermöglicht, dass der zu steuernde Gegenstand die an dem entfernt liegenden Geber eingestellte Bewegung nicht nur sofort, sondern auch zu einer beliebigen späteren Zeit ausführen und in der Zwischenzeit entweder in Ruhe verbleiben oder auch unabhängig von der Fernsteuerungsanlage verstellt werden kann.
Die Erfindung hat besondere Bedeutung für die Fernsteuerung von Geschützen, da hier das Bedürfnis vorliegt, dass z. B. das Geschützrohr unabhängig von der Fernsteuerungsanlage aus der Feuerstellung in die Ladestellung gebracht werden und in dieser, gleichgiltig ob am Geber eine Einstellung erfolgt oder nicht, bis zur Beendigung des Ladevorganges verbleiben kann.
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motor die Anlassvorrichtung im Sinne des Anlassens zu verstellen und der Hauptmotor sie in die Ruhestellung zurückzuführen sucht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispie] des Erfindungsgegeenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Empfänger,
Fig. 2 den Schnitt nach 2-2 der Fig. 1, von rechts gesehen, in Verbindung mit einem Schaltungsschema,
Fig. 3 den Schnitt nach 3-3 der Fig. 1, von links gesehen.
Fig. 4 den Schnitt nach 4-4 der Fig. 3, von oben gesehen,
Fig. 5 den gleichen Schnitt wie Fig. 3, bei anderer Stellung einzelner Teile,
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Fig. 7 den Schnitt nach 7-7 der Fig. 1, von rechts gesehen, Fig. 8 den Schnitt nach 8-8 der Fig. 1, von links gesehen, Fig. 9 und 10 je einen Schnitt nach 9-9 bzw. 10-10 der Fig. 7, von oben gesehen.
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ist mit zwei Schleifringen c2 versehen, von denen jeder mit einer an einem Ständer Bs befestigten Bürste b6 in Berührung steht.
Die festen Bürsten b3 sind durch Leitungen und 2 (Fig. 2) über einen Steuerschalter, der im wesentlichen aus einem drehbaren, mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Kontaktfingern d1 und d2 versehenen Schaltorgane D (Fig. 2) und sechs in Winkelabständen von je 60 aufeinanderfolgenden Kontaktgruppen d3 bis d8 besteht, mit den beiden Hauptleitern 3 und 4 eines Leitungsnetzes verbunden, und zwar ist die Leitung 1 an die nebeneinanderliegenden Kontaktgruppen d3 und d4 und die Leitung 2 an die diesen
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und K verschieden sind, müssen auch die Umdrehungszahlen dieser Zahnräder entsprechend verschieden sein,
es muss also bei einer Drehung des Sti1'llrades F eine Verdrehung des Zahnrades J sowohl gegenüber dem Zahnrade K als auch gegenüber dem Zahnrade H eintreten.
An dem Zahnrade J sind zwei einander diametral gegenüberliegende Ansätze angeordnet. die innen und aussen von koachsialen Zylinderflächen i3 und i4 (Fig. 7) begrenzt werden und an den Seiten derart trapezförmig abgeschrägt sind (Fig. 10), dass zwei Schraubenflächen ili von einander entgegengesetzter Gangrichtung entstehen. Für die Ansätze i2 sind in dem Zahnrade K entsprechend gestaltete Rasten k2 vorgesehen. Ferner ist an dem Zahnrade J noch ein weiterer Ansatz, i6, vorgesehen, der in ähnlicher Weise wie die Ansätze i2 trapezförmig abgeschrägt ist, so dass ebenfalls zwei Schraubenflächen entstehen, die mit i7 (Fig. 9) bezeichnet sind.
Der Ansatz i6 tritt durch den von dem ringförmigen Zahnrade K umschlossenen Hohlraum hindurch und greift, wenn gleichzeitig die Ansätze i2 in den Rasten k2 ruhen, in eine entsprechend gestaltete Rast A des Zahnrades H ein. Wenn die Ansätze ; ? und , wie in den Fig. 1 und 4 angenommen ist, in den zugehörigen Rasten "'.. 2 und h4 ruhen, müssen sie, sobald eine Drehung des Zahnrades F1 und infolgedessen auch eine Verdrehung des Zahnrades J sowohl gegenüber dem Zahnrade K als auch gegen- über dem Zahnrade H erfolgt, mit den Schraubenflächen i5 oder i7 aus den zugehörigen Rasten k2 und h4 allmählich herausgleiten.
Das Zahnrad J verschiebt sich hiebei entgegen der Wirkung der Schraubenfeder M in achsialer Richtung im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles z bis in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung, bei der es sich mit den Ansätzen i2 oder dem Ansatze 1 : 6, nachdem diese aus den Rasten k2 und h4 herausgetreten sind, unter dem Drucke der Schraubenfeder M
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gewählt, dass der Austritt der Ansätze i2 und i6 aus den Rasten k2 und 114 gerade nach einer vollen Umdrehung des Zahnrades J gegenüber dem Gehäuse B8 erfolgt ist.
Ein Wiedereintritt der Ansätze in die zugehörigen Rasten kann erst erfolgen, wenn das Zahnrad J gegenüber den Zahn-
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motor aus der Ruhe-in die Arbeitsstellung gedreht werden. Die Vorgänge, die sich weiterhin abspielen, unterscheiden sich von den oben beschriebenen nur dadurch, dass das Zahnrad FI während der Bewegung des Hilfsmotors um einen kleineren Winkel verdreht wird als vorher, da der gleichzeitig laufende Hauptmotor dieses Zahnrad im entgegengesetzten Sinne zu drehen sucht wie der Hilfsmotor.
Für den Drehwinkel des Zahnrades Fol gilet in diesem Falle der Ausdruck ## - #(1 + #) = 0. Hat der Hilfsmotor seine Drehung beendet, so werden die beweglichen Bürsten C durch den weiterlaufenden Hauptmotor in derselben Weise, wie oben beschrieben, in ihre Ruhestellung zurückgeführt, so dass der Hauptmotor wieder zum Stillstand kommt. Da
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Soll dem Geschützrohre nicht, wie bisher angenommen wurde, eine Erhöhung, sondern eine Senkung erteilt werden, so wird der Anker E des Hilfsmotors vom Geber aus im entgegengesetzten Sinne wie vorher verstellt. In diesem Falle erfolgt die Drehung des Zahnrades und des Armes Q1 zunächst im entgegengesetzten Sinne der Pfeile' < .'bzw. M, und die Bürsten C gelangen daher durch eine Drehung im Sinne des Pfeiles y (Fig. 2) in die Arbeitssteilung, so dass der Haupt-
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wie vorher umlaufen muss.
Auch in diesem Falle erhält das Geschützruhr, gleichgiltig ob die Bürsten C erst nach Beendigung der Einstellung des Gebers an das Netz 3, -J angeschlossen worden oder schon während der Einstellung des Gebers angeschlossen sind, eine der Einstellung des Gebers genau entsprechende Einstellung, wie sich im einzelnen in ganz ähnlicher Weise nachweisen lässt. wie oben.
Soll das Geschützrohr, nachdem es eine dem Winkel cp verhältnisgleiche Erhöhung # erhalten hat, unabhängig von der Fernsteuerungsaniage bewegt werden, so wird das Schaltorgan D (Fig. 2), wenn z. B. das Geschützrohr in die (wagenechte) Ladestellung gebracht werden soll. so eingestellt,
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(Fig. 2) drehen, so dass sich das Geschützrohr der Ladestellung nähert. Nimmt man zunächst an, dass der Anker E des Hilfsmotors während der Drehung des Hauptmotors keine Verdrehung seitens des Gebers erfährt, so wirkt das Zahnrädergetriebe E2 G F bei der Drehung des Ankers A als Umlaufrädergetriebe, und das Zahnrad F1 wird durch das Umlaufrädergetriebe in Drehung versetzt. Diese Drehung erfolgt ebenso wie vorher beim Antriebe durch den Hilfsmotor E B7 im Sinne des Pfeiles w.
Die Drehung des Zahnrades pI im Sinne des Pfeiles M'hat, wie oben ein- gehen geschildert Ist, zur Folge. dass die beweglichen. Bürsten C wieder aus ihrer Ruhestellung im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles y in die Arbeitsstellung gedreht werden. Dies hat jedoch
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geschlossen, und der Hauptmotor läuft ebenso wie in den früher geschilderten Fällen im entgegen- gesetzten Sinne des Pfeiles y an, so dass das Geschützrohr sich wieder der ihm vorher erteilten, durch die Einstellung des Gebers bestimmten Winkelstellung nähert.
Gleichzeitig wird das Zahnrad F1 (im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles w) zurückgedreht, so dass es sich wieder seiner
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