AT69104B - Verfahren zur Enthärtung und Reinigung von Wasser. - Google Patents

Verfahren zur Enthärtung und Reinigung von Wasser.

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  Verfahren zur Enthärtung und Reinigung von Wasser. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Enthärtung und Reinigung von Wasser aller Art und besteht darin, dass das Wasser mit eisensauren Verbindungen bzw. den in diesen nach Angabe des Erfinders fast immer auch enthaltenen übereisensauren Verbindungen der Leicht-,   Erd- oder Schwermetalle,   einzeln oder in Verbindung miteinander behandelt wird, also mit den eisensaaren bzw.   übereisensauren   Salzen des Kalzium, Magnesium, Kalium, Natrium oder-wo keine gesundheitlichen Rücksichten entgegenstehen-des Barium, Blei oder dgl.

   Diese Verbindungen können entweder dem Wasser unmittelbar zugesetzt werden oder es können   Filter-oder Kontaktmaterialien verschiedenster   Art mit diesen Salzen beladen, durchsetzt oder getränkt werden, so dass die Reaktionen beim Durchlaufen des Wassers durch die so zugerichteten   Filter- oder Kontaktmaterialien   eintreten und gleichzeitig auch die Sonderung der unlöslichen Reaktionsprodukte von dem Wasser erfolgt. 



   Die Wirkung der genannten eisensauren oder übereisensauren Salze beruht darauf, dass sie durch das Wasser zersetzt werden und die Zersetzungsprodukte, teilweise im Entstehungszustande, mit den im Wasser enthaltenen Stoffen in Reaktion treten. So werden die Ferrosalze des zu behandelnden Wassers in Ferrisalze umgewandelt, die organischen Stoffe in Kohlensäure und Wasser zersetzt, die Ammonsubstanzen und-salze oxydiert. 



   Als Nebenwirkung kommt das Enthärten des Wassers bei Anwendung des Kalksalzes der   Eisensäure   und unter Umständen eine Anreicherung an Kohlensäure durch Zersetzung der organischen Substanzen oder   Sauerstoffbildung   bei Verwendung eines Überschusses an Oxydationsmittel in Betracht. Bei Gegenwart von übereisensauren Verbindungen bildet sich nach Angabe   desErfinders aucb welches   seinerseits Wasser und Ozon ergibt, so dass man es auch in der Hand hat, das Wasser mit Sauerstoff und Ozon anzureichern, wie dies für Trinkwasser wünschenswert ist. Selbstverständlich findet infolge Einwirkung der Hydroxyde auch eine Enteisenung statt. 



   Wird zu technischen Zwecken zu verwendendes Wasser unter Einwirkung von eisensauren Verbindungen des Barium oder   bleui   behandelt, so wird auch eine Entgipsung des
Wassers erzielt. 



   Dort, wo man die Salze unmittelbar mit einem Filter-oder Kontaktmaterial in Ver- bindung bringen will, kann man das Filter-oder Kontaktmaterial mit den Ausgangsstoffen mischen, aus denen die eisensauren bzw. übereisensauren Salze in inniger Bindung mit jenem Material hergestellt werden. Eisen in   entsprechend Trkleinerter   Form, wie Dreh- oder Feilspäne oder Eisenwolle gibt, mit Alkalinitrat   geschmolzen,   wesentlich eisensaure
Salze und diese gehen bei Wasserzutritt mehr oder weniger vollkommen in übereisensaure
Salze über. Als   Filtermaterial kann Schamotte, Bimsstein,   Asbest, Sandstein, Sand, Glas- bruch, Schlacke aller Art, ferner Eisenerze oder dgl. verwendet werden.

   Werden die eisen- sauren bzw.   überjisensauren   Präparate dem Wasser selbst zugesetzt, so erfolgt dann die
Klärung in bekannter Weise durch Absetzenlassen, Dekantieren, Filtrieren usw. 



   Wenn gewünscht, können aus den Reaktionssedimenten die eisensauren bzw. über- eisensauren Salze auch wieder regeneriert werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Reinigen und Enthärten von Wasser, gekennzeichnet durch die Ver- wendung von Alkali-, Erdalkali-und Schwermetallsalzen der Eisonsäuren als Zusatz zu dem zu reinigenden Wasser oder zum Filtrier-oder Kontaktmatorial. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT69104D 1912-03-05 1912-03-05 Verfahren zur Enthärtung und Reinigung von Wasser. AT69104B (de)

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