AT69013B - Verfahren und Vorrichtung zum Zeilenausgleich bei Schriftmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zeilenausgleich bei Schriftmaschinen.

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AT69013B
AT69013B AT69013DA AT69013B AT 69013 B AT69013 B AT 69013B AT 69013D A AT69013D A AT 69013DA AT 69013 B AT69013 B AT 69013B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zum Zellenausgleich bei Schriftmaschinen, 
Auf Maschinen, die Schriftsätze mit ausgeglichenen, d. h. gleichlangen Zeilen liefern, wird jede   Zeile zunächst vorläufig hergestellt,   wobei sie im allgemeinen zu kurz oder zu lang 
 EMI1.1 
   Wortzwischenräume (Spatien),   ergibt dann den Betrag, um den   jede Spatie vergrössert werden   muss, um die Zeile auf die vorgeschreibene Normallänge zu bringen. 



   Eine Vorrichtung, um die Spatien in dieser Weise zu vergrössern, ist Gegenstand des Stammpatentes; diese Vorrichtung hat zwei Schieber ; der eine wird eingestellt auf den aus-   zuschliessenden Fehlraum   der Zeile, der andere auf die hiezu   verfügbare Anzahl von Spatien.   



  Dabei ist aber die Vergrösserung der Spatien durch die   Abmessungen   der Teile begrenzt, so dass es vorkommen kann, dass der Fehlraum zu gross ist, um bei der vorhandenen Spatienzahl völlig ausgeglichen werden zu können. Man kann dann dadurch Abhilfe schaffen, dass man grössere normale Spatien verwendet, z. B. kann dies ohne besondere Einrichtungen so   geschehen. dass   die Vorrichtung zur Herstellung der Spatien mehrere Male hintereinander in Wirksamkeit tritt. 
 EMI1.2 
   Zusatzpatentes.   



   Damit dem Schreiber eine doppelte Schreibarbeit wirklich erspart werden kann. muss 
 EMI1.3 
 soll, tatsächlich die Spatienherstellvorrichtung mehrere Male in Tätigkeit tritt. Vorrichtungen hiezu sind jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Patentes und hier nur erwähnt, um die Einsicht in die   Vorgänge   beim Zeilenausgleich zu erleichtern. 



   Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. 
 EMI1.4 
 eine zweite Ausführungsform dar, die Fig. 8 eine dritte Ausführungsform, die Fig. 9   eine ver-     besserte Skala für   die Ausführung nach Fig. 8, die Fig.   1U bis H eine vierte Ausführungsfonn   der Erfindung ; hiebei ist Fig. 10 eine Vorderansicht, Fig. 11 einSchnitt nach C-D (Fig. 12), Fig. 12 und 13 sind Querschnitte, Fig. 14 ist eine Abwicklung der Skala. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 1 ist für eine Schreibmaschine entworfen, bei der die 
 EMI1.5 
 einheiten vergrössert werden kann. Der grösste Fehlraum, den der Schreiber entstchen lassen darf, ist zwanzig Längeneinheiten. Die Grösse des Fehlraumes am Schluss einer Zeile wird durch 
 EMI1.6 
 genähert, so stösst er gegen eine Nase 35 des   Fehlraumanzeigeschiebers   30 und nimmt diesen von nun an mit, bis er gegen den Anschlag 36 anstösst, der seine Bewegung begrenzt. 
 EMI1.7 
 

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 EMI3.1 
 

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 auf   17-6=11 Einheiten verkleinert   wird. Dieser Fehlraum von 11 Einheiten ist dann auf die sechs Spatien zu verteilen, was mit den Einrichtungen der Maschine möglich ist.

   Für die   Worte 11 und VI, welche die Vorrichtung dem Schreiber unmittelbar anzeigt und für die ,,Doppel spatien" hat et also die Lochsymbole einzustallzen.   



   Die Einrichtungen der Schreibmaschine, durch welche bewirkt wird, dass bei der zweiten, 
 EMI4.2 
 



   In Fig. 6 ist die Abhängigkeit des Signales ,,Doppelspatien" und der Deckplatte 75 von der Schaltung der beiden Schieber 30' und 40' zueinander durch mechanische Mittel hergestellt. Der Fehlraumanzeigeschieber 30' trägt links oben einen Bolzen   90,   mn den ein Winkelhebel 91 
 EMI4.3 
 



   Die Skala des Schiebers 160 bestcht aus fünf Reihen von Zahlen zur Angabe des Fehlraumes, je eine Reihe für eine bestimmte Spatienzahl. Die Spatienzahl, für die jede Reihe gilt, ist in römischen Ziffern auf der rechten Seite des Schiebers angegeben. Bei diesem   Ausführungsbeipiel   werden nur die ersten fünf Spatien gezählt; sollen mehr gezählt werden, so müssen weitere   Zahlenreihen auf dem Schieber aufgetragen werden. Diejenige Zahl, welche der Schreiber ab   zulesen hat, wird durch den Zeiger   168   eines Schiebers 167 bezeichnet. Dieser Schieber ist in einer Führung 169 in senkrechter Richtung verschiebbar. Steht er beispielsweise ganz unten, so weist der Zeiger 168 auf eine Zahl der Reihe V, die den Vorhandenen Fehlraum angibt.

   Liegt 
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 EMI5.1 
 

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 EMI6.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 ersten (Fig. 3). i. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, bei der beide Schieber (30 und 40) sich nebeneinander bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Spatienanzeigeschieber (40) den Fehlraum- EMI7.2 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine derartige Verteilung der Angaben auf den Schiebern (30 und 40), dass bei Nullstellung beider Schieber unter jeder Bpatiel1zahlangabe des einen Schiebers (40) diejenige Fehlraumgrösse auf dem anderen Schieber (30) steht, die bei der betreffenden Spatienzahl durch die Ausgleichvorrichtung der Maschine gerade noch ausgeglichen werden kann (Fig. 2 und 3).
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Signalvorrichtung, die von der gegenseitigen Lage beider Schieber (30 und 40) so abhängig ist, dass ein Signal (73, 104) sichtbar ist, wenn das vordere Ende des Fehlraumanzeigeschiebers (30) über das vordere Ende des Spatienanzeigeschiebers (40) hinausragt, damit der Schreiber durch das Signal aufmerksam EMI7.3 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine bewegliche Deckplatte (75) mit Schauöffnungen, die in ihrer Normalstellung je die oberste Zahlen- bzw. Ziffernreihe beider Schieber (30 und 40) freigibt, in einer Sonderstellung die ührigen Zahlen-bzw.
    Ziffernreihen EMI7.4 derart abhängig ist, dass sie in der Sonderstellung (Fig. 6) steht, wenn das vordere Ende des Fehlraumanzeigeschiebers (30) über das vordere Ende des Spatienanzeigeschiebers (40) hinausragt (Fig. 4. 6,7).
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch eine Anschlagkante (102) an dem einen Schieber (40'), durch die bei bestimmten gegenseitigen Stellungen beiden Schieber ein bewegliches Glied (91) verstellt wird, das dabei die Signalscheibe (103, 104) und die beweg liehe Deckplatte (7-) mitnimmt (Fig. 6, 7).
    9. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, gekennzeichnet durch einen an dem einen Schieber (30) angelenkten Hebel (91), der an einer Schiene (94) entlang gleitet und durch EMI7.5
    10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Schieht-r J bzw. 40) ein elektrischer Gleitkontakt (68 bzw. 69) befestigt ist, der, wenn das vordere Ende EMI7.6 mehrere wagerechte Reihen von Angaben der Fehlraumgrösse aufgetragen sind, wobei jede Reihe für eine bestimmte Spatienanzahl gilt, und dass die Angabe jeder Fehlraumgrösse, die bei do betreffenden Spatienzahl nicht ausgleichbar ist, ersetzt ist durch die Angabe derjenigen Fehlraum- EMI7.7 his 13).
    13. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf ein und derselben Skala neben jeder Fehlraumangabe auch die zugehörige Spatienzahl angegeben ist (Fig. 9). EMI7.8
AT69013D 1911-04-15 1913-07-01 Verfahren und Vorrichtung zum Zeilenausgleich bei Schriftmaschinen. AT69013B (de)

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DE69013X 1912-07-13

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