AT68714B - Elektrische Glühlampe. - Google Patents

Elektrische Glühlampe.

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  Elektrische Glühlampe. 



   Bekanntlich verwendet man beim Evakuieren von elektrischen Glühlampen Phosphor, um die Entfernung der Luft zu beschleunigen und auch späterhin das Vakuum aufrecht zu erhalten. Der hiebei verwendete und im Handel erhältliche amorphe Phosphor zeigt aber den   Übelst3nd,   dass er durch gelben, allenfalls hellroten aktiven Phosphor bzw. durch Oxyde (z. B. phosphorige Säure, Phosphorsäure   usw.)   stark verunreinigt ist (vgl. Roscoe und   Classen     11 Lehrbuch   der anorganischen   Chemie" 3, Auflage, 1.   Band, Seite 535 und   Gmelin-Kraut Handbuch   der anorganischen Chemie"7.

   Auflage, Band I/III, Seite 40, Zeile 17 bis 20) und die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Verunreinigungen für die Lampe bzw. deren   Leuchtkörper   sehr schädlich sind, insbesondere unter dem Einflusse der Lichtuud Wärmebestrahlung, die von dem glühenden   Leucbtkörper   ausgeht, wozu noch kommt, dass die   Licht- und Wärmebestrahlung   auch eine Umformung des amorphen Phosphors in die genannten Modifikationen im Gefolge hat, wodurch diese ungünstigen Verunreimgungen noch vermehrt werden.

   Die schädliche Wirkung des gelben bzw. hellroten Phosphors in der Lampe zeigt sich darin, dass die als   Leuchtkörper   verwendeten Metallfäden oder Drähte nach kurzer Brenndauer, und zwar schon nach wenigen Stunden durch Auftreten der bekannten Kristallisationserscheinung brüchig werden, dass die Lampen sich schwarz beschlagen und die Verunreinigungen verdampfen, was durch Bildung von Niederschlägen an kälteren Stellen der Lampe in Erscheinung tritt. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun, um eine Erhöhung des schädlichen Einflusses der genannten Verunreinigungen zu verhindern und eine Umformung des roten amorphen Phosphors in die für die Lampe schädlichen Modifikation durch die chemisch wirksamen Lichtstrahlen des leuchtenden Glühkörpers hintanzuhalten, der Phosphor in der Lampe derart untergebracht, dass er der   Licht-und Wärmebestrahlung   durch den   Gtüh-   körper entzogen ist, was in einfacher Weise dadurch geschehen kann, dass der Phosphor durch einen die chemisch wirksamen Strahlen des   Gtühkörpers   abhaltenden oder absorbierenden Schirm geschützt ist.

   Am besten geschieht dies in der Weise, dass der
Phosphor innerhalb der Glasbirne in einem kleinen Gefäss untergebracht ist, das an seiner von dem Glühkörper abgewendeten Seite offen ist und gänzlich oder teilweise aus einem die chemisch wirksamen Strahlen abhaltenden oder absorbierenden Metall besteht. Ein solches Gefäss kann beispielsweise an dem Ende des Traggestelles angeordnet werden und aus Rubinglas oder dgl. hergestellt sein. 



   Um die schädliche Wirkung der genannten Verunreinigungen überhaupt zu beseitigen, kann gemäss der Erfindung von vorueherein reiner roter amorpher Phosphor in der Lampe untergebracht werden, der vollkommen frei ist von den   erwähnten ?' :'unreinigungen, also   auch von allen Oxyden. Das rasche Kristallinisch- und Brüchigwerden der Metallfäden, das Beschlagen der Lampe usw. ist demnach durch die Verwendung des reinen roten amorphen Phosphors verhindert. 



   Um die Reinheit des Phosphors unter allen Umständen auch während des Betriebes der Lampe aufrecht zu erhalten und die wenn auch sehr langsame Umwandlung in die schädlichen Modifikationen zu verhindern, können auch bei Anwendung des reinen amorphen
Phosphors die erwähnten Massnahmen zur Verhinderung der schädlichen Wirkung der
Licht- und Wärmebestrahlung angewendet werden. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



    PATENT. ANSPRt'CHE :  
1. Elektrische Glühlampe, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Beschleunigung des Evakuierens und zur Aufrechterhaltung des   Vakuntns bekanntlich verwendete Phosphor   in der Lampe derart untergebracht ist, dass er der Licht- und Wärmebestrahlung durch den Glühkörper entzogen ist, also etwa dadurch, dass er durch einen die chemisch wirksamen Strahlen des Glühkörpers abhaltenden oder absorbierenden Schirm geschützt ist, um die schädliche Wirkung und   Vermehrung   der im Phosphor enthaltenen Verunreinigungen die ein Brüchigwerden des Glühkörpers und Schwärzen der Glasbirne verursachen, zu verhindern.

   
 EMI2.2 
   zeichnet, dass   der Phosphor innerhalb der Glasbirne in einem kleinen Gefäss untergebracht ist, das an seiner von dem   Glnhkörper   abgewendeten Seite offen ist und ganz oder teilweise ans einem die chemisch   wirksamen   Strahlen abhaltenden oder absorbierenden Material besteht. 
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Claims (1)

  1. oder hfUroteni Phosphor bzw. Oxyden befreiter roter amorpher Phosphor in der Lampe enthalten und gegebenenfalls der scMdlichen Beeinflussl1n durch die Licht-und Warmebestrahlung gemäss den Ansprüchen 1 oder 2 entzogen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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