AT68191B - Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen. - Google Patents

Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen.

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AT68191B
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Oesterreichische Baugesellscha
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen, bei welcher die Turbinenkammer auf einen Teil ihrer Lange durch Zwischenwände, die nur bis hinter den Rechen reichen, in zwei oder mehrere Einlaufabteilungen geteilt ist, von welchen jede mit einer eigenen Absperrschütze versehen ist und jede durch einen absperrbaren Spülkanal für sich mit dem Unterwasserlauf in Verbindung steht, so dass durch Schliessen der Absperrschatze einer Abteilung und Öffnen des ihr zugehörigen SpUlkanals eine Wasserströmung aus der in Betrieb stehenden Abteilung in entgegengesetzter Richtung zum Wassereinlauf und durch den Rechen hervorgerufen wird und dadurch die Ansammlungen vor dem Rechen weggespült werden. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die einzelnen Turbinenkammern zur Herstellung eines Wasserausgleiches paarweise oder sämtlich miteinander in Verbindung gesetzt sind und dass dies beispielsweise durch Heber in den   Trennungswänden   bewerkstelligt ist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und 7war in Fig. 1 Im Querschnitt nach   a-a   der Fig. 2, in Fig. 2 im Horizontalschnitt nach b-b der 
 EMI1.1 
 nach d-d der Fig.   l.   



   In   die Turbinenkammer J aind ein   oder mehrere   Zwischenwände   eingebaut, die nur bis knapp hinter den Rechen 3 reichen, so dass die Turbinenkammer vor dem Rechen   in   zwei oder mehrere Abteilungen 4 unterteilt, hinter dem Rechen aber nicht geteilt ist. 



  Jede Abteilung 4 ist durch eine   Absperrschütze   5 für sich absperrbar und   öffnenbar   und durch einen absperrbaren Spülkanal 6, der vor dem Rechen beginnt, mit dem Unterwaaserlauf verbunden. Für die Absperrung   der Spülkanäte ss   nach dem Unterwas6erlauf sind Schieber 7 vorgesehen. Für den normalen Betrieb sind die Schieber 7 in der   Abse : iluz-   stellung und die Schützen 5 in der Offenstellung. 



   Ergibt sich die Notwendigkeit einer Reinigung des Rechens   3,   so wird eine der Abteilungen 4   durch Schliessen   der ihr zugehörigen Schütze 5 aus dem Betrieb ansgeschaltet und durch Öffnen des ihr zugehörigen Spülkanals 6 mit dem Unterwasser in Verbindung gesetzt. Ist diese Verbindung hergestellt, so entsteht eine   Wasserströmung   aus der in Betrieb stehenden Abteilung in die ausgeschaltete Abteilung in entgegengesetzter Richtung zum Wassereinlauf (siehe Pfeilrichtung). Aus der in Betrieb stehenden Abteilung tritt Wasser hinter dem Rechen in die ausgeschaltete Abteilung ein und fliesst in umgekehrter Richtung durch den Rechen hindurch und durch den Spülkanal in das Unterwasser. 



   Durch den Belag des Rechens wird hiebei eine Stauung des Wassers bewirkt, so dass zwischen den Wasserspiegels vor dem Rechen und hinter dem Rechen eine
Höhendifferenz und dadurch hinter dem Rechen Überdruck entsteht. Infolge des Überdruckes hinter dem Rechen wird das Wasser durch den Rechen   hindurchgedrtlckt   und der
Belag des Rechens weggespült. 



   Um nun den Betrieb der Turbine durch die verminderte Wasserzufubr infolge der Ab- sperrung der einen Abteilung und infolge des   Waaaerverluates   bei der Spülung des Rechens nicht zu stören, ist der Erfindung gemäss die Einrichtung getroffen, dass je zwei benachbarte   Turbinenkammern oder vorteilhafter sämtliche Turbinenkammern miteinander in Verbindung gesetzt sind, wodurch in sämtlichen Turbinenkammern ein Wasserausgleich erzielt wird.   

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   Die Verbindung der Turbinenkammern untereinander kann durch Öffnungen in den   TreMnungswSnden   bewerkstelligt werden, wobei die Öffnungen behufs Entleerung einzelner Kammern absperrbar sind. 



   Bei der veranschaulichten   Ausfthungsform   sind die Turbinenkammern durch Heber. wirkung in Verbindung setzbar. In den Trennungswänden der Kammern sind zu diesem Zwecke Heber 8 (Fig. 4) eingebaut, welche zur Herstellung der Verbindung zwischen den benachbarten Kammern nur luftleer zu machen sind und durch Lufteinlass die Verbindung wieder unterbrechen. Zur Betätigung der Heber bedarf es demnach nur einer Saugleitung zur Herstellung der Luftleere und eines Ventiles zum Einlassen von Luft. 



   Der   Heberverschluss   bietet gegenüber von   abaperrbar   eingerichteten Verbindung- öffnungen den Vorteil der Einfachheit und Billigkeit und infolge des Wegfalles beweglicher Organe auch der Betriebssicherheit. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen mit   Rückspülung   bei einer Mehrzahl von   Tarbinenkammem,   dadurch gekennzeichnet, dass diese zur Herstellung   eines   Wasserausgleiches paarweise oder sämtlich miteinander in Verbindung gesetzt sind.

Claims (1)

  1. 2. AusfUhrungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den benachbarten Turbinenkammern durch Heber in den Trennungswänden bewerkstelligt ist.
AT68191D 1913-04-21 1913-04-21 Einrichtung zur Reinigung des Rechens von Turbinenanlagen. AT68191B (de)

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