DE351465C - Wasserabscheider - Google Patents

Wasserabscheider

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DE351465C
DE351465C DE1920351465D DE351465DD DE351465C DE 351465 C DE351465 C DE 351465C DE 1920351465 D DE1920351465 D DE 1920351465D DE 351465D D DE351465D D DE 351465DD DE 351465 C DE351465 C DE 351465C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/26Steam-separating arrangements
    • F22B37/28Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow
    • F22B37/283Steam-separating arrangements involving reversal of direction of flow specially adapted for boiler drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Wasserabscheider. Die Erfindung bezieht sich auf einen Wasserabscheider, der in bekannter Weise im oberen Teil eines Kessels angeordnet ist und aus einem wagerechten Dampfkanal mit geschlossenen Enden besteht, der mit dem Dampfauslaß in Verbindung steht und Dampfeinlaßkanäle in einer oder beiden Wandungen aufweist.
  • Zur Entwässerung des Dampfes hat man vorher eine Mehrzahl von Reihen gebogener Platten oder Rinnen verwendet, die senkrecht in dem Dampfraum angeordnet waren und an ihren unteren Enden durch das Kesselwasser abgeschlossen wurden. Hierbei entstehen enge Kanäle zwischen den Platten, durch die der Dampf hindurchströmt und hierbei gegen die@senkrechte Fläche anstößt, so daß er abgelenkt und seine Bewegungsrichtung geändert und umgekehrt wird. Der Hauptzweck dieser Anordnungen besteht darin, den Dampfstrom durch eine Reihe von Widerständen zu brechen und eine Ablagerungsfläche für das hierdurch frei werdende Wasser vorzusehen.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, gekrümmte Anschlagplatten in dem Dampfdome eines Kessels in wagerechter Richtung anzuordnen und desgleichen würden senkrechte Rinnen von U-förmigem Querschnitt verwendet, die außerhalb des Kessels angebracht werden. Diese Rinnen «erden jedoch mit ihren unteren Enden dichter, als in der -,Xbb. 4. dargestellt, aneinander angeordnet und tauchen in die abgeschiedene Flüssigkeit ein, während der Ein- und Auslaß für den Dampf in einer gemeinsamen Mittellinie in der Mitte des Rinnenbündels liegt. Hierbei wurden Ablenkplatten verwendet, um den Dampf durch die Rinnen in einer im wesentlichen diagonalen Bahn zur Richtung der Rinnen hindurchzuführen.
  • Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß versetzt angeordnete senkrechte Reihen von Ablenkrinnen neben einer oder beiden Seitenwänden des Dampfkanals vor dem Einlaßkanal in einem Gehäuse angeordnet sind.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Abb. i ein Längsschnitt durch den Kessel der Erfindung mit einem Dampfabscheider, Abb.2 ein OOuerschnitt nach der Linie A-A der Abb. i, Abb. 3 ist eine im vergrößerten Nfaßstabe dargestellte Oberansicht nach der Linie B-B der Abb. 2. Abb. 4 stellt im Schnitt eine Abänderung der Ablenkrinnen von U-förfnigem Querschnitt dar.
  • Die Wand des Kessels ist mit i i bezeichnet und 12 ist das Dampfauslaßrohr. 13 und 13a sind die geschlossenen Enden des Dampfkanals. 1d., 14a, 1.1b, i4c, 14.d, 14e, 14f, 149 sind Reihen von senkrechten oder annähernd senkrechten Ablenkrinnen, zwischen denen der Dampf hindurchgehen muß, um den Dampfkanal 17 zu erreichen. Diese Ablenkrinnen haben zweckmäßig einen U-förmigen Querschnitt (Abb. 3 und 4). 15, 15' sind Deckelplatten oberhalb derAblenkrinnen. 16 und 16a sind die unterhalb der Ablenkrinnen vorgesehenen Bodenplatten. 17 ist ein mit dem Auslaß 12 verbundener Dampfkanal. Mit 18, 18a, 18b, i8c sind Kanäle bezeichnet, durch die der gereinigte Dampf hindurchgehen muß, um den Kanal 17 zu erreichen. ig bezeichnet ein Wasserablaßrohr, an dessen unterem Ende ein Ventil 21 sitzt. Der Wasserspiegel ist mit C-C bezeichnet.
  • Der Arbeitsvorgang ist folgender: Der an den Seiten der Plattenbündel eintretende Dampf nimmt seinen Weg in krummer oder winkelzügiger Bahn zwischen den Platten hindurch bis zu dem mittleren Kanal 17, und wenn der Dampf zwischen den Ablenkrinnen sich hindurchwindet, wird die in ihm enthaltene Feuchtigkeit auf die Rinnen geworfen und fällt infolge der Schwere auf die Fußplatten 16, i6a herab. Von hier kann das Wasser an den Ablenkplatten 14, 149 austreten und in das im Kessel befindliche Wasser fallen. Ein Teil des Wassers kann auch als Flüssigkeit durch die Kanäle i8a und 18c in den mittleren Kanal 17 geführt werden, worauf es durch das Ablaßrohr ig in das Kesselwasser zurückgeführt wird.
  • Der von Feuchtigkeit und Staub freie Dampf geht durch die Kanäle 18 und 18b in den mittleren Kanal 17 und alsdann in den Auslaß 12.
  • Die in den letzten Jahren vorgenommenen Versuche haben bewiesen, daß der Dampf in eine große Anzahl kleiner Streifen oder Bänder zerteilt werden muß, wobei Ausnehmungen oder Löcher vorhanden sein müssen, um das Wasser aufzufangen und um zu verhindern, daß es durch den strömenden Dampf aufgegriffen und in den Dampfkanal mitgerissen wird. Dieses erforderliche Zurückhalten der ausgeschiedenen Feuchtigkeit wird durch die Ablenkrinnen der Erfindung vollkommen gesichert. Ein wesentlicher Zweck der schmalen Räume zwischen den Hinter-und Vorderseiten der Rinnen besteht darin, daß die Dampfbläschen beim Hindurchströmen durch diese Räume an den ersten wenigen Reihen der Ablenkrinnen zerrissen und aufgebrochen werden, worauf die Feuchtigkeit, die bisher die dünnen Häutchen der Dampfbläschen bildete, bequem von dem Dampf abgeschieden wird, wenn letzterer durch die übrigen Reihen der Ablenkplatten strömt.
  • bie Erfindung ist auf die dargestellte Anordnung des Dampfabscheiders nicht beschränkt. Letzterer kann beispielsweise auch quer zum Kessel angeordnet oder die Ablenkrinnen können auch nur auf der einen Seite des Dampfkanals allein angebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In dem oberen Teil eines Kessels angeordneter Wasserabscheider, bestehend aus einem wagerechten Dampfkanal mit geschlossenen Enden, der mit dem Dampfhauptauslaß in Verbindung steht und Dampfeinlaßkanäle in' einer oder beiden Wandungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß versetzt angeordnete senkrechte Reihen von Ablenkrinnen (i4) neben einer oder beiden Seitenwänden des Dampfkanals vor den Einlaßkanälen (18) in einem Gehäuse (13, 15). angeordnet sind.
DE1920351465D 1914-02-03 1920-02-27 Wasserabscheider Expired DE351465C (de)

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