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Selbsttätiger Lichtschalter für Türen und dgl.
Gegenstand der Erfindung ist ein an Türen und dgl. anzubringender Schalter für elektrische Lichtleitungen, die in Wohnungen und dgl. angebracht, beim Öffnen der Türe selbsttätig die Lichtquellen einschaltet. die jedoch sodann eingeschaltet bleiben, wenn die Türe auch wiederholt geöffnet und geschlossen wird. Der Schalter bezweckt, eine Einrichtung zu schaffen, durch die beim Betreten eines Zimmers das elektrische Licht sofort eingeschaltet wird, um das Suchen und Tasten im Finstern nach dem Schalter entbehrlich zu machen. Dabei ist die Anordnung derert getroffen, dass die ganze, diesem Zweck dienende Einrichtung so gut wie unsichtbar an der Türe angebracht werden kann.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 und 2 eine mit dieser Einrichtung versehene Tür in Vorderansicht bzw. Horizoutalschnitt. Fig. 3 zeigt die Einrichtung selbst in
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stellung) und Fig. 4 in Stellung zum Gebrauche vorbereitet (Nachtstellung). Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt nach A-B und Fig. 6 ein solcher nach C-D der Fig. 3. Fig. 6 a zeigt ein Detail.
Die gesamte Vorrichtung besteht aus einem Kitchen 1 (Fig. 1 und 2), das in den Türstock 2 eingelassen ist und den eigentlichen Schalter enthält. Die Betätigung des Schalters erfolgt von dem an dem Türflügel 3 befindlichen Teil a der Türangel, der zu diesem Zwecke einen exzentrischen Ansatz 5 besitzt, der mit einem aus dem Klstchen herausragenden, federnden Druckknopf 6 zusammenwirkt. Ausser diesem Druckknopf 6 ragt aus dem Kästchen noch ein zweiter Knopf 7 heraus, mit welchem die Schalteinrichtung in und ausser Funktion gesetzt werden kann.
Der Schalter (Fig. 3 bis 6) besteht aus dem Gehäuse 8, in dem isoliert die beiden Kontakte 9 und 12 des Schalters angeordnet sind. Der eine Kontakt 9 besteht aus einem winkelförmig gestalteten Teil. der bei 10 befestigt ist und mit dem einen Pol der Stromquelle in Verbindung steht. An diesem Teile ist der zur Betätigung dienende Druckknopf 6 aus isolierendem Material befestigt, der normal aus dem Deckel 11 des Kästchens herausragt. Der mit dem anderen Pol der Stromquelle verbundene zweite Kontakt 12 ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet und um-13 drehbar.
An dem einen Ende desselben ist der aus dem Kästchen herausragende Knopf 7 befestigt, für dessen Durchtritt das Kästchen einen bogenförmigen Schlitz 14 (Fig. 1) besitzt, während das andere, ebenfalls
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zuhalten vermag.
Die Wirkungsweise des Schalters ist nun folgende. Bei Tag bzw. zu Zeiten, in denen der Schalter nicht in Funktion treten soll, ist der Kontakt 12 in solcher Stellung (Fig. 3), dass er sich ausserhalb des Bereiches des federnden Kontaktes 9 befindet. Die Tür kann geöffnet und geschlossen werden, ohne dass der Schalter in Tätigkeit tritt. Soll der Schalter in vorbereitende Stellung gebracht worden, so wird der Kontakt 12 ver-
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finden, bleibt der Stromkreis der Lichtquellen vorläussg noch unterbrochen. Wird nun die Tür geöffnet, so gelangt der exzentrische Ansatz 5 bei der Drehung der Türe mit dem Druckknopf 6 in Berührung und drückt ihn so weit nieder, dass das Ende des Kontaktes 9 von dem gegabelten Ende des Kontaktes 12 erfasst und das Licht eingeschaltet wird.
Da
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aber der Kontakt 9 durch das gegabelte Ende des Kontaktes 12 gehalten wird, bleibt das Licht eingeschaltet, unabhängig davon, ob die Tür geöffnet oder geschlossen wird. Soll nun der Kontakt wieder unterbrochen werden, so genügt die Verschwenkung des Kon- taktes 12 aus der Stellung nach Fig. 4 in jene nach Fig. 3, wobei das Mass der Verdrehung des Kontaktes durch einen Anschlag 15 begrenzt wird.
Befindet sich der Schalter in dem Raume, für welchen die Einschaltung der Licht- quellen erfolgen soll, so muss die Bereitstellung des Schalters durch die Verschwenkung des Kontaktes 12 bei geöffneter Türe erfolgen, da, wenn sie bei geschlossener Tür er- folgen würde, durch das darauffolgende Öffnen der Tür das Verlassen des Raumes die
Einschaltung herbeigeführt würde.
Um nun zu verhindern, dass nach erfolgter Bereit- stellung des Schalters beim darauffolgenden Schliessen der Tür der Schalter betätigt wird, ist die Unterseite des exzentrischen Ansatzes 5 der Angel schraubenförmig abgeschrägt (Fig. 6 a), während der Kontaktknopf 6 an der Oberseite mit einer Abstufung derart versehen ist, dass beim Schliessen der Türe die abgeschrägte Fläche auf der Abstufung gleitet, so dass infolge dieser Ausgestaltung sowie einer federnden Nachgiebigkeit des
Kontaktknopfes 6 senkrecht zur Federungsrichtung des Kontaktes 9 der Knopf 6 nicht so weit niedergedrückt werden kann, dass der Kontakt 9 durch das gegabelte Ende des
Kontaktes 12 erfasst und gehalten wird.
Sind nach erfolgtem Türschloss Ansatz 5 und
Knopf 6 aneinander abgeglitten, so gelangt der nach zwei zueinander senkrechten
Richtungen federnde Kontakt 9 wieder in seine Normalstellung, so dass bei einem folgenden Öffnen der Tür der Ansatz 5 mit seiner breitesten Stelle auf den nicht abgestuften Teil des
Kontaktknopfes 6 wirken und daher diesen soweit niederdrücken kann, dass die Einschaltung der Lichtquelle erfolgt.
PATENT AN, SPRÜCHE :
1. Selbttätiger Lichtschalter für Türen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der
Betätigungsknopf (6) der Kontaktf' (9, 12) des Schalters derart an dem einen Kontakt (9) befestigt ist, dass er beim Öffnen der Türe durch einen exzentrischen Ansatz des am Tür- flügel befindlichen Teiles der Angel niedergedrückt wird, wodurch die Kontakte (9, 12) den Stromschluss bewirken.