AT67542B - Verfahren zur Trennung von Baryumverbindungen aus Erzen. - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Baryumverbindungen aus Erzen.

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 darf. Nachdem das Gemisch auf die nötige Temperatur erhitzt worden ist, trennt sich die Baryumverbindung von dem Zinkerz und steigt in das geschmolzene Salz, welches sich zu oberst in dem Tiegel 1 angesammelt hat. Das geschmolzene Salz und die darin enthaltene Baryumverbindung werden darauf durch das   Rohr 2 abg*gen und in ein Gefäss 3 abgelassen,   welches teilweise mit Wasser gefüllt ist. Die unlösliche   Baryumverbindung   sinkt auf den Boden des Gefässes und das in Lösung gegangene Salz kann aus dem Gefäss abgezogen werden. Zur Entfernung des Zinkerzes aus dem Tiegel ist ein Rohr 4 vorgesehen, welches durch entsprechende Mittel abgeschlossen ist.

   Es mag noch hervorgehoben werden, dass das Salz, welches zur Ausübung des Verfahrens dient, durch Eindampfen seiner wässerigen Lösung wiedergewonnen werden kann. 



   Das Verfahren kann dahin abgeändert werden, dass das Gemisch auf der Sohle eines entsprechend gebauten Ofens ausgebreitet wird und die Flammen einer Feuerung oder Strahlenhitze über die Masse streichen. Dadurch wird das Salz zum Schmelzen gebracht und sinkt mit der von ihm aufgenommenen   Baryumverbindung durch   das jetzt reine Zinkerz nach unten auf die Sohle des Ofens, während das Zinkerz als poröse Masse oberhalb des Salzgemisches sich ansammelt.

   Die Ursache hievon liegt darin, dass die Flamme über das Salz-und Erzgemisch streicht und 80 dem der Oberfläche der Masse zunächstgelegene Teil des Gemisches die Hitze mitteilt, während der untere Teil der Masse eine verhältnismässig geringe Temperatur annimmt ; eine Folge hievon ist   weiters,   dass das Salz beim Schmelzen durch die Masse nach unten sinkt, während der Trennung der Baryumverbindung von den Zinkerzen. 



   Das vorliegende Verfahren kann auch bei Baryumverbindungen haltenden Bleierzen, BleiZinkerzen und Blei-Zink-Kupfererzen Verwendung finden. Es muss hervorgehoben werden, dass die Teilchen der Baryumverbindung, welche von dem geschmolzenen Salz ausgezogen werden, nicht selbst in flüssigen Zustand übergehen, sondern als äusserst feine Teilchen in der Salzmasse schwebend enthalten sind. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Trennung von Baryumverbindungen aus Erzen, dadurch gekennzeichnet. dass die mit einem die Baryumverbindung auflösenden, wasserlöslichen Salz vermischte Erzmasse bis zum Schmelzpunkt des Salzes erhitzt wird, wodurch die Baryumverbindung in Form äusserst feiner Teilchen von dem geschmolzenen Salz aufgenommen wird und durch Auslaugen der ab- gestochenen Salzmasse als Rückstand gewonnen werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Salz-und Erzgemisch einer gleichförmigen, allseitigen Erhitzung unterworfen wird, wobei sich die Masse in baryumsalzfreies Erz, welches auf den Boden sinkt, und in die barymnsalzhältige Salzmasse teilt, welch letztere durch das sinkende Erz nach oben verdrängt wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Erz-und Salzgemisch der Einwirkung von auf deren Oberfläche wirkenden Heizgasen oder strahlender Hitze unterworfen wird, wodurch das die Baryumverbindung aufnehmende Salz allmählich nach unten sinkt und dabei das in eine poröse Masse umgewandelte Erz auf die Oberfläche bringt.
AT67542D 1912-12-20 1913-12-13 Verfahren zur Trennung von Baryumverbindungen aus Erzen. AT67542B (de)

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