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Bogenlampe mit eingeschlossenem Lichtbogen.
Bei Bogenlampe, deren Kohlen Leuchtzusätze enthalten, werden vielfach die Kohlen mit abwärt. sgekehrten Spitzen angeordnet. Es lag nun nahe, auch bei solchen Lampen den Lichtbogen einzuschliessen, um damit die bekannten Vorteile, namentlich also lange Brenndauer, zu erhalten. Dabei zeigt sich aber folgender Ubelstand : Um ein ruhiges Brennen zu erzielen, muss man statt der sonst zweckmässigen Lichtbogenspannung von etwa 45 Volt eine wesentlich höhere anwenden, und zwar bis 60 Volt, so dass man beispielsweise bei 110 Volt Netzspannung nicht mehr zwei Lampen hintereinanderschalten und überhaupt bei den üblichen Netzspannungen keine wirtschaftlichen Schaltungen ausführen kann.
Die Begründung für den gekennzeichneten Übelstand ist in dem Bestreben des Lichtbogens zu suchen, sich in seiner Längerichtung möglichst auszudehnen, d. h. die Lichtbogenwurzel möglichst nach den Aussenseiten der Elektroden & ächen zu verschieben. Die Folge der Verlängerung des Lichtbogens ist nun aber ein Zusammenrücken der Elektrodenspitzen, da jeder Netzspannung eine gewisse Lichtbogenlänge entspricht. Bei der üblichen Lichtbogenspannung von 45 Volt kommen sie hiebei leicht zur Berührung und schliessen den Lichtbogen kurz. Deshalb muss durch höhere Spannungen für grösseren Abstand der Elektrodenspitzen gesorgt werden, der aus naheliegenden Gründen durch Verkleinerung des Durchmessers der üblichen Rundkohlen nicht zu erreichen ist.
Dieser Übelstand wird bei der nachfolgend beschriebenen neuen Anordnung sehr gemildert und kann, wenn nötig. praktisch ganz zum Verschwinden gebracht werden.
Bei der neuen Anordnung werden an Stelle der für Lampen mit eingeschlossenem Lichtbogen zwischen Kohlen mit Leuchtzusätzen bisher allein benutzten Rundkohlen nunmehr abgeflachte Kohlen verwendet, und zwar Homogenkohlen oder Dochtkohlen. Bei gleichem Querschnitte der Flachkohlen, der ersichtlich nun auch leicht grösser als bei Rundkohlen gewählt werden kann, wird der innere Abstand der Kohlenspitzen wesentlich grösser, und es lassen sich deshalb die Lampen mit der üblichen Spannung von etwa 45 Volt brennen, ohne dass Störungen durch Kurzschlüsse an den Kohlenspitzen eintreten.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 1 stellt die neue Anordnung dai\ Fiss. 2 dte bisher bekannte Anordnung, xundy sind die Kohlen von dem neuen Querschnitt, r und 1 {die alten Rundkohlen von gleichem Gesamtquerschnitt und gleichem Mittenabstand wie die neuen. Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist also darin zu suchen, dass bei gleichem Mittelabstand der Elektroden und gleichem Gesamtquerschnitt der freie Abstand a zwischen den Elektroden bei Verwendung von flachen oder abgeflachten Kohlen grösser wird als bei Verwendung von Rundkohlen.
Als günstiger Umstand kommt hinzu, dass die zum Wandern des Bogens verfügbare Breite b in Richtung der Lichtbogenachse bei flachen Kohlen beträchtlich geringer ist als bei Kohlen mit krelsförmigem Querschnitt, so dass auch hiedurch die Möglichkeit einet Berührung zwischen den beiden Elektroden erheblich verringert wird.
Die beschriebenen Vorteile treten hienach besonders hervor, wenn man den Kohlen ausgesprochen flachen, zweckmässig rechteckigen Querschnitt bei verhältnismässig grosser Ausdehnung senkrecht zum Lichtbogen gibt. Die früheren überstände werden aber schon durch eine mässige Abflachung der Kohlen auf der Innenseite gemildert. Nur ist in jedem Fall zu beachten, dass der Querschnitt der Elektroden senkrecht zum Lichtbogen zum mindesten die gleiche Erstreckung hat wie parallel zu ihm. Die Kohlen brauchen im übrigen nicht notwendig nach den Spitzen zu konvergieren. die günstige Wirkung der abgeflachten Querschnitte äussert sich bei parallelstehenden Kohlen in derselben Weise,
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