<Desc/Clms Page number 1>
Elektrische Glühlampe, deren Glühkörper aus mehreren nebeneinander liegenden
Leuchtelementen besteht.
Glühlampen für Projektionszwecke werden so hergestellt, dass der Glühkörper möglichst zusammengedrängt angeordnet ist. Besteht der Glühkörper aus Wolframdraht, so wird der Draht in Form von Spiralen gewickelt und werden die einzelnen Spiralabschnitte hierauf möglichst nahe nebeneinander angebracht. Bei Anwendung einer niedrigen Spannung an der Lampe ist es möglich, einen kürzeren und dickeren Draht zu benutzen, wodurch sieh eine weitere Zusammendrängung des Leuchtkörpers ergibt.
Diese Anordnungen haben jedoch den wesentlichen Nachteil, dass nur ein Teil des im Fokus eines Spiegels befindlichen Leuehtkörpers den Fokusraum ausfüllt, ein etwa ebenso grosser Teil des Fokusraumes ist zwischen den einzelnen Spiralabschnitten enthalten und geht für Projektionszweeke verloren. Dieser tote Raum ist bei den bis jetzt üblichen Anordnungen notwendig, da sonst die Gefahr bestünde, dass infolge der elektromagnetischen Kräfte zwischen den einzelnen Spiralabschnitten eine gegenseitige
EMI1.1
dass die Streuung des Lichtes grösser wird, wodurch die projizierten Bilder weniger scharf werden.
Erfindungsgemäss kann diesem Übelstand abgeholfen und der tote Raum beinahe vollständig vermieden werden, wenn man die einzelnen Spiralabschnitte nebeneinander so anordnet, dass sie sich fast oder ganz berühren, und wenn man die einzelnen Spiralabschnitte parallelschaltet und nicht in Serie, wie es bis jetzt üblich war. Bei parallelgeschalteten Spiralen macht es nichts aus, wenn sie sich berühren sollten, weil in diesem Falle der elektrische Strom von der einen Spirale zur zweiten nicht übergeht. Da die magnetischen Felder der stromdurchflossenen Spiralabschnitte gleichgerichtet sind, so besteht eine abstossende Kraft zwischen denselben, wodurch bei Berührung ein inniger Kontakt erschwert wird.
Im übrigen ist es bei gleichlangen und in gleicher Höhe angebrachten Spiralabschnitten gar nicht schädlich, wenn dieselben sich berühren, man kann im Gegenteil die einzelnen Spiralabschnitte aneinander mit dünnem Wolframdraht anbinden und so den toten Raum ganz beseitigen. Schliesslich kann man die Spiralen auf rechteckigen Dornen wickeln, so dass der Querschnitt der Spiralen nicht mehr rund, sondern rechteckig wird. Zwecks Beibehaltung dieser Form müssen die Spiralen auf dem Dorn geglüht werden.
Die so geformten Spiralabschnitte geben einander einen guten Halt, wenn sie sieh berühren. Ist der Dorn so geformt, dass eine Seite des rechteckigen Querschnittes kleiner ist, so bilden die nebeneinander angebrachten sich berührenden Spiralen einen Zylinder, dessen gesamte äussere Oberfläche eine zusammenhängende leuchtende Fläche bildet. Ist das eine Ende der Spirale kleiner als das andere und ist eine Seite des rechteckigen Querschnittes kleiner, so bilden die nebeneinander angebrachten Spiralen die Oberfläche eines abgestumpften Kegels. Alle diese Formen des Glühkörpers finden ihre Anwendung bei Hohlspiegeln verschiedener Art.
Ein Ausführungsbeispiel möge die Erfindung näher erläutern. Fig. 1 zeigt die bisher übliche Anordnung des Glühkörpers bei einer Projektionslampe. Es stellen 1, 1 die Stromzuleitungen der Lampe dar, 2, 2, 2, 2 die Glühkörper in Form von Spiralen,.' !, J, J die Träger der Spiralen, die letzteren sind untereinander durch nichtspiralisierten Wolframdraht verbunden. Fig. 2 zeigt die neue Anordnung. Die Zuleitungen 4, 4 laufen in zwei zueinander parallele Elektroden 5,5 aus, an welche die Spiralen 6,6, 6,6 mittels der herausragenden nicht spiralisierten Wolframdrahtenden angeschweisst sind.
Der Vergleich der beiden Figuren zeigt, dass in der neuen Anordnung beinahe kein toter Raum vorhanden ist, womit ein wesentlicher Fortchritt im Bau von Projektionslampen erzielt wird.
<Desc/Clms Page number 2>
Das Anwendungsgebiet dieser Erfindung erstreckt sich auf alle Fälle, in denen es darauf ankommt, eine möglichst einheitlich leuchtende Fläche zu erhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Glühlampe, deren Glühkörper aus mehreren nebeneinander liegenden, schraubenförmig gewundenen und parallelgeschalteten Metalldrähten besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Leuchtelemente aneinander mit einem Draht oder ähnlichem befestigt werden.
EMI2.1
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.