AT67512B - Spindellagerung für fliegend gelagerte Flügelspindeln. - Google Patents

Spindellagerung für fliegend gelagerte Flügelspindeln.

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AT67512B
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Heinrich Lerch
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Heinrich Lerch
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    Spindellageruno für lesend gelagerte Flügeleplndeln.   



   Ein Mangel der Flügelspinn-und Zwirnmaschinen ist das Schleudern des freiragenden Spindeloberteiles, das bei Überschreitung gewisser, ziemlich niedrig gelegener Drehzahlen, namentlich bei den in althergebrachter Weise bloss in einem zylindrischen Hals-und konischen Fusslager gelagerten, gewöhnlichen Flügelspindeln auftritt.

   Die von verschiedenen Konstrukteuren zwecks Beseitigung dieses   überstandes   vorgenommene Hinzufügung einer dritten Lagerung an der   Flügelspitze verhindert zwar   das Schleudern an sich ziemlich vollkommen, hat aber, abgesehen von dem verwickelteren Bau an sich, die grossen Nachteile zur Folge, dass nicht nur ein grösserer Kraftbedarf nötig ist, sondern, dass auch leicht   Ölflecken   in das Garn kommen können und schliesslich, dass das Einziehen des Fadens in den Flügel umständlicher und daher zeitraubender gestaltet wird, als bei einem freiliegenden Flügel.

   Letzterer Umstand, der für die Höhe der Garnerzeugung unangenehm fühlbar ins Gewicht fällt sowie die Tatsache, dass bei feineren Garnen, wo höhere Drehzahlen allein in Frage kommen, das Einziehen des Fadens in den Flügel wesentlich schwieriger wird, verhinderten die Verbreitung dieser Lagerung der Flügelspindel. 



   Die nach dem Rabbeth-oder Gravity-System ausgebildeten Flügelspindeln lassen zwar eine gewisse Zeit hindurch höhere Drehzahlen zu, doch muss auch bei ihnen mit der Zeit ein Schleudern eintreten, weil durch die Fliehkraft der sich auf dem Spindeloberteil drehenden und auf und ab steigenden Spule, für welche im Spindelunterteil kein genügendes Gegengewicht vorhanden ist, eine Abnutzung der hier in einem Gusseisenkörper laufenden   Stahispindel   bewirkt wird. Dieser Mangel wurde beseitigt, indem die Flügelspindel mit einer   hohlkugeligen   Grundfläche auf einer einzigen Kugel zentriert wurde. 



   Diese Lagerung hatte jedoch bei Ausstattung ganzer Maschinen mit derartigen Flügelspindeln den Nachteil, dass es einer besonders sorgfältigen Ausrichtung der gusseisernen Spindelgehäuse in der Spindelbank bedarf, um alle Spindeln zu einem gleichmässig schleuderfreien Gang auch bei einer Umdrehungszahl von 4000 bis 5000 Umdrehungen pro Minute zu bringen. Der Grund dafür ist, dass sich die gusseisernen Lagergehäuse beim Festschrauben in die Spindelbank mehr oder weniger leicht verziehen. 



   Durch den Gegenstand der Erfindung wird dieser Mangel mit den denkbar einfachsten und bei allen Umdrehungszahlen absolut und dauernd   zuverlässigen Mitteln   beseitigt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass ein doppeltes Lagergehäuse bekannter Bauart vorgesehen ist, bei welchem die innere, die   Spindel aufnehmende Hülse,   die in der   Augrinsebene   der Treibschnur in bekannter Weise kugelförmig ausgebildet ist, mit ihrer hohlkugelförmig ausgebildeten Grundfläche ebenfalls auf einer im äusseren Lagergehäuse eingebetteten Kugel beweglich aufruht. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung im Längsschnitt zur Darstellung gebracht. 



   Es bezeichnet a die feste   Lagerhülse,   die in der Spiudelbank   festgeschraubt wird, b   die 
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 zylindrischen Oberteil ausser dem Treibwirtel c den Flügel und die Spule trägt. Der mittlere Teil der Spindel b ist mit einer kugelig abgedrehten Hülse e ausgerüstet, die gegen die entsprechend 
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 Spindel b. Die innere Hülse d ist in ihrem unteren Teil, der als Lager für die Kugel i dient, ballig ausgedreht. Der hohlkugelig ausgedrehte Fuss der inneren Hülse d stützt sich selbst auf eine 
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 der äusseren Hülse a aufsitzt. 



   Die Spindel ist also bei der neuen Gestaltung nicht mehr unmittelbar in der festen Lagerhülse a gelagert, sondern mittelbar in einer Hülse   cl,   die ihrerseits infolge ihrer Aufstützung auf einer Kugel die   Schiüiungsmöglichkeit   der Spindel gestattet, auch wenn die äussere Hülse a nicht lotrecht richtig oder verspannt in der Spindelbank eingeschraubt sein sollte. 
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Claims (1)

  1. Spindellagerung für fliegend gelagerte Flügelspindeln, dadurch gekennzeichnet, dass ein Doppelgehäuse (a, d) bekannter Bauart vorgesehen ist, bei welchem die innere die Spindel aufnehmende Hülse, die in der Angriffsebene der Treibschnur in bekannter Weise kugelförmig ausgebildet ist, mit ihrer hohlkugelförmig ausgebildeten Grundfläche ebenfalls auf einer im äusseren Lagergehäuse eingebetteten Kugel beweglich aufruht, zum Zwecke, einer bei allen Umdrehungzahlen wirksamen selbsttätigen Zentrierung. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT67512D 1913-03-01 1913-11-26 Spindellagerung für fliegend gelagerte Flügelspindeln. AT67512B (de)

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