AT67379B - Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Schriftstücken, Photographien, Zeichnungen und dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Schriftstücken, Photographien, Zeichnungen und dgl.

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AT67379B
AT67379B AT67379DA AT67379B AT 67379 B AT67379 B AT 67379B AT 67379D A AT67379D A AT 67379DA AT 67379 B AT67379 B AT 67379B
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Telegraphes Edouard Berlin Soc
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Widerstand des   Lokalstromkreises.   Da während dieser Zeitperiode der Stellwiderstand e, wie bereits bemerkt, zur Gänze von seinem Gleitkontakt durchlaufen wird, ändert sich auch stetig sein Widerstand und es wird unbedingt ein Moment eintreten, wo die algebraische Summe dieser beiden Änderungen derart ist, dass das Relais   R     betätigt   wird, das nur von einer bestimmten Stromstärke ab anspricht. Durch den Schluss des Relais wird auch der Ubertragungsstromkreis, angenommen ein Antennenstromkreis, geschlossen und die Emission findet genau zu diesem Zeitpunkte statt. 



   Je rascher der Stellwiderstand von seinem mechanisch angetriebenen Gleitkontakt durchlaufen, je öfter also das Relais R geschlossen wird, desto häufiger sind die Emissionen des   tiber   tragungsstromkreises, beispielsweise in der Antenne, und desto rascher kann das Bild oder das Dokument übertragen werden bzw. desto feiner werden bei langsamer Aufeinanderfolge der einzelnen auf den Lokalstromkreis   einwirkenden   Bildstellen die Details derselben übertragen. 



   Bei der Empfangsstation ist in der Antenne ein Relais    R'oder   eine solche Einrichtung vorgesehen, die bei Eintreffen einer Welle den Lokalstromkreis S'schliesst. In diesen ist ebenfalls ein Widerstand mit Gleitkontakt e' und eine Aufnahms- oder Anzeigevorrichtung bekannter Art, beispielsweise ein Galvanometer, eingeschaltet. Der Gleitkontakt c'erhält eine Bewegung gleich jener, die der Kontakt des Widerstandes e des Senderlokalstromkreises besitzt. Diese beiden
Bewegungen sind synchron und können in gleichem oder entgegengesetztem Sinne verlaufen, um in den zugehörigen Stromkreisen gleiche oder entgegengesetzte Wirkungen hervorzurufen. 



     Schliesslich   können diese Bewegungen auch zueinander in einem gewählten Verhältnis stehen. 



   Bei ankommender und den Empfangslokalstromkreis in jenem Momente schliessender 
 EMI2.1 
 sich der Widerstand des Empfangslokalstromkreises proportional zu jenem   Widerstande,   der   durch   das zur Einwirkung gebrachte Dokument im Senderlokalstromkreis hervorgerufen wird.

   Demzufolge reproduziert der Empfänger getreu das Bild oder das m den Sender eingeschaltete Dokument. 
 EMI2.2 
 funktioniert und dieser einen dem jeweils zu übertragenden Dokumente entsprechenden Maximalwiderstand   ce   besitzt und man   festhält, dass der Gleitkontakt   e nur bei seiner   Aufwärtsbewegung   
 EMI2.3 
 mit e bezeichnet werden möge, der Gleichung 
 EMI2.4 
 genügen, d. h. es   muss im < renzfalle der   Knopf auf dem Widerstand l'seine höchste Stellung einnehmen. wenn der für das betreffende Dokument charakteristische Maximalwiderstand ein- 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 der Widerstand e'ändern kann.    wihrend x'konstant   bleibt, im Gegensatze zu dem   Senderlokal-   stromkreis, wo der Widerstand x nut dem eingeschalteten Bild veränderlich ist.

   



   Der Synchronismus der Stellwiderstände wird in   beliebiger   bekannter Weise bei jeder Umdrehung oder weniger oft geprüft oder hergestellt. 
 EMI2.8 
 wendung tritt, von welchen die Änderungen des einen Stromes synchron, gleich, proportional, gleichartig oder entgegengesetzt zu jenen des anderen Stromes sind. 



   Man könnte bei optischer Reproduktion des Bildes, etwa durch ein Spiegelgalvanmeter mit   äusserer Lichtquelle,   den Stellwiderstand samt Gleitkontakt des Empfangsstromkreises   weglassen. In diesem Falle wäre, um ein Äquivalent des fehlenden Stellwiderstandes zu schaffen, die Schattenskala durch ein Diaphragma mit Schlitz zu ersetzen, nämlich jenem, welches man   m der   Stnchphotographie verwendet. Solange   nicht der Wert w im Senderstromkreis erreicht wäre, bliebe der Lichtfleck je nach der Art des zu erhaltenden Bildes ausserhalb oder auf dem 

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 Schlitz des Diaphragmas.

   Im Momente, wo   der Wert M ; erreicht wäre,   nähme der Lichtfleck die entgegengesetzte Lage ein und die verschiedenen Abtonungen ergäben sich nicht mehr durch die mehr oder minder grosse Schwächung des Lichtbündels, sondern durch die mehr oder weniger lange Dauer seiner Einwirkung, was aber auf dasselbe   hinausliefe.   Da jedoch die Schwärze einer photographischen Schicht nicht direkt proportional ist der aufgenommenen Lichtmenge, sondern deren Logarithmus, muss dieser Umstand bei der Konstruktion des Ausgleichswiderstandes des   Senderstromkreises   berücksichtigt werden. 



   Diese Art der Übertragung ist in beiden Formen der Empfangseinrichtung auch auf die Telegraphie mit Draht anwendbar, wobei die Antennen und die für die drahtlose Übermittlung erforderlichen Vorrichtungen durch die Linienleitung und eine   Elektrizitätsquelle   ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung mit oder ohne Draht von Dokumenten aller Art, gekennzeichnet durch einen Lokalstromkreis in der Sendestation, in dem zwei variable Widerstände geschaltet sind, von welchen der eine durch das zu übertragende Dokument und der andere durch einen ständig sich ändernden Widerstand gebildet ist und die in einem bestimmten Zeitmomente für den dabei erreichten vorbestimmten Wert ihrer algebraischen Summe ein Schliessorgan (z.
    B. ein Relais) für den Übertragungsstromkreis in Funktion treten lassen, der in der Empfangsstation einen die Aufzeichnungseinrichtung für die Dokumeutwiedergabe (Galvanometer oder dgl. ) und einen ständig und synchron, also etwa in einem Funktionsverhältnis, mit dem entsprechenden Widerstand in der Sendestation variierten Widerstand enthaltenden Lokalstromkreis bei dem dem Schtiessmomente der Sendestation jeweilig entsprechenden Werte des ständig variierten Widerstandes und damit auch dem des Empfangslokalkreises schliesst, wodurch die EMI3.1
AT67379D 1913-09-05 1913-09-05 Vorrichtung zur elektrischen Fernübertragung von Schriftstücken, Photographien, Zeichnungen und dgl. AT67379B (de)

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