AT6730B - Verfahren und Vorrichtung, Achsbüchsen ohne Schweißnaht durch Pressung herzustellen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, Achsbüchsen ohne Schweißnaht durch Pressung herzustellen.

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AT6730B
AT6730B AT6730DA AT6730B AT 6730 B AT6730 B AT 6730B AT 6730D A AT6730D A AT 6730DA AT 6730 B AT6730 B AT 6730B
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Samson Fox
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Samson Fox
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Description


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   Innendächeti   in Gestalt und Abmessungen mit der   Aussenseite   der Achslagers überein- stimmen. 



   Der zerlegbare Dorn besteht aus einer Anzahl passend   miteinander   verbundener Aussentheile oder Segmente und einer centralen Nabe oder Auflagspindel von soh-her
Form, dass sie   unmittelbar nachdem   das Achslager gepresst ist, leicht herausgezogen werden kann. Die Construction dieses Dornes kann in verschiedener Weise abgeändert werden. 



   Die äusseren Stempel bestchen aus Metallplatten oder Thciien, weiche so geformt   'und angeordnet   sind, dass sie im Verein mit dem   vorerwähnten Dorn die Seitenflächen,   
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 schiedene Formen geschweisster Rohre, welche zur Herstellung von Achslagern geeignet sind. Fig. 13, 14 und 15 sind   Draufsicht,   Seiten- und Endansicht eines an beiden Enden 
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 dessen engeres Ende theilweise geschlossen ist. Fig. 22, 23 und   24 stollen   ein Rohr dar, welches auf einen Theil seiner Länge gleichen Querschnitt hat, während es auf dem übrigen Theil seiner Länge einen   allmählich   kleiner werdendem Querschnitt zeigt. Fig. 26, 26 und 27   vcranschaulichen   ein Rohr von allmählich kleiner werdenden Querschnitt.

   Fig. 28 und 29 sind Draufsicht und Ansicht eines cylindrischon Rohres. 



   Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, hat die   Aussenseite   des zerlegbaren Dornes eine 
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 sitzt ebenfalls eine   Ausnehmung   2, welche im Voroin mit einem entsprechend geformten Oberstemple den Obertheil des Achslagers mit einem ausgenommenen Fodorsitz an der 
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   förmige   Platten, die zwischen die oberen und unteren   Zwischenstücke   7 und   9   und den Kern 11 eingesetzt sind, der in dem dargestellten Beispiel rechteckige Querschnittform hat.   1-1 ist ein   in einem Stück mit dem äusseren Endtheil 11x des Kernes hergesteller 
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 Gestalt und Grösse der Öffnungen entsprechend, welche an den Enden des Achslagers vorhanden sein müssen ;

   dieselben können in der Endansicht viereckig, rund oder oval sein und von der Seite gesehen cylindrisch oder   conisch gestaltet sein,   in dem vorliegend gezeichneten Falle sind sie oval und conisch. 



   Die Anordnung ist derartig, dass, wenn der Kern eingesetzt und der Vorstockor angetrieben ist, die äusseren Theile des Dornes fest miteinander verkeilt sind, so dass sie voneinander nicht getrennt werden können, während nach Abnahme des Vorsteckers und des Ringes 1-1a der Kern aus den äusseren   Theilen   des Dornes herausgezogen werden kann, worauf die   keilförmigen   Platten gelüftet und entfernt werden können, sodann können die   äusseren TheHe des Domes   leicht voneinander dadurch getrennt werden, dass man zuerst die Zwischenstücke 8 und 10 herauszieht. 



   Die äusseren Endtheile   llx   des Kernes sind vortheilhaft viereckig, um den Dorn leicht in solcher Stellung zu erhalten, dass seine Seitenflächen vertical stehen, wenn das   Pressen vorgenommen werden soll. Einer dieser Endtheiic hat an zwei gegenüberliegenden Seiten verticale Ausnehmungen 16 zur Aufnahme einer Haltevorrichtung, durch welche der   Dom in seiner Längsrichtung in der erforderlichen Lage zu den äusseren Stompeln gehatten wird. 17 ist ein conisch geformtes   Messtück, welches   an dem   äusseren   Ende des losen Ringes 14a befestigt ist und die richtige Einstellung des Dornes oder des Dornes und des zum Achslager zu   formenden Rohres gegen die äusseren Stempel   gestattet. 



   Bei der in den Fig. 4-9 dargestellten abgeänderten Ausführung des Dornes besteht 
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 zum Theile   conisch   geformt ist, während der letztere, der   sowohl aussen, als   innen conisch geformt ist, in den   ionischen   Theil des Kerntheilos 11 hineinpasst, wobei die Anordnung derart getroffen ist, dass die beiden Kerntheilo aus den entgegengesetzten Enden des Dornes herausgezogen werden können. Zwischen den Randstücken   3,.

   J, 5   und 6 und den 
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   ziehen   des   Kernes die Zwischenstücke gelöst sind   und leicht von der Innenseite herausgezogen werden   können,     nachdem die Hitfssogmente   entfernt worden sind, wodurch die Eck- 
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 mit den   vorspringenden Theilen   der Segmente 3, 3a, 7, 7a und 4 als Ersatz für den in Fig. 1-3 gezeichneten Ring 14a. 



   Die äusseren Stempel (Fig. 10-12) sind in folgender Weise ausgeführt : 18 ist eine hohle Bodenplatte, deren Seiten- und Endflächen- mit nach innen gekehrten,   vorticalen   
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 Flantschen 22 und Rippen 23 verstärkt ist. 24 und 24a sind Blöcke mit seitlichen Ansätzen 24b, die auf den horizontalen, Flächen 19x der Vorsprünge 19a gleiten können. 



    Jeder dieser Blöcke hat eine   nach abwärts geneigte äussere Fläche 25, welche durch seitliche Backen   4   begrenzt wird, und in welcher eine Schwalbenschwanznuth 25a hergestellt ist. 26 ist eine vortical verschiebbare Platte (nachstehend Kappe genannt), die mit nach abwärts gerichteten   Vorsprüngen. 26* vorsehen   ist, deren verticale Aussenseiten in den Nuthon 21 der entsprechenden Rippe 20 oder 20a vorschiebbar sind.

   Die Innenseite jedes   Vorsprunges 20   ist entsprechend der Fläche 25 des Blockes 24 oder 24a, an welchem sie gleietet, geneigt und mit einem Schwalbenschwanz 27 versehen, der in   der Nuth 5 des   betreffenden Blockes gleitet. 28, 28a sind Seitenstempel, die an den inneren verticalen SeitenHächen der bezüglichen Blöcke 24, 24a in irgend welcher geeigneter Weise, z. B. durch Schrauben wie in Fig. 12 punktiert gezeichnet, befestigt sind. 



   Die inneren Flächen jedes   dieser Seitenstempel   sind mit Nuthen und Vorsprüngen in der gezeichneten Weise vorsehen, die der   äusseren   Form entsprechen welche man den Seiten des in ein Achslager umzuwandelnden Rohres geben will. 29, 29 (Fig. 10) sind nach inne 
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 bildende Platte, deren obere Fläche der Unterseite des Achslagers entspricht.   Dieser Hoden-   stempel wird von einem Support 32 getragen, der, wie in Fig. 11, mit der Grundplatte 18 aus einem Stuck, oder wie in Fig. 10 getrennt von derselben hergestellt werden kann.

   In 
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 oberen Theil des Rohres die gewünschte Form gibt und einen   ansgenommenen Fedorsitz,   sowie ein inneres Lager zur Aufnahme der Achsbüchse bildet. 35, 35 sind geschlitzte Fuhrungen, die von Platten 35a getragen werden, welche an den Seitenflächen der Grundplatte befestigt sind und zur Aufnahme der viereckigen Enden   11x   des   Dornkernes dienen,   um die Seitenflächen 36 des Dornes vertical zu halten, während das herumgelegte Rohr 37 
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   o9,   39 (Fig. 10-12) sind seitliche, an dem unteren, äusseren Theile jedes der Seitenstempel 28, 28a geformte Vorsprünge, welche auf den oberen Flächen 19x der Vor- 
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  Die einzelnen Stempel werden zuerst in die in Fig. 10 gezeigte geöffnete Stellung gebracht. Das in Fig. 10 voll, in Fig. 12 punktiert gezeichnete Rohr wird bis zur   geeigneten Tem-   peratur (helle Rotglut) erhitzt,   über   den Dorn geschoben und mit diesem zwischen die Seitenstempel 28, 28a eingesetzt, wie Fig. 10 und 12 veranschaulichen. Die Kappe 26 wird auf einmal durch geeignete Mittel, beispielsweise durch den Presskopf einer hydraulischen Presse, niedergedrückt. 
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 Dorn anlegen.

   Hiedurch werden die Seiten des Rohres in die Form der Innenflächen der Seitenstempel und die äusseren vorticalen Seiten des Dornes gebracht, zwischen welechen sie ge   prosst   werden ; es entstehen dabei die seitlichen Ansätze lx mit den dazwischenliegenden Nuthen 2x für die   Achshalter,   und gleichzeitig werden die Enden des Rohres nach innen und theilweise um die Ringe 14 und 14a gebogen, so dass die   gewünschte   Form der Achslagerendentheilweiseerzeugtwird. 
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 auflagen, verlassen und   besson sic   über dem ausgenommenen Theil der Grundplatte 18. Gleichzeitig haben sich auch die seitlichen Hebel 42 in die entsprechenden Stifte 44 ein- 
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 gehen der Kappe zusammen mit deren   Vorsprüngen   26a in die hohle Grundplatte sieb   hcrabbewegen.

   Durch diese Herabbowegung der beiden Seitenstempe ! werden   die zwei Hart- 
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   prossten Rohres eingedrückt, während   letzteres noch heiss ist. Dadurch erhalten die   Ntlthen   einen viereckigen Querschnitt, so dass sie sich den Achshältern eines Wagens anpassen lassen. Sind die Nuthen auf diese Weise ausgefertigt, so   kommen   die Ober- und Unter- 
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 stempel, Blöcke, das Achslager und der Dorn mitgehoben werden, bis die Stifte 45 der Hebel 42 mit den geneigten Theilen 43' der festen Stange   43 in Berührung kommen,   welche die Hebel nach auswärts drücken, bis diese aus den Zapfen 41 ausgehoben werden, wodurch sich die Seitenstempel und Blöcke wieder seitwärts bewegen können.

   Unmittelbar nach dieser Auslösung kommen die Nasen 39 der Seitenstempel in Contact mit den An-   schlägen     40,   welche das weitere Aufsteigen der Seitenstempel und Blöcke mit der Kappe verhindern, deren keilförmige Ansätze 26a dann die Auswärtsbewegung der Seitenstempel 
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 des   Domes   entfernt und der Kern des Dornes herausgezogen, worauf die   keilförmigen     Zwischenstücke des Dornes abfallen oder   nach innen bewegt werden können und entfernt   werten,   so dass die   nunmehr   frei gewordenen Eckstücke abgenommen worden können. Das so gepresste Achsleger wird nun an den Enden, wenn nöthig zwecks Aufnahme der Lagerbüchse, Schmierbüchse dergl. ausgeputzt oder ausgedreht. 



   Wie   Ificht cinzusehen,   können nach dem beschriebenen Verfahren Achslager von Verschiedenen Formen hergestellt werden ; die Rohre, aus welchen sie erzeugt worden, 
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Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRÜCHE : l. Vorfahren, Achslager ohne Schweissnaht in einer einzigen Pressung herzustellen, darin bestehend, dass ein Metallrohr von der ungefähren Form des Achslagers nach EMI5.1 lager entspricht.
    2. Eine Vorrichtung zur Herstellung von Achslagern nach Anspruch l, bei welcher ein der rohen Form des Achslagers möglichst angepasstes Eisen-oder Stahlrohr m passend erhitztem Zustande unter Ggenwirkung einer festliegenden Bodenplatte (31) bei Vorbewegung äusserer Seitenstempel (28 und 28a) und eine oberen Stempels (34) gegen einen inneren Kern gepresst wird, dessen Aussenform der Innenform des Achslagers entspricht und aus Eckstücken (3, 4, 5, 6) und Zwischenstück (7, 8, 9, 10) besteht, die mittels einer Einsteckspindel (11) in gegenseitigem Eingriff durch Schwalbenschwanz- nuthen (12) gehalten werden, derart,
    dass nach Herausnahme der Spindel die Stücke des Kernes aus ihrem Eingriff kommen und aus dem gepressten. Achlager leicht heraus- nehmbar sind.
    3. Eine Ausführungsfor : Q1 der unter 2 gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die EMI5.2 rechten Flächen ('19x) der Grundplatte (18) verschiebbar sind, derart, dass wenn die Soitenstompel 1 (28, 28a) durch Einwärtsgang die Achslagerseiten gestaltet haben, sie übor die eingeschnittenen Theile der Grundplatte (18) gebracht sind und die Zapfen (41) an den Blöcken (24, 24a), welche die Seitenstempel (28, 28a) tragen, von dem Hebel (42) gofasst werden, der an der Kappe (26) drehbar ist, dorart, dass beim Niedergang der Kappe (26) die Blöcke und Seitenstempel (28, 28a) mit niedergehen und die Stahlansätze (30, 30a) in die Achshalternutehn (2X) dringen und diese im Querschnitt viereckig gestalten.
    4. Eine Ausführungsform der unter 2 und 3 bezeichneten Vorrichtung, bei welcher , bei Hebung der Kappe (26) nach der Pressung des Achslagers Stifte der an der Kappe EMI5.3 mit geneigten Theilen (43a) der festen Stangen (43) in Berührung kommen, welche die Hebel (-lid) nach auswärts drucken, bis diese aus den Zapfen (41) der Blöcke (24, bezw.
    24a) ausgehoben und die Seiten Stempel und Blöcke wieder seitwärts beweglich werden.
AT6730D 1893-01-03 Verfahren und Vorrichtung, Achsbüchsen ohne Schweißnaht durch Pressung herzustellen. AT6730B (de)

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