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Einzangen-Aufzwickmaschine.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterbildung der Einzangen-Zwickmaschine nach dem Patente Nr. 59718.
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der beiden Befestigungsmittel kann in der bekannten Maschine ausgesetzt werden, indem die Befestigungsmittelzufuhr zu einer der Eintreibvorrichtungen unterbrochen wird. Das Aussetzen des Eintreibens eines der beiden Befestigungsmittel soll während der Bearbeitung der scharf gekrümmten Teile des Schuhes stattfinden, da die Angriffsstellen der Zange in diesem Falle dicht nebeneinander liegen müssen. Ausserdem muss das Oberleder an den scharf gekrümmten Stellen gefaltet werden.
Durch alleiniges Unterbrechen der Befestigungsmittelzufuhr kann jedoch das Aussetzen des Eintreibens des zweiten Befestigungsmittels nicht augenblicklich bewirkt werden, da vorher ein Befestigungsmittel in das Treibermundstück eingeführt worden ist. Die Maschine
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werden.
Uemäss der Erfindung ist die Madchine so ausgebildet, dass das Aussetzen de Eintreibens eines Befestigungsmittels und das Wiederaufnehmen des gleichzeitigen Eintreibens zweier Be-
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Gemäss der Erfindung kann das Eintreiben eines der beiden Beiestigungsmittel ausgesetzt werden, indem einer der Treiber unwirksam gemacht wird. In der vorliegenden Ausführungsform 'rd der linke Treiber a (Fig. 2 ) während des Faltvorganges oder während des Gebrauches der
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Wenn der Winkelhebel 88 zwecks Eiw'ückeus der Faltvorrichtung geschwungen wird, so entfernt sich die Rolle 62 von der Kurvenfläche 58 des U-förmigen Hebels 56, so dass die Feder 60 den Hebel 56 in einer Richtung dreht, in der der Anschlag 68 von dem Arm 30 hinwegbewegt wird. Wenn die Randführung dann vorgerückt wird, so wird der Arm 30 durch die beschriebenen Verbindungen angehoben. Die Haken 26, 28 verbleiben in diesem Falle ausser Eingriff miteinander und die Klinke 14 wird während der Bewegung des Trägers 10, um die Treiber in die Eintreib- stellung zu bewegen, in der Aussparung 20 der Treiberstange 6 verbleiben, so dass der Treiber 2 kein Befestigungsmittel einsetzt.
Wenn die Randführung in unwirksame Lage zurückgeführt wird, so senkt die Feder 54 den Haken 28. Während des darauffolgenden Zurückschwingens des Trägers 10 erfasst der Haken 26 den Haken 28, so dass die Klinke 14 während des nächsten Vorganges des Trägers 10 aus der Aussparung 20 der Treiberstange 6 herausgehoben wird. Die Treiberstange kann dann zwecks Einsetzens eines Befestigungsmittels durch ihre Feder herabgeschnellt werden.
Im Falle die Randführung aus irgend einem Grund bei unwirksamer Lage der Faltvorrichtung vorwärtsbewegt wird, so wird das Anheben des Hakenarmes. ? durch den Anschlag 68 des Hebels 56 verhindert. Ebenso wird Anheben des Hakenarmes 30 verhindert, wenn die Rand-
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herstellt. Es können unter Umständen während des Faltvorganges gleichzeitig zwei Befestigungsmittel eingetrieben werden, doch kann bei vorgerückter Lage der Bandführung während des Faltvorganges nur ein Befestigungsmittel eingesetzt werden.
Die Kurvenfläche 58 des Hebels 56 wird durch eine Rippe gebildet, die an dem mittleren Teil einer an dem freien Ende des Hebels 56 befestigten Platte ausgebildet ist. Die Anordnung ist derart, dass die Rolle 62 ohne Rücksicht auf die Richtung der Faltbewegung mit der Kurvenfläche zusammentrifft, wenn der Winkelhebel nach rechts oder links bewegt wird und während des Faltvorga.lges mit Bt'zug auf die erwähnte Rippe eine seitliche Lage einnimmt.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Einzangen-Aufzwickmaschine nach dem Patente Nr. 59718, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussetzen des Eintreibens eines der beiden gleichzeitig einzusetzenden Befestigungsmittel durch Aufheben (14, 20) der Eintreibbewegung einer (2, 6) der beiden Eintreibvorrichtungen (2, 6, 4, 8) herbeigeführt wir.
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