AT67165B - Aufzugsvorrichtung für Gaslaternen. - Google Patents

Aufzugsvorrichtung für Gaslaternen.

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    Aufzugsvorrichtung für eaalaternen.   



   Es sind Aufzugsvorrichtungen für Gaslaternen bekannt, bei denen das   Aufzugsseil   gleichzeitig als Steuerseil nach dem Hochziehen der Lampe dient. Die Steuerung nach dem Hochziehen erfolgt unter Vermittlung der zwischen Anschlägen verschiebbaren Aufzugswinde durch Drehen eines Stellhebels. Eine Seilentlastung war hiebei nicht vorgesehen. Im Gegensatz hiezu steht nach der vorliegenden Erfindung die Steuerung mit der Seilentlastung in Zusammenhang, indem durch die   Seilentlastung   das freie, d. h. das nicht mit   der Aufzugswinde verbundene   Ende des Aufzugsseiles beim Hochziehen und Ablassen der Lampe in einer durch einen Anschlag bedingten Grenzlage gehalten, bei hochgezogener Lampe entlastet und zur Bewegung des Gasabsperrorganes freigegeben wird.

   Die   Aufzugswinde   braucht zur Steuerung des Gasabsperrorgaues nicht verschiebbar zu sein, sondern kann ständig an derselben Stelle bleiben. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung   m   den verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile dargestellt, und zwar zeigen die Fig. 1 bis 5 eine Ausführung, bei welcher der Absperrhahn an der ortsfesten Gasleitung angebracht ist und die Fig. 6 bis 12 eine Ausführung, bei der der Absperrhahn an dem beweglichen Anschlussstück sich befindet. 



   In Fig. 1 ist die   Aufzugsvomchtung   bei herabgelassener Laterne dargestellt, bei welcher 
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 trägt an dem unteren Stutzen 6 in bekannter Weise die Laterne und endigt oben in eine bekannte Kupplung für den Anschluss an den ortsfesten   Gasauslassstutzen.   Beim Hochziehen wird der Rohrstutzen 2 in den Stutzen 7 der ortsfesten Gaszuleitung eingeführt (Fig. 2) und die Fläche   8   der in dem   Rohrstuten   2 beweglichen Büchse 3 gegen die Dichtungsfläche 9 der ortsfesten Gas- 
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 klinken 10 sind so gelagert, dass sie sich in der in Fig. 3 dargestellten Pfeilrichtung so weit zu drehen bestrebt sind, bis sie die durch die Lage des Schwerpunktes bedingte, in Fig 5 dargestellte Stellung erlangt haben.

   
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   Anschlussstück nebst Laterne   nicht mehr zu tragen braucht, und das nicht   nur   der Aufzugswinde verbundene Seilende ist unabhängig von der Aufhängung der Laterne und ohne Beeinflussung des dichten Anschlusses an den ortsfesten Gasauslassstutzen für die Betätigung des Hahnes   13   freigegeben worden, so dass, wenn das Seil durch Rückwärtsdrehen der   Aufzugswmde gelockert   
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 untere trichterförmige Verlängerung des Rohres {angelegt hat
Soll die Lampe herabgelassen werden, so wird das Seil nicht nur solange angezogen, bis der Anschlag 18 an die Gehäusewand des ortsfesten Teiles zum Anliegen kommt, sondern es 
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 seil   gleichzeitig als Steuerseil   für den   Lampenhahn   zu benutzen,

   ohne dasselbe mit dem Gewicht der Lampe oder gar nut dem doppelten Gewicht der Aufzugswinde dauernd belasten oder zur t'bertragung der Seilbewegung auf den   Absperrhahn einen Flaschenzug anwenden   zu müssen. 



   Die Erfindung erweist sich besonders   zweckmässig,   sobald die Aufzugsvorrichtung für Lampen benutzt wird, bei denen eine Dauerflamme zum Zünden der Hauptflamme dient oder bei denen von mehreren Hauptflammen vorübergehend nur eine oder einige brennen sollen, In diesen Fällen müssen   vom Abspznhahn bekanntlich   mehrere   voneinander unabhängig   absperrbare Gaskanäle zu den einzelnen Flammen führen. Ordnet man nun entsprechend der in Fig. 6 
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   am beweglichen Anschlussstück-an, so ist trotz der mehrfachen, zu den einzelnen Flammen führenden Kanäle nur eine einzige Dichtung an der Trennungsatelle zwischen ortsfestem und   

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 senkbarem Rohrstutzen erforderlich. Diese Möglichkeit ist bei der in der österr.

   Patentschrift Nr. 41768 beschriebenen Aufzugsvorrichtung   nicht   nur unter Verzicht auf jede   Seilentlastung,   sondern sogar durch eine   verstärkte Seilbelastung   erkauft. 



   Fig. 6 stellt die Einrichtung bei herabgelassener Laterne dar. Wird das die Laterne tragende Anschlussstück hochgezogen, so wird das Rohr 2 mit der Buchse 3 in das ortsfeste Rohr 7 eingeführt, die   Dichtungsfläche   8 der Buchse 3 gegen die   Dichtungsfläche   9 des ortsfesten Gas- 
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 und die in Fig. 11 dargestellte Lage einzunehmen, unter die Ansätze 11 greifen,
Sobald nun durch Rückwärtsdrehen der Aufzugswinde das   Anschlussstück   wieder herabgelassen wird, legen sich die Ansätze 11 auf die Sperrnasen 10. Hiedurch wird das Seil von dem Gewicht der Laterne vollständig entlastet und das freie Ende des Steuerseiles für die Betätigung des Absperrhahnes 19 freigegeben.

   Gleichzeitig ist durch den Anschlag 22 unter Vermittlung der   Schubstange. 23 der Hahnhebe ! 24   aus der   Schliessstellung in   die Offenstellung bewegt worden (Fig. 9). 
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 gedreht, so dass das freie, mit dem Anschlag   25   versehene Seilende unter Einwirkung des am Hahnhebel 24 befindlichen Gewichtes 21 nach oben bewegt wird und der Hahnhebel 24 in die in Fig. 10 veranschaulichte Stellung gelangt. 



   Soll der Hahn wieder geöffnet oder in eine Zwischenstellung gebracht werden, so braucht das Seil nur ein wenig angezogen zu werden, bis der Anschlag 22 durch Vermittlung der Schubstange 23 den Hahnhebel 24 in die in Fig. 9 dargestellte Lage oder in die gewünschte Zwischenstellung bewegt hat. 



   Will man die Lampe von ihrem   Au1hängungsort   herablassen, so zieht man durch Vorwärtsdrehen der Aufzugswinde in der schon bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise das Aufzugssell soweit an, bis die Sperrnasen 10 das Anschlussstück freigeben. 



   Bei der in Fig. 12 dargestellten Ausführungsform ist das mit dem Anschlag 22 versehene Ende des   Weiles verlängert   und über die Rolle 27 zu einem Steuerhebel geführt. Auf diese Weise 
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 werden braucht. Es ist nur notwendig, dass, nachdem die Laterne hochgewunden und das Seil von der Laterne entlastet worden ist, die Aufzugswinde zur Lockerung des Seiles ein wenig zurückgedreht wird, um alsdann die für die Bewegung des   Absperrhahnhebeis 24   erforderliche Steuerung des nicht mit der Aufzugswinde verbundenen Seilendes vermittelst des Hebels 26 bewerkstelligen zu können. 
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   PATEXT, AXSPRCCHE :

       l.   Aufzugsvorrichtung fur Gaslaternen, bei welcher das Aufzugsseil gleichzeitig als Steuerseil   für das Casabspelrorgan dient,   dadurch gekennzeichnet, dass das freie, d. h. nicht mit der 
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     2 Vomchtung nach Anspruci 1,   dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Aufzugsseiles   mit   dem Hebel (17) des am ortsfesten Anschlussstutzen befindlichen Absperrhahnes verbunden ist und der Hahnhebel durch Gewichts- oder Federbelastung (16) selbsttätig in die Offenstellung zu gehen bestrebt ist.

Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Aufzugs- EMI2.7 befindlichen Absperrhahnes in Eingriff kommt.
    4 Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Aufzugs- elles unter Fortfall des oberen Anschlages mit einem unten am Mast, an einer Mauer oder dgl. gelagerten Stellhebel (26) verbunden ist.
AT67165D 1912-07-12 1913-07-11 Aufzugsvorrichtung für Gaslaternen. AT67165B (de)

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