AT66876B - Verfahren zur Herstellung duktiler Glühkörper aus schwer schmelzbaren Metallen bzw. Metallgierungen für elektrische Lampen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung duktiler Glühkörper aus schwer schmelzbaren Metallen bzw. Metallgierungen für elektrische Lampen.

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  Verfahren zur Herstellung duktiler alühkörper aus schwer schmelzbaren Metallen bzw. Metallegierungen für elektrische Lampen. 



   Beim mechanischen Bearbeiten von Wolfram, insbesondere beim Ziehen von Wolframdrähten beobachtet man häufig, dass das Material   glasha-rt wird   und Neigung zum Zersplittern zeigt. 



   Bei genauer Untersuchung findet man solche Drähte aus einer Hülle und einem inneren Kern bestehend, die wesentlich verschiedene strukturelle Beschaffenheit zeigen und infolgedessen die Ursache eigentümlicher Spannungserscheinungen im Drahte sind. Diese und ähnliche Erscheinungen sind übrigens in der Drahtfabrikation längst bekannt und werden dort durch das sogenannte "Anlassen", d. i. längeres Erhitzen bis auf dunkle Rotglut, beseitigt. 



   Bei Wolframdrähten führt das Glühen in einer indifferenten Atmosphäre zu keinem günstigen Resultat, im Gegenteil, es wird immer wieder ungefähr die ursprüngliche, dem formierten Faden eigentümliche Beschaffenheit hergestellt. Dagegen wurde gefunden, und das ist Gegenstand vorliegender Erfindung, dass das Erhitzen der   Wolframdrähte   in einer kohlenstoffhaltigen Atmosphäre, die in der Hitze Kohlenstoff abzugeben vermag, oder auch das Erhitzen in Russ eingebettet, von giinstigem Erfolg begleitet ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die überraschende Wirkung durch oberflächliche Aufnahme von Kohlenstoff verursacht. Die Kohlenstoffaufnahme ist bei dem Verfahren nur sehr gering und ist durch Erhöhung des Leitungswiderstandes nachweisbar.

   Die Aufnahme der geringen   Kohlenst-offmenge   ist ganz unbedenklich, denn beim weiteren Ziehen durch die heisse Ziehdüse kommt der Kohlenstoff allem Anscheine nach wieder zur Verbrennung : darum ist es auch erforderlich, die   Operation einigemale auszuführen.   Sicher ist, dass die   Bearbeitungsmöglichkeit   um ein Bedeutendes gesteigert wird. 



   Zur Ausführung des Verfahrens verfährt man zweckmässig so, dass die zu behandelnden   Drähte in   einem einseitig geschlossenen Rohre, vollkommen in Russ eingebettet, heftig geglüht werden, oder dass man die   Drähte im Rohre,   z. B. in einer   Leuchtgasatmosphäre glüht, eventuell   auch durch den elektrischen Strom gluht. Die ausfürungsmöglichkeiten sind sehr mannigfach. 



   Es wurde schon vorgeschlagen zur Erleichterung des Ziehens ein Schmiermittel wie z. B. 



  Graphit auf Wolframdrähte   einzubrennen,   und zwar soll der Graphit so eingebrannt werden, dass er die Ziehduse ganz oder teilweise mitpassiert. Diese Angabe beweist, dass es sich bei diesem Verfahren nur um ein mechanisches Festhaften des Graphites auf der Drahtoberfläche handelt. denn bei chemischer Einwirkung ware das ,,Mitpassieren" selbstverständlich und unvermeidlich. Nachdem es sich hiebei nur um ein Schmiermittel handelt und an   derselben Stelle als Äquivalente     Wolframpulver   oder irgend ein anderer fein   verteilter als Schmiermittel wirkender Körper   verwendet werden kann, liegt. dieses Verfahren vom Gegenstande der Erfindung weit ab. 



    PATENT-AN SPH ÜCHE :  
1. Verfahren zur Herstellung duktiler   Glühkörper   aus schwer schmelzbaren Metallen bzw. 



  Metallegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu ziehenden Drähte oder Fäden mit Kohlen- 
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 Einwirkung vor sich geht. 

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Claims (1)

  1. '). Verfahren nach Anspruch l, gekennzeichnet dadurch, dass die Drähte oder Fäden in Russ eingebettet heftig geglüht werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Glühen m einer durch Hitze Kohlenstoff abspaltenden Atmosphäre vorgenommen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, dass die Drähte oder Fäden durch elektrischen'Strom geglüht werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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