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einem Zuge auf den anderen während der Fahrt umgeladen werden. Die Fahrzeuge des Hauptzuges vermitteln also den Verkehr zwischen den verschiedenen Gruppenzügen in ähnlicher Weise wie letztere den Verkehr zwischen den verschiedenen Feldern einer Gruppe vermitteln.
Soll z. B. von der mit A10 bezeichneten Absendestelle der Gruppe G1 eine Last nach der Empfangsstelle Eö der Gruppe C befördert werden, so stellt der Beamte an der Absendestelle " zwei Kontrollereinstellapparate ein, den einen auf (Gruppe) 3, den anderen auf (Feld) 5. Das erste leere, vorbeifahrende Fahrzeug nimmt im Vorbeifahren automatisch die Platte auf und gleichzeitig werden zwei Kontroller auf dem Fahrzeuge von den entsprechenden Einstellapparaten eingestellt. Platte und Kontrollereinstellungen werden dann automatisch an den Umladestellen Ul und U3 übertragen und schliesslich liefert ein Fahrzeug der Gruppe G3 die Platte im Vorbeifahren an der Empfangsstelle E5 ab.
Ein Kontroller für Fahrzeuge dieser Art muss die folgenden fünf Funktionen erfüllen :
1. Das Aufnehmen einer Einstellung von einem Einstellapparat oder von einem anderen
Kontroller ;
2. die Übertragung einer Einstellung An einen anderen Kontroller ;
3. die Abzählung der Empfangs-bzw. Umladestellen ;
4. das Aufnehmen einer Korrektur unterwegs ;
5. das Einschalten eines Relaisstromweges nach vollendeter Abzählung.
Bei dem bekannten Kontroller wurden vier der oben erwähnten fünf Funktionen wie folgt erfüllt :
1. Das Aufnehmen einer Einstellung durch Vorwärtsbewegung mittels des ersten Magneten ;
2. und 3. Abzählung und Übertragung der Einstellung durch Rückwärtsbewegung mittels des zweiten Magneten ;
4. Korrektur vom ersten oder zweiten Magneten, je nachdem die Korrektur im positiven Sinne, d. h. vorwärts oder rückwärts, nötig war.
Bei dem jetzigen vereinfachten Kontroller, der zum Teil Ähnlichkeit mit einem elektrischen Uhrwerk für Fernbetrieb hat, sitzt der Schalter direkt auf derselben Welle mit dem Zahnrad fut-fit
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jeder Stromschwankung (bei Wechselstrom) zieht der Magnet 7-3 die Armatur 8 an. Diese spannt die Feder 10 und bewegt den Arm 6 zurück, so dass die Klinke 5, die vom Arm getragen wird, hinter dem nächsten Zahn des auf der Schaltscheibe 2 hitzf-nden Zahnrades 7 eingreift. Sobald die Magnetwicklung 9 wieder stromlos und die Armatur 8 losgelassen wird, treibt die Feder 10 mittels der Klinke 5 das Zahnrad um einen Zahn vorwärts, bis die Klinke gegt-n den Anschlag 12 kommt.
Die Bewegung der Klinke ist einerseits durch diesen Anschlag 12, anderersents durch
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Zahn vorwärtsbewegt wird. Eine Sperrklinke 23 verhindert die Rückwärtsbewegung des Zahnrades 1, 2.
Der Schalte?desKontrollers ist auf derselben Welle 4, auf der das Zahnrad sitzt, befestig
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Schalter mit einem Zahnrad mit 30 Zähnen wäre passend für den Gruppenkontroller einer Anlage mit zehn Gruppen oder für den Felderkontroller einer Anlage mit zehn Feldern in jeder Gruppe.) Die Anzahl der Zähne zwischen den Nullstellungen richtet sich nach der Anzahl Gruppen oder Felder. Nur in der Nullstellung wird durch das Kontaktstück 14 elektrische Verbindung hergestellt zwischen den federnden Kontakten 20, 21 und nur in der Nullstellung der elektrische Kontakt zwischen den federnden Kontakten 18, zu durch das Isolationsstück 17 unterbrochen.
Die Klinke 5 und der Anschlag 12 sind so geformt, dass in der Ruhelage die Klinke und somit auch das Zahnrad verriegelt werden.
Fig. 6 und 7 stellen einen Kontrollereinstellapparat in Stirn- bzw. Seitenansicht dar, und zwar einen zum Einstellen eines Kontrollers mit zehn Zähnen zwischen den Nullpunkten, wie der in Fig. 2,3, 4 und 5 dargestellte.
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Zeiger 79 auf die gewünschte Nummer auf der Skala. 80 zeigt. Dieser spannt die Feder 86 und die Sperrklinke 72 verhindert die Zurückbewegung des Armes durch die Feder, indem die Klinke hinter einen der Zähne 76 auf der Nabe des Armes eingreift. Am Arme 74 ist eine Schleifbürste 78 befestigt, die an einer Reihe von Kontakten 68 schleift, die alle mit der Klemme verbunden sind. Bei jeder Sperrstellung berührt die Bürste 78 einen der Kontakte 68.
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Klemme 84.
Hiedurch wird die Armatur 70 der Sperrklinke 72 (Fig. 6 und 7) angezogen, der Arm wird von der Feder 86 bewegt, bis die Bürste 78 den betreffenden Kontakt 68 verlässt und der Strom unterbrochen wird. Hiedurch wird der Kontroller um einen Schritt vorwärtsbewegt und gleichzeitig die Klinke 72 wieder losgelassen, die in den nächsten Zahn 76 eingreift, während die Bürste 78 am nächsten Kontakt 68 stehen bleibt. Dieses wiederholt sich solange, bis die Bürste 78 den letzten Kontakt 68 verlassen hat und wieder in ihre gezeichnete Ruhelage zurück-
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Fig. 8,9, 10 und 11 zeigen die verschiedenen Schaltungsweisen des Kontrollers. In diesen Figuren ist ein auf jedem Fahrzeug vorhandener Hauptschalter, der automatisch die Änderung der Schaltung des Kontrollers vornimmt, der Einfachheit und Übersichtlichkeit ha'ber nicht eingezeichnet. Die Numerierung der Teile entspricht derjenigen der Fig. 2 bis 7.
Fig. 9 ist das Sehaltungsschema für das Abzählen und auch für die Korrektur. Von der
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zur Schleifbürste B4. Diese macht vor jeder Empfangs-bzw. Umladestelle mit einem feststehenden Zählkontakt f x beim Abzählen oder mit einer Reihe von korrekturkontakten beim Korrigieren.
Kontakt, und nach jedem Kontakt wird der Schalter des Kontrollers um einen Schritt weiter bewegt.
Fig. 10 ist das Schema der Einschaltung des Relaisstromweges nach vollendeter Abzählung.
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(links) gibt die Platte an das Gruppenfahrzeug (rechts) ab. Bei Anfang dieser Bewegung wird der in der Figur nicht dargestellte Hauptschalter, dessen Wirkungsweise später beschrieben wird, auf beiden Fahrzeugen durch den Übertragungsmechanismus in eine neue Stellung gebracht. Diese bewirkt die Übertragung der Einstellung des Feldkontroller des Hauptfahrzeuges (links)
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apparat dem ersten Kontroller so viele Stromstösse geben, als schliesslich Gruppen abzuzählen sind. Dagegen, wenn die Kontrollereinstellung gar nicht oder eine gerade Anzahl von Malen übertragen werden muss, bevor abgezählt wird, müssen z.
B. dem ersten Feldkontroller, wenn 16 Felder, neun in derselben und die übrigen sieben in einer anderen Gruppe, abzuzählen sind, nicht 16 sondern 20 - 16 = 4 Stromstösse erteilt werden. Dieser erste Kontroller zählt dann 9, steht auf 13, gibt die übrigbleibende 7 an den Zweiten, der die 7 nimmt und 13 an den Dritten gibt, der die 13 nimmt und 7 dazuzählen muss, ehe die Platte abgeliefert wird.
Selbstverständlich können für den Relaisstromwegschalter 20, 14, 21 und für den Wechsel- stromunterbrechungsschalter 18, 17, 19 auch Scheiben-oder Trommelschalter aus Isolationsmaterial mit eingelegten Kontaktstücken verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an automatischen Fördertahrzeugen für Sortieranlagen nach Art des österr. Patentes Nr. 57119, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kontroller von nur einem elektromagnetischen Klinkwerke in nur einer Drehrichtung schrittweise nach jedem Gleichstromstosse oder jeder Wechselstromschwankung bewegt wird, damit bei der ersten Einstellung durch den Einstellapparat mittels Gleichstromstössen der Kontroller um eine Anzahl von Schritten vorgerückt wird und bei der Abzählung durch einen vor jeder Empfangsstelle bzw.
Umladestrecke feststehenden Gleichstromkontakt um elueu Schritt vorgeruckt wird, so dass nach einer bestimmten Anzahl von Schritten, nämlich der Summe von Einstellungs- und Abzählungsschritten, die gleich der Anzahl der Feldei einer Gruppe bzw. der Gruppen einer Anlage ist, de. Kontroller
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der Piattenübertragungsmechanismus in Gang gesetzt wird, sobald die entsprechenden Schleifkontakte des Fahrzeuges und eines zweiten, leeren Fahrzeuges oder einer unbesetzten Empfangsstelle sich berühren, ferner dass in der Nullstellung ein Wechselstromweg von dem kontroller unterbrochen wird, damit bei der Kontrollereinstellungsübertragung, bei der der Klinkwerksmagnet des die Einstellung abgebenden Kontrollers, die Wechselstromschaltkontakte dieses
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