AT66422B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dauerhafter und gut schäumender Seife. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dauerhafter und gut schäumender Seife.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dauerhafter und gut schäumender Seife. 



   Fettstoffe, die zur Herstellung von dauerhafter und dabei gut schäumender Seife geeignet wären, sind nicht bekannt und können selbst durch Mischung nicht erhalten werden. Aus Talg hergestellte Seife ist dauerhaft, schäumt aber ungenügend. Wird der Talg mit Kokosöl, Palmkernöl oder Harz vermengt, so kann man zwar aus dieser Mischung eine Seife herstellen, die gut schäumt, die aber hinsichtlich der Dauerhaftigkeit weit hinter den aus reinem Talg bereiteten Seifen zurückbleibt. 



   Wird jedoch die   Kokosseife mit   der Talgseife nicht vermengt, sondern in diese nur eingebettet, d. b. wenn man aus je gesondert hergestellter Kokosseife und Talgseife Seifenstücke formt, in denen-wie in Fig.   l   der Zeichnung   angedeutet-die Kokosseife   in einer oder in mehreren, das ganze Seifenstück durchsetzenden Schichten vorhanden ist, so werden sich der- 
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 gut   schäume",   da die Schichten der Kokosseife eine gute Schaumbildung sichern. Derartige Seifenstücke werden sich trotz des Umstandes, dass sich die Kokosseife in Wasser leichter löst als die Talgseife, in der Wäsche gleichmässig abnutzen und an den Stellen der   Kokosseifenscluchten   nur ein wenig aushöhlen.

   Die Abnutzung wird dabei eben deshalb gleichmässig, weil gerade infolge der erwähnten Aushöhlungen die Kokosseifenschichten gegen Abreibung geschützt bleiben, während die Talgseifenschichten, der beim Waschen vor sich   gehenden   ganzen Reibung ausgesetzt, ununterbrochen abgenutzt werden, wodurch sich die   Löslichkeitsunterschiede     ausgleichen.   



   Die zur Herstellung derartiger Seifenstücke   geeignete \'orriehtul1g ist in den Zeichnung ('J1   in einer   Ausführungsform dargestellt.   



   Fig. 2 zeigt die Ausführungsform teilweise in Seitenansicht und teilweise in   lonechtem Schnitt.   



   Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie   111-111   der Fig. 2. 



   Fig. 4, 5 und 6 sind Teilzeichnungen. 



   Der Behälter 1 (Fig. 2) wird mit Kokosseife und der Behälter      mit Talgseife beschickt,   wahrend der Behälter.   3 mit heissem Wasser gefüllt wird, um ein Abkühlen der Seife in den Be- 
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   Behufs Schliessung der Fugen zwischen den benachbarten Mulden ist über jeder Fuge je ein   Einsatzstück   22 angeordnet, dass, wie aus Fig. 6 ersichtlich, ebenfalls muldenförmig gestaltet ist und über der betreffenden Fuge ein gewisses freies Spiel hat. Zu diesem Zwecke ist das Einsatzstück mit seitlichen   Lagerzapfen 2. 3 versehen,   die in Schlitzen 25 (Fig. 5) der Platten 24 lagern, welch letztere von den Achsen der Gelenkverbindung der benachbarten Mulden aufwärtsreichen. Infolge dieser Anordnung geben die Einsatzstücke unter dem seitlichen Drucke der Seifenmasse nach und werden dadurch behufs Schliessung der Fugen fest an den Boden der Mulden angedrückt.

   An der Auflagestelle der   Einsatzstück   besitzen die Mulden, wie dies am Ende der einen Mulde in Fig. 5 angedeutet ist, eine geringere Wandstärke so, dass die   Einsatzstück   keine hervorstehenden Teile bilden. 



   Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt unter Einwirkung des Seitendruckes und der Reibung der von den Behältern 1   und) ubwärtsdrinyentlen Seifenlnassen   selbsttätig. Zu diesem Zwecke ist auf der Achse einer jeden oberen Trommel 12,   74   ein Kegelrad 26 aufgekeilt, das mit einem Kegelrad 27 in Eingriff steht, dessen Achse 28 an ihrem oberen Ende ein Zahnrad 29 trägt. Mit den Rädern   29   steht ein gemeinschaftliches    Zahnrad' in Eingriff, das   derart auf der Schraubenspindel 8 angeordnet ist,   dass   diese vom Rade 30 mitgenommen wird, in der Nabe dieses Rades jedoch lotrecht verschoben werden kann ; zu diesem Zwecke ist die die Spindel umfassende Nabe 
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 eingreift, während die Mutter der Spindel 8 in dem Bund 32 des Gestelles ausgebildet ist.

   Unterhalb der Vorrichtung wird eine, in der Zeichnung nicht dargestellte, beliebige   Seifeuschneid-   vorrichtung angeordnet. 
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 angeordnet, der von der Seifenmasse an die Wände des Bandrohres angedrückt wird und   dadun h   verhindert, dass die   Seifenmasse 11m unteren   Ende des Rohres 5 nach auswärts trete. 



   Vor dem Anlassen der   Vorrichtung   wird in das Bandrohr von unten ein Seifenstück eingesetzt, und zwar derart, dass letzteres das Bandrohr bis zu einer gewissen Höhe ausfülle und 
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   Talgseife, angefüllt. Nach dem der letzteren wird der Behälter. 1 mit warmem Wasser.   der Behälter   I   mit Kokosseife und der Behälter 2 mit   Talgseifc gefüllt und   nachher die Bremse 
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AT66422D 1911-10-04 1912-03-29 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von dauerhafter und gut schäumender Seife. AT66422B (de)

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