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kann, wodurch die Klinke aus den Zähnen des Kronenrades ausgehoben wird. Unterhalb der Hebelenden 35 und 36 sind die Anker 40 und 41 von Elektromagneten 42 und 43 eingeordnet.
Jeder Anker trägt eine Nase 44 bzw. 45, die, solange der Anker nicht angezogen ist, das gegen- überstehende Hebelende gegen die Wirkung der Feder 32 festhalten kann. Mit den Hebeln 30 und 31 ist ferner je ein kurzer Arm 30a und 31a verbunden, Auf diese Arme wirken Vorsprünge 21a und 21b der Kurvenscheibe 21 (Fig. 2 und 5) und bringen die Hebel 30 und 31 nach jeder Auslösung in die gesperrte Lage zurück.
Auf dem Umfang der Kurvenscheibe 19 läuft eine am Ende eines Stabes 60 angebrachte Rolle 60a. Der Stab 60 ist an dem Hebel 18 angelenkt und umfasst mit seinem geschlitzten Ende einen Stift 58a am unteren Ende eines Hebels 58.
Wird einer der Elektromagneten 42, 4J erregt, so wird der ihm gegenüberstehende Hebel 30 oder 31 durch Abziehen der Nasen 44 oder 45 von den Enden derselben freigegeben und die Kurvenscheibe 19 setzt sich in Bewegung. Die Auflagerfläche 39 wird dadurch von der Nase 27 der Kupplungsklinke 23 abgezogen. Beim Abziehen der Auflagerfläche 39 wird das Kronenrad 25 infolge der Wirkung der Blattfeder 28 mitgenommen. Bei der nun stattfindenden Umdrehung der Kurvenscheiben 19 und 21 bringt die letztere zunächst mittels des Daumens 21a und des Hebels 31a den Hebel 31 in die gesperrte Lage zurück.
Bei der weiteren Drehung der
Kurvenscheiben läuft die Rolle 60a, die bis dahin auf dem Teil 19a der Kurvenscheibe 19 auflag, auf den Teil 19b auf, und gleichzeitig läuft die Nase 27 auf die Auflauffläche des Ansatzes 38 am Hebel 30 auf, wodurch die Klinke 23 aus dem Kronenrade 2J ausgehoben wird und die Kurven- scheiben 19 und 21 zum Stillstand kommen. Bei diesem Vorgang wird der Stab 60 nach rechts
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falls der Hebel. 55 keine Umstellung erfährt, abwechselnd einem Zahn und einer Z. ihn) ück gegenübersteht.
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Haken 72 mittels eines um den Zapfen 75"drehbaren Hebels 75 angehoben, der durch eine Lenk- stange 76 mit dem Sammler 1 verbunden ist und gibt den Hebel 53 frei.
Dieser schwingt infol'' des durch den Hebel 49. 50 verursachten Ubergewichteb um den Zapfen dz Die Drehung kann jedoch nur stattfinden, wenn die Nase 56 in die Lücke eines der Zahnräder 63, 66 eintreten kann.
Trifft dagegen die Nase 56 auf einen Zahn eines der beiden Räder, so ist die Bewegung d Hebels53, 52 verhindert. Der Hebel 49, 50 veranlasst in der aus dem Stammpatente bekanntenWeise die weiteren zum Giessformwechsel erforderlichen Vorgänge.
Das Sternrad 65, 66 wifd- vor Beginn der Arbeit so eingestellt, dass dem Fühlhebel 55 ein Zahn des Rades 65 um eineLücke des Rades 66 gegenübersteht, wenn die Giessform für den grösseren Kegel in die Gebrauch- lage eingestellt ist, dass dagegen dem Fühlhebel 55 ein Zahn des Rades 66 und eine Lücke (le Rades 65 gegenüberstehen, wenn die Giessform mit dem kleineren Kegel eingestellt ist.
Die Einstellung des Fühlhebels 55 richtet sich nach der benutzten Schrift, und die de
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Die Form mit der grösseren Weite muss auch dann benutzt werden, wenn in einer Zeile nur wenige Zeichen des grösseren Kegels vorkommen. Wird jedoch der letzte Teil der Zeile aus der Schrift mit kleinerem Kegel gesetzt, so muss trotzdem die Stellung des Fühlhebels 55 bei Beendigung der betreffenden Zeile der Schrift von grösserem Kegel entsprechen. Zu diesem Zwecke ist eine Sperrung vorgesehen, die den Fühlhebel 55 bis zum Schlusse einer Zeile in der Lage festhält, die dem grösseren Schriftkegel entspricht, falls er während des Setzens einer Zeile in diese Lage gebracht wurde. Diese Sperrung besteht aus einer Klinke 78, die einen Arm eines Winkelhebels 78 und 79 bildet und vor eine Nase 80 am Hebel 58 greifen kann, sobald dieser Hebel in die dem grösseren Schriftkegel entsprechende Stellung gebracht worden ist.
Die Sperrklinke 78 verhindert alsdann die Rückkehr des Fühlhebels 55 in die dem kleineren Schriftkegel entsprechende Lage.
Nach Einführung einer fertiggesetzten Zeile in den Giessapparat und entsprechenden Einstellung des Giessformwechselhebels 49, 50 wird die Sperrklinke 78 durch einen am Stab 72 befestigten Stift 74 angehoben und hiemit der Hebel 58 freigegeben. Befindet sich nun die Kurvenscheibe 19 in der das Setzen der kleineren Schrift bedingenden Stellung, so kehren die Hebel 58 und 55 in die entsprechende Lage zurück. Dagegen bleibt der Stab 60 sowie die Hebel 58 und 55 in der Stellung für den grösseren Schriftkegel stehen, wenn die Kurvenscheibe 19 die entsprechende Lage hat.
Beim Beginn einer Zeile kann vor dem Setzen des ersten Schriftzeichens eine Umschaltung von grösserem auf den kleineren Schriftkegel stattfinden ; darum darf ein Wiedereinfallen der sperrklinke 78 vor die Nase 80 nicht schon erfolgen, wenn der Sammler 1 in die Ruhelage zurückkehrt. Zu diesem Zwecke ist die Rückkehr der Sperrklinke 78 in die Ruhelage von einer weiteren Sperrung abhängig gemacht, indem der Arm 79 des Winkelhebels 78, 79 durch eine Lenkstange 81 mit einem Finger 82 verbunden ist.
Im Sammler 1 befindet sich ein Matrizenhalter 83a, der an einem Schieber 83 angebraeht
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so weit vor, dass der Schieber 83 bei der Rückkehr in die Ruhelage, die nach jeder Abgabe einer Matrizenzeile an den Zeilenwagen stattfindet, hinter den Finger 8 : ! greift und ihn festhält. Die Sperrklinke 78 kann somit nicht vor die Nase 80 greifen und den Hebel 58 in der dem grösseren Schriftkegel entsprechenden Stellung festhalten, falls diese von der vorhergehenden Zeile noch vorhanden ist. Sobald die erste Matrize der neuen Zeile in den Sammler gelangt, wird der Schieber 8J soweit verschoben, dass er den Finger 82 freigibt und das Einfallen der Sperrklinke 7 vor die Nase 80 gestattet.
Steht die Kurvenscheibe 19 vor Beginn der Zeile in der dem grösseren
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1III'von unberührt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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