<Desc/Clms Page number 1>
Zentrifuge für schaumbildende Flü8sigkeiten.
Man fängt in der Regel die aus der rotierenden Trommel austretenden Flüssigkeiten in den dieselbe umgebenden Behältern auf. Die Heftigkeit, mit welcher die Flüssigkeiten gegen die Behälterwand geschleudert werden, verursacht die Bildung einer grösseren oder geringeren Menge von Schaum auf der Oberfläche.
Die durch diese Schaumbildung verursachten Nachteile sind sehr gross. Beispielsweise insbesondere bei Zentrifugen zur Entrahmung von Milch ist die Schaumbildung eine derart grosse, dass man die Einrichtungen oft kaum sieht.
Man hat daher eine grosse Zahl von Spezialeinrichtungen geschaffen, um diesen Schaum zu zerstören.
Um die Emulsion des Rahms und besonders der Magermilch auf das Mindestmass herabzudrücken und dadurch die Schaumbildung auf diesen Flüssigkeiten hintanzuhalten, werden dieselben gemäss vorliegender Erfindung beim Austritt aus der Trommel auf einer Wand, Scheibe oder dgl. von geeigneter Form aufgefangen, deren äusserer Rand abgerundet ist und welche so angeordnet ist, dass sie mit dem Flüssigkeitsstrahl einen Winkel von geringer Grösse bildet.
Diese Scheibe hat die Wirkung, zu verhindern, dass die Flüssigkeiten, welche verschiedene Ausflussgeschwindigkeiten besitzen, aufeinandertreffen und durcheinander gemengt gegen die Wand des Behälters geschleudert werden.
Die Zeichnung zeigt drei Ausführungsformen der Erfindung im Querschnitt.
ist die Schleudertrommel, b der Mantel des Sammelgefässes, c die Austrittsoffnung für die Milch, k die Austrittsöffnung für den Rahm, J und e sind die Scheiben, weiche einen nach abwärts gebogenen oder stark abgerundeten Rand aufweisen und dazu bestimmt sind, die Flüssigkeitsstrahlen aufzufangen, welche aus der Trommel a mit grosser Geschwindigkeit austreten und welche in dem Behälter gesammelt werden, wo ihre Geschwindigkeit praktisch gleich Null wird.
Die Scheiben d und e bilden mit dem zugehörigen Flüssigkeitsstrahl einen Winkel von geringer Grösse. Betrachtet man den Flüssigkeitsstrahl/, der aus der Trommel fi austritt so ist es zweckmässig, denselben zur Erlauterung der Wirkungsweise in drei Schichten tel j zu unterteilen.
Die oberste Schichte m des Flüssigkeitsstrahles auf der Scheibe wird von
EMI1.1
geschh'adert. Die zunächst darunter liegende Schicht n verlasst die Scheibe mit geringer Geschwindigkeit und wird gegen einen tieferliegenden Teil der Behalterwand geschleuderi Die Sclllchte 1/endhch, die mit der Scheibe in Berührung steht, haftet an derselben, b sie an den unteren Teil des umgebogenen Randes gelangt und wird daher an einen noch tieferliegenden Teil der Hehalterwand geschleudert.
Die Scheibe teilt gewissermassen die Flussigkeitsmasse in mehrere Schichten und führt dieselben. indem sie ble ausbreitet. in verschiedenen Richtungen ab. Die Scheibe hat eine ahnhche Wirkung auf den aus der Trommel austretenden Rahmstrahl. Die Scheibe kann auch, wie Fig. 3 zeigt, durch einen ringförmigen Anguss li am Sammelgefass gebildet werden.
Wenn eine einzelne Scheibe nicht genugt um dab gewünschte Ergebnis zu erzielen, können mehrere konzentrische h (Fig. 2) derart angeordnet werden, dass zwischen denselben ein freier Spalt verbleibt, um der durch die Scheibe d nach abwarts abgelenkten Flüssigkeit Gelegenheit zu geben, sich on jenem'Teil des Flüssigkeitsstrahles zu trennen, der
EMI1.2
oder die Flüssigkeit wird einfach in der oben beschriebenen Weise ausgebreitet.
PATET-AX SPRÜCHE :
1. Zentrifuge für schaumbildende Ftüssigkeiten (Milchzentrifugen und dgl., dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Auslassöffnung der Zentrifugentrolllmel eine Scheibe angeordnet ist, deren äusserer Rand nach abwarts gebogen Ist, so dass die aus der Trommeloeffnung auf die Scheibe fliessende Flüssigkeit, in Schichten geteilt auf den Mantel des Sammelgefässes trifft und dadurch ein Zusammentreffen von Schichten mit verschiedenen Geschwindigkeiten verhindert ist.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.