AT65956B - Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen der Metallkarbide. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen der Metallkarbide.Info
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<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Stlckstoffverbindungen der Metallkarbide. Bekanntlich wird das Kalziumzyanamid dadurch hergestellt, dass Kalziumkarhid unter Erhitzung mit Stickstoff zur Reaktion gebracht wird. Die bisher bekannten Verfahren bestehen zumeist darin, dass die Karbidmasse mit irgend einem Mittel erhitzt und ihr reiner Stickstoff zugeführt wird. Es ist auch ein Verfahren bekannt, demzufolge (siehe italienisches Patent r. B1704) die Reaktion damit eingeleitet wird, dass der erhitzten Karbidmasse Luft zugeführt wird, dessen Sauerstoff in einem Punkte der Karbidmasse eine lokale Verbrennung derselben hervorruft ; die so eingeleitete Reaktion setzt sich dann, unter Zuleitung von reinem Stickstoff, fort bis das ganze Kalziumkarbid in Kalziumzyanamid umgewandelt ist. Vorliegende Erfindung besteht darin, dass, nachdem die Reaktion wie oben durch Zuleitung von Luft eingeleitet worden ist, zu deren Fortsetzung und Durchführung nicht reiner, sondern der in der weiter zuzuführenden Luft enthaltene Stickstoff verwendet wird. Der Vorteil dieses neuen Verfahrens besteht in erster Linie darin, dass dessen Ko ! ? ten wesentlich geringer sind, als bei Verwendung von reinem Stickstoff, während das so erhaltene Produkt dem mit letzterem erzeugten an Stickstoffgehalt fast völlig gleichsteht. Ferner ist das EMI1.1 Reaktion mit Stickstoff erforderliche Temperatur erreicht hat. Diese Erhitzung geschieht vorzugsweise dadurch, dass eine Elektrode in die Karbidmaase versenkt wird, die aus einer Patrone aus Kohlenstaub oder einer anderen halhleitenden Substanz besteht, welche einen aus einem Kohlen- oder Metallstift bestehenden Kern enthalten kann. Diese Vorrichtung, die auch verändert werden kann, kann an jeder beliebigen Stelle in der Karbidmasse untergebracht werden, ohne durch einen vorgesehenen leeren Raum oder in sonstiger Weise isoliert werden zu müssen. Das Karbid kann in der Form feinen Pulvers, groben Pulvers oder kleiner Stücke verwendet werden und können demselben auch Chloride, Fluoride, Karbonate, Oxyde von Alkalien oder Erdalkalien oder Metallen beigefügt werden ; gleichzeitig können Kohle, Zyanamid, zyanide, Metallstab, kurz alle jene Stoffe, welche bekanntlich die Reaktion zwischen Kalziumkarbid und Stickstoff befördern, zur Verwendung gelangen. Der Vorgang des Verfahrens ist folgender : EMI1.2 EMI1.3 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT65956X | 1910-10-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT65956B true AT65956B (de) | 1914-08-10 |
Family
ID=11121207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT65956D AT65956B (de) | 1910-10-08 | 1911-10-07 | Verfahren zur Herstellung von Stickstoffverbindungen der Metallkarbide. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT65956B (de) |
-
1911
- 1911-10-07 AT AT65956D patent/AT65956B/de active
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