AT65945B - Ofen mit unter dem Einflusse eines magnetischen Kraftlinienfeldes rotierender Wechselstrom-Hochspannungsflamme zur Behandlung von Gasen und Dämpfen. - Google Patents

Ofen mit unter dem Einflusse eines magnetischen Kraftlinienfeldes rotierender Wechselstrom-Hochspannungsflamme zur Behandlung von Gasen und Dämpfen.

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AT65945B
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Ignacy Moscicki
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Ignacy Moscicki
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 zentralen Elektrode 12 und der ihr sehr naheliegenden Kante 13 durchströmenden Gasen in   Richtung gegen das freie Ende der zentralen Elektrode hin verschoben, wobei sie gleichzeitig unter de"n Einnuss dea starken magnetischen Feldes rotiert. Im selben Moment, wo die Flammen-   gestalt in die   Bogenform überzugehen beginnt, entsteht   die Komponente der elektromagnetischen Kraft, welche die Bogenebene momentan senkrecht zu den magnetischen Kraftlinien zu stellen bestrebt ist und welche das äussere Flammenende zwingt, sehr schnell von der unteren, den Reaktionsraum abschliessenden Platte gegen die Peripherie dieses Raumes zu gehen.

   Infolge der gleichzeitigen Wirkung dieser beiden Faktoren geht die elektrische   Flan-inde   nach jedem Stromwechsel in im Verhältnis zur Dauer eines Stromwechsels sehr kurzer Zeit auf grössere Längen über, und dies gestattet eine grössere Belastung des Ofens. Durch passende Wahl des Durchmessers der zentralen Elektrode kann der Durchgangsquerschnitt in der Höhe der Zündungkante so gemacht werden, dass bei gegebener Gasmenge die gewünschte grosse Durchströmunggeschwindigkeit der Gase an dieser Stelle erzielt wird. 



   Es ist für den regelmässigen Ofenbetrieb eine sehr wichtige Sache, dass die nach jedem Stromwechsel erfolgende   Flammenzündung   nur im Zündungsringe stattfindet. Deswegen soll die elektrische Durchbruchsfestigkeit des Gasdielektrikums im Momente der jedesmaligen Zündung der   Flamme zwischen dem Zündungsringe   und der zentralen Elektrode kleiner sein als die Durchbruchsfestigkeit des Dielektrikum an einer anderen Stelle, z. B.   an Sielle der   ionisierten Spuren der eben ausgegangenen Flamme. 



   Die konische   Form der Mittuen Elektrode, welche es   gestattet, die Entfernung der Elektrode vom   Züindungsringe m breiten Grenzen   zu regulieren,   ermöglicht   es, den eben aufgestellten Forderungen mit grosser Leichtigkeit zu genügen. Auch übt die konische Form der Elektrode wegen des Anprallens der mit grosser Geschwindigkeit in den Reaktionsraum eintretenden Gase an die Mantelfläche der Elektrode ihren   Einfluss   auch dahin aus, dass das Auseinanderjagen der ionisierten Gase in ihrer Nähe leichter wird, als bei einer Elektrode von zylindrischer Form, was eine grössere Belastung des Ofens ermöglicht. 



   Beim Ofen nach Fig. 3 befindet sich die Reaktionskammer 1 zwischen zwei Magnetpolen 14 und 15, die ein sehr starkes magnetisches Feld erzeugen. Die im Pol   15   vorhandene, zentrale Ausnehmung b bedingt ein Divergieren der magnetischen Kraftlinien im unteren Teil der Reaktionskammer und an der Stelle der   Flammenzündung.   Infolge derselben verschiebt sich das äussere Flammenende schneller gegen die Peripherie hin, als beim Ofen nach Fig. 1. 



   Bei   der in Fig. 4-   veranschaulichten Zündungsstelle ist der die Kante 13 tragende Teil aus- wechselbar mittels des Ringes 16 befestigt und mit Zu-und Ableitung für   Kühlflüssigkeit   ver- sehen. Dadurch ist ein rasches Auswechseln der inneren Elektrode und des der grössten Abnutzung ausgesetzten Teiles der äusseren Elektrode ermöglicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ofen mit unter Einfluss eines magnetischen Kraftlinienfeldes rotierender Wechselstrom-   Hoehspannungsflamme zur Behandlung   von Gasen und Dämpfen, dadurch gekennzeichnet,   dass     all   er Eintrittsstelle der Gase in den Reaktionsraum die äussere Elektrode einen die innere 
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 sich an dieser Stelle zuerst bildet und der Durchgangsquerschnitt für die Gase so klein ist, dass die Gase mit sehr hoher Geschwindigkeit durchströmen, wobei unter dem Einfluss dieser Durch-   strömungsgeschwindigkeit   und infolge der Einwirkung eines starken magnetischen Feldes das Übergehen der Flamme auf grössere Länge nur einen kleinen Bruchteil eines Wechsels des elektrischen Stromes beansprucht.

Claims (1)

  1. 2. Ofen nach Anspruch 1 mit zwischen den Polen eines starken Elektromagneten an- geordnetem Reaktionsraum, dadurch gekennzeichnet, dass der der Eintrittsstelle zunächstliegende Pol eine zentrale Ausnehmung aufweist, um die magnetischen Kraftlinien an der Zündungstelle aus der achsialen Richtung abzulenken, damit die elektromagnetische Kraftkomponente, die den an der Zündungsstelle entstehend, Bogen von der Zündungsstelle wegführt, grösser ist.
    3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Elektrode in den der Zündungsstelle benachbarten Teilen konische Form aufweist, um durch Längsverschiebung dieser Elektrode die Zündul1gsentfernung verändern zu können. t. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Elektrode an der zündungstelle durch einen abnehmbaren Ring gebildet ist.
AT65945D 1912-06-01 1913-02-17 Ofen mit unter dem Einflusse eines magnetischen Kraftlinienfeldes rotierender Wechselstrom-Hochspannungsflamme zur Behandlung von Gasen und Dämpfen. AT65945B (de)

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