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Dadurch wächst aber auch der Druck in allen anderen Zündern, bis der Zahndruck genügend ausbalanciert ist. Nach Ingangsetzen des Getriebes nimmt der Zahndruck ab und es wird daher der auf die Kolben nach aufwärts wirkende Flüssigkeitsdruck eine Zeitlang das Übergewicht haben und infolgedessen die Kolben sich in den Zylindern heben, so dass der Kolben 8 den Kanal 15 freigibt Demzufolge wird auch der Abfluss des Öles durch diesen Kanal sich steigern und ein Druckabfall unter den Kolben in den Zylindern eintreten, der solange andauern wird, bis der nach aufwärts gerichtete Druck auf die Kolben dem abwärtsgerichteten Zahndruck das Gleichgewicht halten kann.
Die seitlichen Kolben 7 und 9 haben gleich grosse Flächen, während der mittlere Kolben 8 ungefähr eine zweimal so grosse Fläche als die ersteren hat, weil die grösste aus den Zahndrücken resultierende Belastung in der Mitte auftritt. Die Kolbenflächen und der Öldruck sind so be-
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Zahndruck immer durch den Flüssigkeitsdruck ausbalancieren zu können.
Wird dagegen durch Reversierung der Triebling in der Uhrzeigerrichtung angetrieben, so wird auch der Zahndruck in entgegengesetzter Richtung wirken und auf die Kolben durch den Druck der mit den Kolben verbundenen Zapfen 10 übertragen. In diesem Falle werden die
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des reversierten Getriebes geändert,
Die doppeltwirkenden Zylinder nehmen die durch den Zahndruck nach beiden Seiten ver- ursachten Lagerdrücke auf und verteilen sie so, dass der Schweberahmen durch die Kolbe immer in der Pressflüssigkeit schwebend gehalten wird, welche die Drücke so aufnimmt, dass sie auf die in den einzelnen Zylindern enthaltenen Flüssigkeitsmengen verteilt werden.
Sollte durch irgend welchen Umstand der Zahndruck im Reduktionsgetriebe, beispielsweise rechts, grösser
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auch die Trieblmge 17 ihre Lage ändern und daher auch die Zahndrücke auf jeder Seite des Getriebes gleichmässig verteilt werden. Das gleiche Resultat würde auch erhalten werden, wenn die Zähne der Trieblinge sehr breit sind, beispielsweise dte ganze Breite des Getriebes emnehmen
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Zahnbreite bewirkt werden würde.
Um Ausschläge des Schwebegehauses in der horizontalen Ebene zu verhuten, dagegen
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mässige Zahl von Sperrvorrichtungen vorgesehen, die durch die Wand. M (Fig. l) des Fundamentrahmens hindurchgreifen. Jede derselben besteht aus einem hohlen, mit Aussengewinde ver- sehenen Teil 19, der in die Wand 18 eingeschraubt ist und der das eine Ende eines Stiftes 20 halt, wogegen das andere Ende in einer gegenuberliegenden Vertiefung 21 an der Querseite des
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genau einstellbar, so dass auch das Schwebegehiiuse in einer solchen Lage eingestellt werden kann. dass ein genauer Eingriff der Getrieberäder erzielt wird und gleichzeitig auch Bewegungen des Tneblings in der Vertikalebene bzw. in einer zur Ebene der Triebling- und Räderachsen senkrechten Ebene möglich sind.
Die in den Fig. 3,4 und 5 dargestellte zweite Ausführungsform zeigt die Anordnung von sechs Zylindern zur Aufnahme der Trieblmge 17, und zwar drei oberhalb und drei unterhalb des Schwebegehäuses 3. Die Seitenzylinder sind mit 4 und 6, der Mittelzylinder m't J bezeichnet ; die Kolben 7, 8 und 9 sind in den unteren Zylindern eingesetzt und tragen das Schwebcgehäuse J. Die Zylinder werden gleichfalls mit Druckflüssigkeit (beispielsweise Öl) gefüllt, die durch in der Wand des Fundamentrahmens orgesehene Kanäle 13 zuniesst und von dort durch je einen Verbindungskanal 22 in das Zyiinderinnere eintreten kann. Nahe dem Ende eines jeden
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Der Mittelzylinder 5 ist hiebei mit einem Hilfsbehälter von höherem Flüssigkeitsdruck durch ein selbsttätiges Ventil verbunden und besitzt auch einen Auslass- bzw, Druckausgleich- kanal. Durch ein Rohr 26 fliesst die hochgepresste Flüssigkeit in den in der Wand des Fundamentrahmens 1 angeordneten Kanal 25 und gelangt von hier zum Zylinder 5, wobei der Zufluss durch einen von einer vorspringenden Flansche 29 des Schwebegehäuses 3 gebildeten Schieber ge-
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wird normal durch eine Feder 34 auf seinen Sitz gedrückt und besitzt eine Spindel 35, die durch den Kanal 32 hindurchreicht und an einem Rohrstück. 16 befestigt ist, das sich innerhalb der Hülse 30 verschieben kann und dessen oberes Ende über diese hinausreicht.
Die Spindel 35 schliesst das Rohrstück 36 unten ab, wogegen das obere Ende offen bleibt und einen Auslass- bzw. einen Ausgleichkanal für den Zylinder 5 besitzt. Durch im Rohrstück 36 angeordnete, radiale Kanäle 37 wird eine Verbindung des Innern des Rohrstückes J6 und des im Innern der Hülse 30 vorgesehenen Ringkanales 38 hergestellt, der wieder durch radiale Kanäle und einem aussen auf der Hülse 30 angeordneten Ringkanal. 39 mit dem Kanal 28 in Verbindung steht.
Die Flansche 29 des Schwebegehäuses kann das obere Ende des Teiles 36 verschliessen und so die Tätigkeit des Ventils 31 regeln. Durch diese Anordnung kann entsprechend der Änderung des Zahndruekes der Getrieber der und der dadurch bedingten Lageänderung des Schwebe-
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werden. Wird der Triebling li beispielsweise entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung (Fig. 2' angetrieben, so wird der auftretende Zahndruek bestrebt sein, das Schwebegebäuse nach abwärts zu drücken, d. h. in entgegengesetzter Richtung zu dem in den Zylindern unter dem Rahmen wirkenden Öldruck.
Wird dieser nach abwärts gerichtete Zahndruck grösser sein als der Öldruck in allen Zylindern, so wird das Schwebegehäuse die Kolben 7, 8 und 9 nach abwärts drücken. bis die Flansche 29 des Gehäuses den Teil. 36 niederdrücken und dabei das Ventil 31 öffnen. wodurch hochgepresstes Öl vom Rohr 26 durch den Kanal 32 und die Kanäle 33 und 28 in den Zylinder eintreten kann.
Dadurch wird der Druck im Kanal 13 und in den mit ihm in Verbindung stehenden Zylindern vergrössert, und zwar solange, bis er grösser wird als der Zahndruck, worauf
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Zahndruck, so wird der Kolben das Scltwebegehäuse weiter heben, bis der Flansch das obere Ende des Teiles 36 verlässt und dadurch den Austritt des Öles vom Zylinder 5 durch den Kanal 28, die Ringkanäle und 39 und das Rohrstuck 36 ermöglicht. Dieser Austritt von Öl vom oberen
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80 dass der Öldruck m den Zyhndern erst nach und nach vermindert wird, bis er den Zahndruck erreicht, in welchem Momente das Gleichgewicht hergestellt ist. Wird aber Zahndruck wieder
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geregelt.
Es wird also des Schwebegehäuse zwischen den oberen und unteren Kolben in der FlÜssigkeit 80 gehalten, dass die durch das Getriebe auf das Schwebegehäuse übertragenen Kräfte durch die in den verschiedenen Zylindern enthaltene Flüssigkeit aufgenommen und verteilt werden.
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Es könnte auch jeder Rädersatz aus ein oder mehreren Räderpaaren bestehen, die so gelagert sind, dass der Zahndruck gleichmässig verteilt wird und dabei Lageänderungen der bewegten Teile des Getriebes eintreten können.
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1. Vorgelege nach dem Patente Nr. 61042 mit einem oder mehreren Paaren von zusammenarbeitenden Rädern, von denen eine Gruppe in einem durch Druckflüssigkeit schwebend gelagerten Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Druckflüssigkeit aufnehmenden und das Lagergehäuse schwebend haltenden Kolben doppeltwirkend sind. wobei die von den Zylindern austretende Druckflüssigkeit entsprechend der verschiedenen Lage der Kolben in ihren Zylindern geregelt wird, um so den-bei jeder Drehrichtung der Getriebe auftretenden Kräften das Gleichgewicht halten zu können.