AT65380B - Verfahren zum Ausbau von Schächten. - Google Patents

Verfahren zum Ausbau von Schächten.

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Hans Neubauer
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  Verfahren zum Ausbau von Schächten. 



   Wird beim Abteufen von Schächten als endgiltiger Ausbau Mauerung oder Betonierung gewählt, so besteht bei Vorhandensein   von Wasserzuflssen   stets die Gefahr, dass das aus den Schachtstössen dringende Wasser den Zement des Mörtels des Mauerwerkes bzw. den Zement des Betons ausspült und hiedurch die Festigkeit des Mauerwerkes in Frage stellt. 



  Ausserdem bildet das an den Stössen des fertigen Mauerwerkes aus den Fugen herabrinnende, an den verschiedenen Einstrichen zerstäubte Wasser eine sehr unangenehme Begleiterscheinung, die um so mehr ins Gewicht fällt, als hiedurch sämtliche Arbeiten   in passen     Schacht" umständlicher   und mithin auch teuerer auszuführen sind als unter normalen Verhältnissen. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, den Ausbau von Schächten bei vorhandenen   Wasserzunüssen   derart vorzunehmen, dass eine vollkommen wasserfreie Schachtröhre erzielt wird. 



   Um diesen Zweck zu erreichen, werden die einzelnen Ziegelscharen z (siehe die Zeichnung Fig. 1 Längsschnitt und Fig. 2 Querschnitt des Schachtes) schräg gegen den Schachtstoss   8   verlegt, so dass alles zusitzende Wasser zum Stosse geleitet wird und dortselbst in vertikalen, am Gebirgsstoss und im Mauerwerk liegenden Kanälen   Je nach   unten abfliesst. 



   Dieser Abfluss erfolgt bis zum Schachttiefsten, also bis in den Sumpf der die Wasserlosung besorgenden Maschine. 
 EMI1.1 
 sprechenden Absätzen in einem horizontalen, im Mauerwerk ausgesparten Kanal gesammelt, um an einer passenden Stelle der Schachtwand heraus-und in eine vertikale, im Schachte mitgeführte Sammellutte eingeleitet zu werden, durch die es ebenfalls dem   Pumpensumpfe   zufliesst. 



   Der Abschluss des Mauerwerkes gegen das Schachtinnere zu geschieht mittels Betonplatten p irgend eines beliebigen, bekannten Systems. 



   Alle Fugen des   Ziegelmauerwerkes   sowie die Fugen zwischen Ziegel und Platten werden mit fettem Zementmörtel vergossen, so dass ein dichter Verband zwischen Platten, Ziegel und Gebirgsstoss erzielt wird. 



   Um ein Verstopfen der Kanäle k während des Mauerns zu verhindern, werden diese mit Holzlutten ausgekleidet. 



   Als Vorteile des vorliegenden Verfahrens gegenüber der gewöhnlichen Mauerung mit horizontalen Ziegelscharen möge angeführt werden :
Der Innenmantel der Schachtröhre wird vollkommen wasserfrei. Der Zementmörtel kann nicht ausgelaugt bzw. kann nicht aus den Fugen gespült werden, da alles Wasser sich dicht am Gebirgsstoss hält und in den vertikalen Kanälen   abfliesst.   



   Die Tagesleistung bei der Herstellung des Ausbaues kann infolge der Kombination des Mauerwerkes mit dem Plattenmantel um das Vier-bis Fünffache der   Tagesi 'tung   bei gewöhnlichem Mauern gesteigert werden, da das umständliche Einfluchten des Ziegelmauerwerkes an der Innenmantelfläche der   Schachtröhre   entfällt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Ausbau von Schächten, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziegelscharen EMI1.2 Wasser gegen den Stoss zu führen, woselbet es in vertikalen Kanälen abfliesst, wodurch ein Auswaschen der Fugen verhindert und eine vollkommen wasserfreie Schachtröhre (Innenmantelfläche) erzielt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT65380D 1913-08-08 1913-08-08 Verfahren zum Ausbau von Schächten. AT65380B (de)

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