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bunden ist. An dem rückwärtigen Ende des Zylinders ist ein Ventil 45 angebracht, welche durch eine Schraube 46 verstellbar in seiner Lage gehalten wird.
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drücken eines Trethebels. Der Arbeiter hat somit seine linke Hand frei, um die Aufwärtsbewegung der Greifer mittels des Hebels 20 steuern zu können. Die durch die Einwirkung der sich entspannenden Federn 4 stattfindende Aufwärtsbewegung der Greifer wird durch den Widerstand der in dem Zylinder 40 angesammelten Luft verzögert. Der Arbeiter kann die Anzugsbewegung der Greifer sorgfältig beobachten und dieselbe durch Handhabung der an der Stange 32 angebrachten Klinke unterbrechen, sobald er feststellt, dass das Oberleder in dem erforderlichen Massstabe angezogen worden ist.
Der Arbeiter kann den Hebel 20 auch so bewegen, dass die Anzugsbewegung der Greifer eine grössere Verzögerung erfährt, als durch die alleinige Einwirkung des Widerstandes der in dem Zylinder angesammelten Luft. Das Oberleder wird in diesem Falle ganz langsam gespannt, was für gewisse Arten von Schuhwerk besonders vorteilhaft ist. Der Arbeiter kann das Strecken des Oberleders an einem beliebigen Punkte unterbrechen, und etwaige Einstellungen, z. B. Einstellung mittels des Hebels 9, vornehmen. Der Hebel 20 kann zwecks Senken der Greifer vorwärtsbewegt werden, wenn die auf das Oberleder ausgeübte Spannung nachgelassen werden soll. Die an der Stange 32 angebrachte Klinke sperrt die Greifer, wenn das Oberleder unter Spannung gehalten wird, so dass der Arbeiter seine Hände zur Handhabung des Schuhes frei hat.
Die beschriebene Anordnung erleichtert nicht nur die Uberholarbeit, sondern sie macht auch die letztere der besten Handarbeit gleichwertig. Während des letzten Teiles des Arbeits- ganges der Maschine bewegen die Hebel 6 die Greifer wieder herab und der Hebel 20 wird nach vorne geschwungen. Die an der Stange 32 angebrachte Klinke wird hiebei selbsttätig aus den Schalt- zähnen 30 ausgelöst. Das Ventil 45 kann in der erforderlichen Weise eingestellt werden, so dass die Aufwärtsbewegung der das-Oberleder spannenden Greifer nach Belieben verzögert werden kann.
Ausser der Stellschraube 46 kann zum Anheben des Ventiles. jig ein loser Stiel 48 Anwendung finden, so dass das Entweichen der in den Zylinder angesammelten Luft von Hand aus ohne Rücksicht auf die Einstellung des Ventils geregelt werden kann. Der Arbeiter kann, wenn eine raschere Bearbeitung des Werkstückes geboten erscheint, den letzten Teil der Abzugsbewegung der Greifer beschleunigen. An der äusseren Seite des Hebels 20 ist ein Fingerstück j angebracht,, dessen oberes Ende einen Winkelhebel 52 trägt. Das obere Ende des Winkelhebels 52 ist mit einer Stange 54
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schräge Fläche 56 angebracht, die sich auf einem an dem Zylmder 40 angebrachten Auflaget'J. S' (Fig. 2) verschiebt.
Wenn der Arbeiter einen Druck auf das Fingerstück 50 ausübt, so führt die Stange 54 das Anheben des Ventils herbei. Der Punerwiderstand des Koibens 43 kann vollstä hg
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anderen Seitengreifer der Maschine herstellt. Die Anordnung ist derart, dass die Seitengreifer während jedes Arbeitsganges der Maschint-vorwärtHbewegt werden. Die die Rolle 87 aufnehmende
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zwischen dem Leisten und Oberleder die Vorwärtsbewegung der Seitengreifer beeinträchtigen würde. Die Vorwärtsbewegung der Seitengreifer wird nachgiebig bewirkt (Feder97 an der Stange 90. Fig. 2) und durch die Pufferwirkung der Vorrichtung 46 nicht beeinträchtigt. Das Ende des
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oder zurückbewegt werden können.
Mittels der Hebel 20 und 91 kann die auf das Oberleder ausgeübte Spannung nachgelassen werden, um die vorzunehmenden Einstellungen des Oberleders auf dem Leisten zu erleichtern.
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Gemäss der Erfindung ist die Maschine auch mit einer verstellbaren Al18chlagschraube 100 ausgerüstet, die in der Bewegungsbahn des Hebels 91 liegt und die Vorwärtsbewegung der Seitengreifer begrenzt. Wenn die durch die auf der Hauptwelle der Maschine sitzende Kurvenscheibe hervorgebrachte Vorwärtsbewegung die durch Einstellung der Schraube 100 gegebene Begrenzung überschreitet, so wird die überschüssige Bewegung durch die Feder 97 aufgenommen. Die Anschlagschraube 100 wird von einem drehbaren Block getragen an dem eine federnde Klinke 102 angebracht ist. Die Schraube 100 kann aus der Bewegungsbahn des Hebels 91 herausgedreht werden, wenn die Beschaffenheit des jeweilig bearbeiteten Schuhes eine grössere Vorwärtsbewegung der Seitengreifer erheischt.
Das rückwärtige Ende 60 des Spitzengreiferhebels 6 ist über den seinen Antrieb bildenden Schieber hinaus verlängert und trägt eine verstellbare Schraube 61, die über dem den Antrieb der Seitengreifer bildenden Schieber 62 liegt. Die Schraube 61 trifft mit dem Schieber 62 zusammen und begrenzt die unabhängige Überziehbewegung des Spitzengreifers. Der Fortsatz 60 des Hebels 6 und die Schraube 61 regeln die Grösse der nach vorwärts gerichtoten Anzugsbewegung des Spitzengreifers, ehe die Seitengreifer das Oberleder erfassen. Es kann demnach die Grösse der Vorwärtsbewegung des Spitzengreifers mit Bezug auf die Seitengreifer durch vorherige Einstellung genau bestimmt werden. Hiedurch wird der Verzerrung der Spitzenkappennaht vorgebeugt.
Wenn die Spitzengreifer das Oberleder durch übermässige Bewegung nach vorwärts ziehen, so wird die Spitzkappennaht nicht in einer geraden Linie, sondern in einer gegen das Spitzenende de. s Leistens gekrümmter Linie auf dem Leisten aufliegen, und zwar ist dies in der Regel der Fall, wenn das Oberleder reichlich zugeschnitten ist. Der letzte Teil der Vorwärtsbewegung des Spitzen- greifers wird verzögert, bis die Seitengreifers bereit sind, an der Vorwärtsbewegung des Spitzen- greifers teilzunehmen, damit die Seiten und die Mitte des Schaftes zusammen nach vorn gezogen werden. Die Überziehbewegung des Seitengreifers findet in zwei Stufen statt, die erste Stufe ist
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der Seitengreifer ab.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Übprholmaschine, bei der der Schuh mit nach aufwärts gerichteter Sohle mit einer Hand des Arbeiter den Greifern dargeboten wird, weich letztere von dem einen vorherbestimmten HubausführendenKraftantriebdurchVermittlungnachgiebigerVerbindungengeschlossen und angehoben werden, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (20). die mit den an den gegen-
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Hand des Arbeiters erfasst werden kann. um die Geschwindigkeit der durch den Kraftantrieb hervorgebrachten Cberziebewegung der Greifer (15) nach Bedarf zu steuern.