AT6414U1 - Gleisabdeckung - Google Patents

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AT6414U1 AT0047802U AT4782002U AT6414U1 AT 6414 U1 AT6414 U1 AT 6414U1 AT 0047802 U AT0047802 U AT 0047802U AT 4782002 U AT4782002 U AT 4782002U AT 6414 U1 AT6414 U1 AT 6414U1
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Abstract

Gleisabdeckung mit Abdeckplatten (5, 6; 5a, 5b, 6), welche auf dem Niveau der Schienen (2, 3) des Gleises verlegt sind. Die Oberseite der Abdeckplatten ist durch eine Deckschicht (10) gebildet, die mit einer Bewehrung versehen ist, die aus korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben (11) gebildet ist. Diese Profilstäbe (11) sind an einem Teil (13; 18) ihrer Oberfläche in die Deckschicht eingebettet und verlaufen mit dem übrigen Teil (14; 19) ihrer Oberfläche an der Unterseite (12) der Deckschicht (10) freiliegend. Die Deckschicht besteht aus einem Verbundmaterial aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel, vorzugsweise aus einem Beton.

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleisabdeckung mit auf Schienenniveau verlegten Abdeckplatten, welche eine die Oberseite dieser Abdeckplatten bildende Deckschicht und eine diese Deck- schicht mechanisch verstärkende Bewehrung aufweisen, wobei die Deckschicht aus einem Verbundmaterial aus teilchenförmigem Zu- schlag und Bindemittel gebildet ist. 



   Es sind Gleisabdeckungen vorgenannter Art bekannt, bei denen eine aus Eisenstäben gebildete Bewehrung ganz in die die Abdeck- platte verkörpernde Deckschicht eingebettet ist. Die gänzliche Einbettung der Bewehrung in die Deckschicht bedingt eine ver- hältnismässig grosse Dicke dieser Deckschicht und damit einherge- hend einen verhältnismässig grossen Aufwand an Deckschichtmaterial und ein entsprechend grosses Gewicht der fertigen Abdeckplatten und verlangt auch bei der Herstellung der Abdeckplatten einen gewissen Manipulationsaufwand für das Positionieren der Bewehrung in der zunächst noch nicht erhärteten Verbundmaterialmasse; es ist auch zu erwähnen, dass allfällig aufgetretene Überlastungen, die zu einem Schaden an der Bewehrung geführt haben, durch die vollständige Einbettung der Bewehrung nicht ohne weiteres erkannt werden können. 



   Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung eine Gleisabde- ckung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der die Abdeck- platten eine einfache Struktur haben, bei vorgegebener Tragfähigkeit mit einem gegenüber früheren Konzepten geringeren Aufwand an Verbundmaterial das Auslangen finden und dementspre- chend auch ein geringeres Gewicht haben und hinsichtlich des Zu- sammenfügens der Bewehrung mit dem Deckschichtmaterial eine einfachere Vorgangsweise im Rahmen der Herstellung der Abdeck- platten erzielen lassen. 



   Die erfindungsgemässe Gleisabdeckung eingangs erwähnter Art ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung der Abdeckplatten mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Pro- filstäben gebildet ist, welche an einem Teil ihrer Oberfläche in die Deckschicht eingebettet sind und mit dem Rest ihrer Oberflä- che an jener Seite der Deckschicht, welche im in das Gleis ein- gebauten Zustand nach unten weist, freiliegend verlaufen.

   Durch diese Ausbildung kann der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden, wobei auch zu erwähnen ist, dass durch das Freiliegen eines Teiles der die Bewehrung der Abdeckplatten bil- denden korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten 

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Profilstäbe nicht nur ein einfaches Festhalten derselben in ihrer 
Sollposition im Zuge des Zusammenfügens mit dem Deckschichtmate- rial möglich ist sondern auch im fertigen Zustand der Abdeck- platten jederzeit eine Inspektion dieser Profilstäbe vorgenommen    werden kann ; korrosionsbeständige Profilstäbe kann man vorteilhaft faserverstärkte Kunststoffstäbe vorsehen ; güns-   tige Ausführungsformen sind Profilstäbe aus korrosionsbeständigem Metall oder mit einem gegen Korrosion schützenden Überzug verse-   hene Profilstäbe aus Metall ;

   ist insbesondere nicht ros-   tendes Metall oder mit einem gegen Rostbildung schützenden Überzug versehenes Metall für die Profilstäbe in Betracht zu ziehen ; gegen Korrosion schützende Überzüge können metallischer Natur sein, wie z. B. Verzinkungen, oder Beschichtungen aus Kunstharzen oder Lacküberzüge. 



   Eine bevorzugte Ausführungsform, welche insbesondere hin- sichtlich der Fertigung der Abdeckplatten Vorteile bietet, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung der Abdeckplatten mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben gebildet ist, welche mit einem Teilabschnitt ihres Querschnittes in die Deckschicht eingebettet sind und mit dem übrigen Teil ihres Querschnittes aus jener Seite der Deckschicht herausragen, welche im in das Gleis eingebauten Zustand nach un- ten weist.

   Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform, bei der für die Bewehrungsstäbe mit einem verhältnismässig geringen Material- aufwand das Auslangen gefunden werden kann, ist dadurch gekenn- zeichnet, dass die Deckschicht an ihrer Unterseite gewölbeartig geformt-ist und die Bewehrung korrosionsbeständige oder gegen Korrosion geschützte Profilstäbe aufweist, welche an einander gegenüberliegenden Seiten einer solchen Wölbung in die Deck- schicht eingebettet sind und unter dem dazwischen liegenden Teil der Wölbung frei verlaufen. 



   Hinsichtlich einer möglichst einfachen Manipulation im Zuge der Herstellung der Abdeckplatten und auch im Sinne einer vor- teilhaften Verteilung von auf die Abdeckplatten von aussen ein- wirkenden Belastungen auf die einzelnen die Bewehrung bildenden Kunststoffstäbe ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäss ausgebildeten Gleisabdeckung vorteilhaft, welche dadurch gekenn- zeichnet ist, dass die Bewehrung einen mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben gebildeten Gitter- rost aufweist. 

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   Hinsichtlich der Deckschicht bzw. hinsichtlich des zur Bil- dung der Deckschicht vorgesehenen Verbundmaterials ist es für die meisten Fälle günstig, wenn die Deckschicht aus einem Beton ge- bildet ist. Es ist dabei sowohl hinsichtlich des Einsatzes eines möglichst kostengünstigen Materials als auch im Sinne einer mög- lichst einfachen umweltneutralen Herstellungstechnologie von Vorteil, wenn die Deckschicht aus einem mit Zement oder einem zementähnlichen Bindemittel gebundenen Beton gebildet ist. Um hohe Festigkeiten, spezielle Korrosionsbeständigkeit, kurze Taktzeiten im Rahmen der Herstellung und auch die Möglichkeit beschädigte Platten auf einfache Weise reparieren zu können zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn man vorsieht, dass die Deck- schicht aus einem Polymerbeton, insbesondere Polyesterbeton, ge- bildet ist.

   Eine in vielen Fällen günstige Kombination von Eigenschaften der Abdeckplatten kann erzielt werden, wenn man vorsieht, dass die Deckschicht aus einem Beton gebildet ist, dessen Bindemittel neben Zement oder einer zementähnlichen Sub- stanz auch ein Kunstharz enthält. 



   Die beim Erfindungsgegenstand vorgesehene Ausbildung der Bewehrung der Abdeckplatten mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben, welche nur teilweise in die Deckschicht eingebettet sind, gibt auch die vorteilhafte Mög- lichkeit, die Bewehrung zum mechanischen Schutz des Randes der Deckschicht über deren ganzen Umfang oder an einem Teil des Um- fanges einzusetzen und es ist eine diesbezügliche Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung auch den Rand der Deckschicht mindestens an einem Teil des Umfanges umfassende Leisten enthält. 



   Es ist von besonderem Vorteil, wenn eine Gleisabdeckung das dynamische Verhalten eines Gleises gegenüber dem dynamischen Verhalten des Gleises von ausserhalb der Gleisabdeckung liegenden Strecken nicht oder nur möglichst wenig verändert. Es können nämlich starke Unterschiede im dynamischen Verhalten von anei- nander anschliessenden Gleisabschnitten beim Befahren des Gleises mit schweren Schienenfahrzeugen zu nachteiligen Schäden führen. 



  Aus diesem Grunde ist es im Rahmen des Erfindungsgegenstandes besonders vorteilhaft, wenn man vorsieht, dass die zwischen den Schienen des Gleises befindlichen Abdeckplatten mit ihren den Schienen zugewandten Rändern nur an den Schienen abgestützt sind und den zwischen den Schienen befindlichen Raum von Schiene zu 

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 Schiene freitragend überbrücken. 



   Die Erfindung wird nun anhand von Beispielen, unter Bezug- nahme auf die Zeichnung, in der solche Beispiele schematisch dargestellt sind, weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 ein mit einer erfindungsgemäss ausgebildeten Gleisabdeckung ver-   sehenes Gleis in Draufsicht ; 2 zeigt dieses Gleis mit   Gleisabdeckung im Schnitt gemäss der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 zeigt dieses Gleis mit Gleisabdeckung in einem Schnitt gemäss der Linie III-III in Fig. 1;

   Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt einer Ab- deckplatte, wie sie bei der in Fig. 1 dargestellten Gleisabde- ckung vorgesehen ist, in einem gemäss der Linie IV-IV geführten Schnitt, wobei der in Fig. 1 mit einem Kreis angedeutete Bereich   dargestellt ist ; 5 zeigt eine andere Ausführungsform eines   mit einer erfindungsgemäss ausgebildeten Gleisabdeckung versehenen   Gleises in einer zu Fig. 2 ähnlichen Schnittdarstellung ; 6   zeigt ein Gleis mit einer weiteren Ausführungsform einer erfin- dungsgemäss ausgebildeten Gleisabdeckung, bei der die Bewehrung der Abdeckplatten ein mit korrosionsbeständigen oder gegen Kor- rosion geschützten Profilstäben gebildeter Gitterrost ist, in Draufsicht ; Fig. 7 zeigt dieses Gleis in einem Schnitt gemäss der   Linie VII-VII in Fig. 6 ;

   Fig. 8 zeigt einen Teilbereich einer   inneren Abdeckplatte der bei diesem Gleis vorgesehenen Gleisab- deckung in einem gemäss der Linie VIII-VIII in Fig. 6 geführten Schnitt, wobei der in Fig. 6 mit einem Kreis markierte Teilbe-   reich dargestellt ist ; 9 zeigt in vergrössertem Massstab die   Umgebung einer Schiene in einem gemäss Fig. 7 geführten Schnitt; Fig. 10 zeigt eine Weiterbildung der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform, wobei die Bewehrung auch einen mit korrosions- beständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben gebil-   deten Gitterrost aufweist ; ist dabei die Umgebung einer   Schiene des Gleises in vergrössertem Massstab dargestellt. 



   Bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform einer an einem Gleis 1 angeordneten Gleisabdeckung sind zwischen den Schienen 2,3 des Gleises 1 angeordnete innere Abdeckplatten 5 und aussen an die Schienen 2,3 anschliessend verlegte äussere Abdeckplatten 6 vorgesehen. Die Schienen 2,3 des Gleises sind auf Schwellen 4 verlegt. Die inneren Abdeckplatten 5 sind unter Einfügung elastischer Profile 7 an den Schienen 2,3 abgestützt, die äusseren Abdeckplatten 6 sind einerseits unter Zwischenlage elastischer Profile 7 an den Schienen 2,3 und andererseits über 

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 elastische Profile 8 an neben dem Gleis 1 angeordneten Fundamen- ten 9 abgestützt. Die Abdeckplatten 5,6 befinden sich auf dem Niveau der Schienen 2, 3. 



   Die Abdeckplatten 5,6 haben eine Deckschicht 10, welche die Oberseite dieser Abdeckplatten bildet und es weisen die Abdeck- platten eine die Deckschicht mechanisch verstärkende Bewehrung auf. Die Deckschicht ist aus einem Verbundmaterial aus teilchen- förmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet, wobei ein solches Verbundmaterial z. B. ein Beton ist. Die Bewehrung ist mit korro- sionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben 11 gebildet. Diese Profilstäbe 11 sind an einem Teil ihrer Oberflä- che in die Deckschicht 10 eingebettet und verlaufen mit dem Rest ihrer Oberfläche an der im eingebauten Zustand der Abdeckplatten unteren Seite 12 der Abdeckplatten 5,6 freiliegend. Es ist dabei bei dieser Ausführungsform, wie z. B.

   Fig. 4 unmittelbar entnommen werden kann, ein Teilabschnitt 13 des Querschnittes dieser Pro- filstäbe in die Deckschicht 10 eingebettet und der übrige Teil 14 des Querschnittes dieser Profilstäbe 11 ragt aus der unteren Seite 12 der Deckschicht 10 heraus. 



   Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform sind, ähn- lich wie bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4, Ab- deckplatten 5,6 vorgesehen, welche auf Schienenniveau eines Gleises 1 verlegt sind und einerseits an den Schienen 2,3 des Gleises und andererseits auf Fundamenten 9 abgestützt sind. Die Abdeckplatten 5,6 haben bei dieser Ausführungsform eine Deck- schicht 10, welche an ihrer Unterseite 12 gewölbeartig geformt ist, und es weist die Bewehrung korrosionsbeständige oder gegen Korrosion geschützte Profilstäbe 11 auf, welche an einander ge- genüberliegenden Seiten 15,16 der gewölbten Unterseite 12 der Deckschicht 10 in die Deckschicht 10 eingebettet sind und in dem dazwischen liegenden Teil 17 der Wölbung frei verlaufen.

   Es sind dabei die Enden 18 dieser Profilstäbe 11 in die Randbereiche der Deckschicht 10 eingebettet und es bilden die dazwischen liegenden Teile 19 dieser Profilstäbe 11 auf Zug beanspruchte Verstär- kungselemente, wodurch sich eine sehr gute Verstärkungswirkung der mit den Profilstäben 11 gebildeten Bewehrung erzielen lässt. 



   Es ist sowohl bei der Ausführungsform nach den Figuren 1-4 als auch bei der Ausführungsform gemäss Fig. 5 die Deckschicht 10 der Abdeckplatten 5,6 zumindest an deren parallel zu den Schie- nen 2,3 verlaufenden Rändern 10a verdickt ausgebildet und es 

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 sind die Abdeckplatten 5,6 an diesen verdickten Rändern 10a der Deckschicht 10 abgestützt bzw. gelagert. 



   Die Figuren 6 bis 9 zeigen ein Gleis mit einer Ausführungs- form einer Gleisabdeckung, bei der die Abdeckplatten zur Beweh- rung ihrer Deckschicht 10 einen Gitterrost 20 aufweisen, der aus miteinander integrierten korrosionsbeständigen oder gegen Korro- sion geschützten Profilstäben 11 gebildet ist. Die Profilstäbe 11 sind auch bei dieser Ausführungsform mit einem Teilabschnitt 13 ihres Querschnittes in die Deckschicht 10 eingebettet und ragen mit dem übrigen Teil 14 ihres Querschnittes aus der Unterseite 12 der Deckschicht 10 heraus. Der Gitterrost ist dabei aus parallel zu den Schienen 2,3 verlaufenden Profilstäben und aus quer zu den Schienen 2,3 verlaufenden Profilstäben gebildet.

   Die in Form eines Gitterrostes 20 ausgebildete Bewehrung weist in diesem Fall zumindest an dem der betreffenden Schiene 2,3 zugewandten Rand 10a der Deckschicht 10 der jeweiligen Abdeckplatte eine Leiste 22 auf, wobei diese Leisten 22 einerseits eine Umfassung des be- treffenden Randes 10a bilden und andererseits zur Abstützung bzw. 



  Lagerung der Abdeckplatten dienen. Im Speziellen sind bei dieser Ausführungsform, wie z. B. aus Fig. 6 und 7 ersehen werden kann, die zwischen den Schienen 2,3 angeordneten Abdeckplatten je in Form von zwei Plattenhälften 5a, 5b ausgebildet, welche an ihren einander zugewandten Seiten scharnierartig zusammengefügt sind. 



  Die einander zugewandten Ränder 21 der beiden Plattenhälften sind dabei so ausgebildet, dass in dem in Fig. 7 dargestellten Zu- stand, in dem die beiden Plattenhälften miteinander eine durch- gehende Platte bilden, ein Ineinandergreifen dieser Ränder vor- liegt, wobei dieses Ineinandergreifen eine stellungsstabile ge- genseitige Abstützung der beiden Plattenhälften aufeinander ergibt. Diese Ausbildung der einander zugewandten Ränder 21 der beiden Plattenhälften kann vorteilhaft in Form von Randleisten 24 realisiert sein, die an der Bewehrung vorgesehen sind, wie dies als Beispiel in Fig. 7 dargestellt ist. Zum Einbauen und Ausbauen der zwischen den Schienen angeordneten Abdeckplatten können die Plattenhälften 5a, 5b scharnierartig zueinander aufgefaltet wer- den.

   Analog wie bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 und der Ausführungsform nach Fig. 5 ist auch in diesem Fall ge- geben, dass die zwischen den Schienen des Gleises befindlichen Abdeckplatten mit ihren den Schienen zugewandten Rändern nur an den Schienen abgestützt sind und den zwischen den Schienen 2,3 

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 befindlichen Raum 23 von Schiene zu Schiene freitragend überbrü- cken. 



   Bei der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform ist die Deckschicht 10 der Abdeckplatten 5,6 ähnlich wie bei der Aus- führungsform nach Fig. 5 an der Unterseite 12 gewölbt geformt. 



  Die Bewehrung weist Profilstäbe 11 auf, welche mit ihren Enden in die Seiten der Wölbung eingebettet sind und dazwischen freilie- gend verlaufen. Es ist dabei in Fig. 10 nur die Einbettung von jeweils einem Ende 18 der Profilstäbe 11 ersichtlich. Weiters weist die Bewehrung auch einen aus Profilstäben gebildeten Git- terrost 20 auf, der in die Deckschicht 10 eingebettet ist.

Claims (10)

  1. Ansprüche: 1. Gleisabdeckung mit auf Schienenniveau verlegten Abdeckplatten, welche eine die Oberseite dieser Abdeckplatten bildende Deck- schicht und eine diese Deckschicht mechanisch verstärkende Be- wehrung aufweisen, wobei die Deckschicht aus einem Verbundmate- rial aus teilchenförmigem Zuschlag und Bindemittel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung der Abdeckplatten (5, 6) mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben (11) gebildet ist, welche an einem Teil ihrer Ober- fläche in die Deckschicht (10) eingebettet sind und mit dem Rest ihrer Oberfläche an jener Seite (12) der Deckschicht (10), welche im in das Gleis (1) eingebauten Zustand nach unten weist, frei- liegend verlaufen.
  2. 2. Gleisabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung der Abdeckplatten (5,6) mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben (11) gebildet ist, welche mit einem Teilabschnitt (13) ihres Querschnittes in die Deckschicht (10) eingebettet sind und mit dem übrigen Teil (14) ihres Querschnittes aus jener Seite (12) der Deckschicht heraus- ragen, welche im in das Gleis eingebauten Zustand nach unten weist.
  3. 3. Gleisabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) an ihrer Unterseite (12) gewölbeartig ge- formt ist und die Bewehrung Profilstäbe (11) aufweist, welche an einander gegenüberliegenden Seiten (15,16) einer solchen Wölbung in die Deckschicht (10) eingebettet sind und unter dem dazwischen liegenden Teil (17) der Wölbung frei verlaufen.
  4. 4. Gleisabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Bewehrung einen mit korrosionsbeständigen oder gegen Korrosion geschützten Profilstäben (11) gebildeten Gitterrost (20) aufweist.
  5. 5. Gleisabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) aus einem Beton gebildet ist. <Desc/Clms Page number 9>
  6. 6. Gleisabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) aus einem Polymerbeton, insbesondere Poly- esterbeton, gebildet ist.
  7. 7. Gleisabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) aus einem mit Zement oder einem zementähn- lichen Bindemittel gebundenen Beton gebildet ist.
  8. 8. Gleisabdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht (10) aus einem Beton gebildet ist, dessen Binde- mittel neben Zement oder einer Zement ähnlichen Substanz auch ein Kunstharz enthält.
  9. 9. Gleisabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass die Bewehrung auch den Rand der Deck- schicht (10) mindestens an einem Teil des Umfanges umfassende Leisten (22,24) enthält.
  10. 10. Gleisabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- durch gekennzeichnet, dass die zwischen den Schienen (2,3) des Gleises (1) befindlichen Abdeckplatten (5) mit ihren den Schienen (2,3) zugewandten Rändern nur an den Schienen abgestützt sind und den zwischen den Schienen befindlichen Raum (23) von Schiene zu Schiene freitragend überbrücken.
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