AT63126B - Schachtheizung - Google Patents
SchachtheizungInfo
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Description
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Schachtheizung
Man hat bereits vorgeschlagen, die Eisbildung in Schächten dadurch zu verhindern, dass ein Teil der zur Bewetterung erforderlichen Luft in einem seitlich zum Schacht aufgestellten Röhrenofen durch Feuergase erhitzt und in den Schacht geleitet wird. Dies hat jedoch den Nachteil,. dass die Strömungsenergie der warmen Luft, die einesteils durch den Temperaturunterschied der in den Ofen eintretenden kalten und aus ihm austretenden warmen Luft, andernteils durch die saugende Wirkung der einziehenden Wetter erzeugt wird, viel zu gering ist, um eine hinreichend grosse Menge erwärmter Luft in den Schacht einzuführen.
Nach vorliegender Erfindung wird die in einem beliebigen Heizapparat erwärmte Luft unter Überdruck in den Schacht eingeblasen. und zwar annähernd in der Strömungsrichtung der einziehenden Wetter, wodurch einerseits ein gutes Mischen der Wetter sowie eventuell eine Entlastung des Ventilators für die Bewetterung erzielt wird.
Die Heizung der einziehenden Wetter besteht hiebei im wesentlichen darin, dass die Aussenluft von einem Ventilator durch einen Heizapparat, welcher mit Abdampf oder bei Erfordernis auch durch Frischdampf bzw. durch Kesselrauchgase geheizt wird, durchgedrückt wird, sich hiebei erwärmt und so in den einziehenden Schacht gedrückt wird, dass der einziehende Wetterstrom mit dem eingepressten vorgewärmten Luftstrom innig vermengt wird und auf diese Weise eine für den beabsichtigten Zweck geeignete Mischungstemperatur ergibt. Der Heizkörper kann ähnlich wie ein Kondensator ausgebildet werden, in welchem Kupfer-oder Messingröhrchen in genügender Anzahl entsprechend dem erforderlichen Wärmedurchgang eingezogen sind, welche von Abdampf bzw. Frischdampf umspült werden oder bei Abgasen durch eine Art Economiser gebildet werden.
Dieser Heizapparat ist im übrigen unwesentlich, desgleichen der Ort, wo derselbe zur Aufstellung kommt.
Die einziehenden Luftmengen. welche der Grubenventilator durch die Grubenbaue hindurchsaugt, werden demgemäss durch einen warmen Luftstrom, welcher in dem regulierbaren Aggregat (Heizkörper mit Ventilator) erzeugt wird. vorgewärmt. Hiebei wird. um die Schachtheizung bei dem erforderlichen verhältnismässig hohen Krafthedarf rentabler zu gestalten, diese vorgewärmte Luft in der Richtung des Weiterstromes oder fast in der Richtung desselben durch Düsen oder entsprechende Ofnungen im Schachtmauerwrrk eingeblasen, so dass der Grubenventilator durch die saugende Wirkung dieser AusblaseöNnungen entlastet wird und eine entsprechende Kraftersparnis ergibt.
Diese Ersparnis an Kraft am Gruben Ventilator wird sich keineswegs in erster Linie durch die Vergrösserung der durch die Grubenbaue durchziehenden Wettermengen äussern, sondern einzig und allein in Ber Verschiebung der Depressionsverhältnisse gegen den ausziehenden Schacht zu, indem die Depression in dem letzteren eine Verringerung erfährt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Schachtröhre b vollständig frei, der Heizapparat dl samt dem Ventilator f ist seitlich angeordnet und die an dem ersteren vorbeigetriebene, sich erwärmende Luft wird durch einen Kanal 9 durch im Mauerwerk des Schachtes eingebaute Düsen in den letzteren eingeblasen. Bei Anbringung eines Ringkanales können die Düsen auch in der Schachtröhre angeordnet sein.
Hervorzuheben ist, dass die Anordnung des Ventilators, der die Luft durch die Heizapparate hindurchdrückt, noch den wesentlichen Vorteil hat. dass die mit mehr als 10 mm überdruck durch den Heizapparat strömende Luft das Austreten von Heizgasen aus einem etwa gebrochenen
Heizrohre und mithin das Einblasen schädlicher Gase in den Schacht unbedingt verhindert.
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Claims (1)
- PATENT ANSPRUCH : Schachtheizung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der erwärmten Luft unter Überdruck durch Einblasen annähernd in der Strömungsrichtung der einziehenden Wetter erfolgt, zum Zwecke, ein gutes Mischen der Wetter sowie eventuell eine Entlastung des Ventilators für die Bewetterung zu erzielen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT63126T | 1911-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT63126B true AT63126B (de) | 1914-01-26 |
Family
ID=3585031
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT63126D AT63126B (de) | 1911-12-19 | 1911-12-19 | Schachtheizung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT63126B (de) |
-
1911
- 1911-12-19 AT AT63126D patent/AT63126B/de active
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