AT62803B - Maschine zum Falten von Papier oder dgl. - Google Patents

Maschine zum Falten von Papier oder dgl.

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AT62803B
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sheet
folding
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folded
paper
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Franz Tajovsky
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Franz Tajovsky
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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


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  Maschine zum Falten von Papier oder dgl. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Falten von Papier oder   dgl.,   die sich vorzugsweise zum Falten von   amtlichen Schriftstücken,   wie   Telegrammen, Steüerbögen.   



  Gerichtsdokumenten, Wahllegitimationen oder dgl. eignet. Die Maschine ist derart eingerichtet, dass das zu faltende Papierblatt oder dgl. während des ganzen Faltungsvorganges sichtbar und leicht zugänglich bleibt, so dass ein Verlorengehen oder eine Beschädigung desselben ausgeschlossen ist. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer zum Falten von Telegrammen bestimmten Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt die rechte Hälfte der   Maschine   in der Draufsicht und Fig. 2 ein Schema derselben in einer Seitenansicht, während die Fig. 3 bis 12 Einzelheiten darstellen. 
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 und eine zwischen den Eckplatten 4, 5 angeordnete Platte 6 gelegt. Die Platten 4 und 6 sind derart gestellt, dass zwischen ihnen und den   Stelleisten   2 ein Zwischenraum verbleibt   (Fig.   1, 2 und 3). Zwischen den Platten 4 und 5 ist ein der   gewünschten Faltenbreite entsprechender   freier Raum vorgesehen. Die Platten 4 sind unbeweglich, während die Platten 5 gegen erstere verschiebbar sind, wogegen die Platte 6 heb-und senkbar angeordnet ist. 



   Die Eckplatten 4 und   5   sind mit um Scharniere aufklappbaren Klappen 7 und 8 versehen. 
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   Telegrammes   1 werden die Klappen 7 und 8 durch eine später zu   erklärende Vorrichtung ent-   gegen der Wirkung der Feder 9 gehoben und nach dem Einlegen des   Telegrammes   wieder niedergeklappt. so dass sie dasselbe in Zusammenwirkung mit den Platten 4 und j festhalten. Vorteil- 
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 vorstehenden Blattfedern 10 versehen, die das Papierblatt zwischen einander   festklemmen   (Fig. 1 und 2). 



   Die Maschine besitzt eine Antriebswelle   11,   die z. B. mittels einer Handkurbel 12 verdreht   werden kann.   Auf dieser Welle 11 sind   nebeneinander   verschiedene Daumen oder dgl. vorgesehen, die die Organe der Maschine nacheinander zur Wirkung bringen. Unmittelbar nach dem Ein- 
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 schnellt und mit dem Gunrmiklotz 17 gegen den Stempel 13 schlägt. wodurch dieser auf die untere Seite des Telegranmes abgedruckt wird. Beim Weiterdrehen der Welle 11 wird der   Hebelarm 76   durch die Scheibe 19 unter gleichzeitigem Spannen der Feder 18 wieder gehoben. 
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 drehen der Welle 11 werden die Lenker 21 gegen die Platten   4   geschwenkt und dadurch die Platten   J   über die Klappen 7 gelegt.

   Dieser Vorgang kann jedoch auch auf irgend eine andere Weise ausgeführt werden. Wesentlich dabei ist, dass die   das Telegramm   an   seinem   einen Rand 
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 geschoben und über letztere gelegt werden. Dabei legt sich der zwischen den beiden Klemm-   organen 4,   7 und 5, 8 freibleibende   Telegrammteil zwischen   diese Organe, so dass das   Telegramm   
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 den Rand 14 des Telegrammes umlegen (Fig. 11). Gleichzeitig sichern die vorgeschobenen Leisten   24   die Klappen 8 gegen ungewünschtes Aufklappen. 



   Sodann kommt die heb-und senkbare Platte 6 zur Wirkung (Fig. 1, 2 und 6). Diese Platte 6 ist mittels zweier vertikaler Schlitten 30 in Führungen 31 geführt. Die Schlitten 30 greifen mit Zapfen 32 in Schlitze 33 des Doppelarmes 34 eines Winkelhebels   ; 37, JJ,   dessen anderer Arm 35 durch eine Zugstange 36 mit einem Schieber 37 verbunden ist. Die Platte 6 ist durch eine Feder   38   in ihrer gesenkten Lage gehalten. Der Schieber 37 ist mit   einer Nase J9   versehen, die in den Bereich eines Daumens 40 der Antriebswelle 11 reicht.

   Durch den Daumen 40 wird, nach dem Umlegen des Telegrammrandes   14   der Schieber 37 verschoben und dadurch die Platte 6 soweit gehoben, bis sie das gefaltete Telegramm aus den Platten 4, 5 und Klappen 7, 8 herauszieht, wobei die bisher zwischen diesen geklemmten Telegrammteile 41 scharf nach abwärts gebogen und gleichzeitig die Falten dicht aneinandergepresst werden, so dass scharfe Büge entstehen. 



   Die Platte 6 hebt das Telegramm in den Bereich zweier Klammern, die z. B. aus einer gemeinsamen oberen Leiste 42 und zwei in die Ausschnitte 43 der Platte 6 greifenden unteren Backen   44   bestehen und das Telegramm erfassen (Fig. 7). Die Klammern 42,   77   sind mit einem am Maschinengestell gelagerten gegabelten Arm 45 verbunden, der in seiner Normallage durch eine Feder   46   gehalten wird und mittels eines auf der Antriebswelle 11   aufgekeilteti Daumens 77   entgegen der Federwirkung verschwenkt werden kann, wobei er die Klammern 42. 44 längs je einer seitlichen Führung   48   führt. Durch   diese Führungen 48 werden   die herabhängenden Lappen   Jl des Telegrammes   unter den mittleren Teil desselben gelegt (Fig. 12).

   Der untere Klemmbacken 44 der Klammern 42, 44 ist als Winkelhebel ausgebildet, der mit seinem anderen, federnden Arm   49   derart gegen die Führung 48 drückt, dass sich beim Zurückschieben der 
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 und zwar derart, dass die übereinanderliegenden Lappen   41   des Telegrammes zwischen die   Backen. 50   der Vorrichtung zu liegen kommen.

   Die Vorrichtung wird durch einen   M-ink-elhebel-51,-5-1 be-   tätigt, der zu diesem Zwecke mit einem   Daumen   53   der Antriebswelle 11 zusammenwirkt.   Durch die Plombe werden die Lappen 41 des Telegrammes verbunden und letztere gegen ein unbefugtes 
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 ausgestanzten Plombe greift   und   mit seinem anderen   Arm-59   in den Bereich einer auf der Antriebs-   welle 11 festsitzenden Nase 6 reicht,   so dass er beim Verdrehen der Welle 11 verschwenkt wird und den Plombenstreifen um eine Plombe vorschiebt. 



   Das gefaltete und plombierte Telegramm wird von der Maschine weggenommen und letztere 
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Nase 65. Der Führungsarm 63 (Fig. 9) ist derart geformt, dass, bei verschwenkter Lage der Welle 62 und   beim Zurückkehren   der   Platte 5,   die Nase 64 der niedergeklappten Klappe 8 unter das Ende   @ des   Armes 63 greift und durch seine Krümmung nach abwärts gedrückt wird, wodurch die Klappe 8 aufgeklappt wird. Die Klappe 8 ist mit   einem   Arm 66 versehen, der über einen an der Klappe 7   angebrachten Querarm   67 greift und die Bewegung der Klappe 8 beim Aufklappen derselben all 
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   Durch das Aufklappen der Klappen 7 und 8 ist die Maschine zur Aufnahme eines neuen Tele-   grammes   bereitgestellt. Nach erfolgtem Einlegen desselben wird die Welle 11 gedreht, wodurch die Nasen 60 und 65 ausser Eingriff kommen, so dass die Querwelle 62 freigegeben wird und der Führungsarm 63 den Federn 9 der Klappen 7, 8 nicht mehr entgegenzuwirken vermag. Infolgedessen werden sich letztere niederklappen, wobei sie den Führungsarm 63 unter gleichzeitigem Zurückdrehen der Querwelle 62 heben. Das Falten des Telegrammes geht in oben beschriebener Weise vor sich. Bei jeder Umdrehung der Antriebswelle 11 wird ein Telegramm fertig zusammengefaltet. 



   Die Maschine wird zweckmässig mit einer Glocke 68 versehen, die immer z. B. nach erfolgter Plombierung des Telegrammes ertönt. Jedes mit der Maschine gefaltete Telegramm kann ausserdem durch ein   Zählwerk 69   registriert werden. 



   Bei der beschriebenen Maschine bleibt das Telegramm immer an der Oberfläche derselben dem Manipulanten vor Augen liegen, so dass es während der Faltung weder beschädigt noch verloren gehen kann. Dies ist insbesondere bei telegraphischen Geldsendungen von grosser Wichtigkeit. 



  Während der Faltung wird das Telegramm festgehalten, ohne dass über dasselbe irgend welche Maschinenteile querstreichen, so dass bei aufgeklebten Telegrammstreifen diese vom Telegrammblankett nicht abgestreift werden. 



   Die Maschine kann zum Falten von beliebigen Formaten für eine beliebige Faltungsart verwendet werden ; es müssen nur die einzelnen Maschinenteile der gewünschten Faltungsart angepasst werden. In jedem Falle verrichtet aber die Maschine eine Arbeit, zu welcher bisher viele Beamte notwendig waren, wobei die Bedienung der Maschine ein Manipulant besorgen kann. Es kann aber die Maschine auch mit einer selbsttätigen Zuführungs-, Einlege- und Abnehmevorrichtung und einem mechanischen Antrieb versehen werden. so dass die Arbeit der Maschine vollständig selbsttätig vor sich gehen kann. 
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1.

   Maschine zum Falten von Papier oder dgl., dadurch gekennzeichnet, dass das Papierblatt an seinen mit den Falten parallelen Rändern in der gewünschten Faltenbreite durch   Kletnm-   organe (4, 7 und 5,   8)   festgehalten wird, die durch gegenseitiges Umstellen übereinandergelegt werden und dadurch das Blatt falten.

Claims (1)

  1. 2. Faltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmorgane als EMI3.2 feststeht und das andere Paar (5, 8) umgestellt wird, wobei zwischen ersteren Platten (4) eine den zwischen ihnen vorhandenen Zwischenräumen ausfüllende, heb-und senkbare Platte (6) angeordnet ist, die das gefaltete Blatt aus den Klemmorganen herauszieht und zugleich zur Bildung von seitlichen Umlegelappen (41) umbiegt.
    3. Faltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem eingelegten Blatt (1) ein Datum- und Zeitstempel (13) und über demselben ein entgegen einer Federwirkung gehobener Gumnuklotz (17) oder dgl. angeordnet ist. welch letzterer nach dem Einlegen des Blattes (1) freigegeben wird und gegen den Stempel (13) schlägt, wodurch das Blatt an den Stempel angedrückt wird.
    4. Faltmaschine nach Anspruch 1 bzw. 2, dadurch gekennzeichnet, dass vor den feststehenden EMI3.3 schoben werden und den Rand (1J) umlegen.
    5. Faltma. schine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die heb-und senk- bare Platte (6) das hochgehobene gefaltete Papierblatt zwischen die Backen einer oder mehrerer. gegen die Klemmorgane verschiebbaren Klammern (42, 44) gebracht wird, die das Papierblatt erfassen und von der Platte (6) wegtransportieren.
    6. F : 1itmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (48) für die Klammern - ?. derart geformt sind, dass sie die herabhängenden Umlege klappen (41) des gefalteten Papierblattes während der Transportbewegung übereinanderlegen.
    7. Faltmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (,- das Papierblatt mit seinen übereinanderliegenden Umlegelappen (41) einer Plombiervorrichtung (50) zuführen, die die Umlegelappen verbindet. EMI3.4 organe (J, 7 und 5, 8) durch ein oder mehrere schräge bzw. gekrümmte Führungsarme (6. 3) bewirkt wird, die beim Zurückgehen der Klemmorgane an Vorsprüngen (64) derselben angreifen und die Klemmorgaue entgegen einer Federwirkung öffnen, während nach dem Einlegen des zu faltenden Papierblatteb oder dgl.
    die Arme (63) ausser Eingriff mit den Vorsprüngen (fit) der Klemmorgane gebracht werden, so dass sich letztere schliessen.
AT62803D 1912-08-14 1912-08-14 Maschine zum Falten von Papier oder dgl. AT62803B (de)

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AT62803T 1912-08-14

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Publication Number Publication Date
AT62803B true AT62803B (de) 1913-12-27

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ID=3584706

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AT62803D AT62803B (de) 1912-08-14 1912-08-14 Maschine zum Falten von Papier oder dgl.

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