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Katenderuhr.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kalenderuhr. bei welcher Uhr- und Kalenderwerk auf einem gemeinsamen Tragstuhl angebracht und ein Spannwerk für das Datumband angeordnet ist. mit der Neuerung, dass eine die Wochentage angebende Drehwalze und eine vom Uhrwerk betätigte, die Walze beeinflussende Auslösevorrichtung vorgesehen sind.
Auf der Zeichnung ist diese Kalenderuhr in vier Figuren veranschaulicht, und zwar zeigt :
Fig. 1 eine Vorderansicht gegen die Uhr,
Fig. 2 die Ansicht gegen das Kalenderwerk.
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 eine Detailanordnung.
Der Tragstuhl besteht aus zwei Hauptteilen, und zwar dem das Uhrwerk usw. tragenden Teil a und dem mit ihm ein Stück bildenden etwas geschweiften und das Kalenderwerk aufnehmenden Teil b. Der Oberteil a trägt die Tonfeder c und nimmt in einer Schlitzführung d einen Tragarm e für die Spannvorrichtung des Datumbandes z mittels einer Schraube f ver- und feststellbar auf. Der nach rechts ausliegende obere Arm l bildet gleichfalls ein Stück mit dem Tragstuhl und dient zur Lagerung der das endlose Datumband aufnehmenden Gleitrollen v. Um
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kann.
Die Spannrolle y für das Datumband z kann auf den Tragstuhl der beiden Werke beliebig verstellt werden und wird in jeder dieser Stellungen durch eine Spiralfeder M'in ständiger An- spannung gehalten. Man ist durch die vorliegende Anordnung in der Lage, die verschiedenen Längen der Datumbänder z ohneweiters auszugleichen. Die Walze rn ist in Trägern M auf den Pfeilern i für beliebige Neigungen einstellbar gelagert und wird durch von Hand bequem verschiebbare Stellschrauben k in den jeweiligen Auslagen festgehalten. Letztere bestimmen sich
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Im Bereich dieses Zapfens ist ein Doppelhebel 4 angeordnet, an dessen äusserem Ende einerseits eine rückholend wirkende Spiralfeder 5, andererseits ein Schalthebel 6 eingreift. Dieser weist einp gegen die Walzenachse 14 gerichtete Nase auf und wird durch eine Feder 8'in die Lücken dps Sehaltsternes 9 hereingezogen. Der Schaltstern, welcher mit der die Wochentage angebenden Du'walze 111 vereinigt ist, wird durch eine Sperrfeder 10 in seinen jeweiligen Auslagen gpsir hert.
Mit der Walze ist eine das Datumband z aufnehmende Rolle 11 gekuppelt, und es ist die Wirkungweise folgende :
Jeweils nach Verlauf von 24 Stunden gelangt der Zapfen 3 in den Bereich des Hebels und kippt diesen soweit ab. bis die Nase 7 des Schalthebels 6 hinter dem nächsten Zahn des Schaltsternes 9 eingeschnappt ist Um 12 Uhr nun verlässt der Zapfen 3 den Hebel, wodurch unter Einwirkung der Feder j und des Schalthebels 6 die Walze 111 um ein Siebentel ihres Um- fanges. d. h. auf den neuen Tag, vorgedreht wird.
Um etwaige Unstimmigkeiten der Walze gegenüber dem Datumband regeln zu können,
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die Walze zulassen. Eine so ausgeführte Kalenderuhr hat den Vorzug, dass sie ohne besondere Fachkenntnisse leicht und bequem in jedes Gehäuse eingesetzt werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kalenderuhr, dadurch gekennzeichnet, dass in gegenüberliegenden Pfeilern des Trag- .-. tubles eine die Wocbentagsangaben enthaltene Drehwalze in verstellbaren Trägern so gelagert ist, dass die Tagesangaben bequem an den Sehschlitz herangerückt werden können, und zwar ohne Rücksicht auf die verschiedenen Tiefen und Höhen der betreffenden Gehäuse.
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