AT62411B - Mechanischer Röstofen. - Google Patents

Mechanischer Röstofen.

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AT62411B
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roasting oven
ore
dust
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mechanical
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Thomas Daniells Merton
Harry Mackenzie Ridge
Original Assignee
Thomas Daniells Merton
Harry Mackenzie Ridge
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  Mechanischer Röstofen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen mechanischen   Röstofen   mit mehreren übereinander angeordneten Herden, in denen das Röstgut durch senkrecht angeordnete Rührwellen durch den Herd   befördert wird. Bei   der   Abrostung schwer abröstbarer   Erze hat man eine grössere Anzahl von Rührwellen hintereinander angeordnet, deren Rührarme sich nur wenig überdeckende Kreise beschreiben. Bei der Verarbeitung nur geringer Erzmengen sowie bei grösseren Mengen solcher Erze, welche nur während eines   verhältnismässig   kurzen Zeitraumes im Ofen verbleiben sollen, 
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   schwer abzurostendes Erz   zu haben, sind gemäss vorliegender Erfindung - bei Anwendung mehrerer   übereinander liegender Herde die einzelnen   Herde in der Nähe der Wellen mit Zuführungsbzw.

   Abführungsöffnungen für das Röstgut versehen und ausserdem noch mit einer besonderen 
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 hingeführt, wo der am Ende des an der Welle B befestigten Armes 48 befindliche schräge Zapfen 52. weicher derart   gestattet ist. dass   er alles in   seinem Wege liegende Erz aufschröpft,   ein wenig in das   Feld der ersten Zone hineinschneidet und   bei jedem   Umgange   einen bestimmten Teil Erz aus dieser Zone herausführt, in das die zweite Zone bildende Feld hinein. Dieses wird von dem   Arm   der Welle B bestrichen, durch welechen das Erz in nach und nach abnehmenden Kreisen 
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 sprechend gewählt ist. 



   Der Vorteil eines Röstofens mit zwei Rührwellen gegenüber   einem   solchen mit nur einer   Antriebswelle für die Rührer   einer Mehrzahl von Herden besteht darin, dass für eine gleiche Grösse 
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 welle, so wird auch entsprechend eine grosse Menge von Staub sich wieder in dem Erz ablagern. 



  Die geringe Zahl von Herden ermöglicht es, ohne dem Ofen ungewöhnliche Abmessungen zu geben, über dem obersten Herd eine Staubkammer S einzubauen, durch welche die Menge des fortgeführten Staubes auf das geringste   Mass beschränkt   wird. 



   Die dargestellte Anordnung von drei Herden mit besonderen   Beschickungs-und Ent-     leerungsvorrichtungen   ist beispielsweise besonders geeignet für fein zerkleinerten Schwefeloder Kupferkies, für Erzschlämme, für verbrauchte Oxyde (von   Gaswerken),   da bei diesen Stoffen wegen ihrer ausserordentlichen Feinheit leicht eine starke Staubentwicklung eintritt. Letztere wird durch die Entleerung des Erzes mittels der Förderschnecke 70 sehr beschränkt. 



   Die Anordnung von zwei oder mehr getrennten Herden kann, wenn grobe Erze geröstet werden sollen, derart   abgeändert   werden, dass der Ofen nur an einer Stelle beschickt wird und das Erz durch alle Herde nacheinander hindurchgeführt wird, bis zur letzten Entleerungvorrichtung 70. Die zweite und dritte Beschickungsvorrichtung 70a wird dabei ausser Tätigkeit gesetzt ; ebenso die erste und zweite der zur Entleerung dienenden Förderschrauben   70,   indem diese durch Schieber abgedeckt, während die   Entleerungsöffnungen   R geöffnet werden. Wäre z. B. nur der zweite Herd für sich allein zu benützen, so müssten die Beschiokungs-und die Ent-   leerungsvorrichtung     70ksi   bzw. 70 dieses Herdes in Betrieb gesetzt werden und die Öffnungen R geschlossen sein.

   Es ist zweckmässig, die Förderschnecken 70 während des Niehtgebrauches aus ihren Gehäusen herauszunehmen. 



   Wenn die beim Rösten entwickelten Gase zur   Schwefelsäureherstellung   verwendet werden sollen, so werden die Wände der Staubkammer   S   möglichst dick gebaut, um die Wärme der hindurchstreichenden Gase zu halten. Um das Ableiten der Wärme durch die kühlen Rührer- 
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 feuerfestem Ton hergestellt sind. 



   In der Staubkammer sind Trennwände 77 (Fig. 2) eingebaut. Die Gase treten durch die Kanäle 75 in die Kammer S ein, strömen durch die Öffnungen 78 der Trennwände und werden im Zickzack von einem Abteil zum anderen geleitet bis zur Austrittsöffnung. 



   Der in den Staubkammern abgelagerte Staub wird von Zeit zu Zeit herausgenommen, was leicht bewerkstelligt werden kann, entweder durch Türen 73 oder durch Entleerungsschachte 76 nach dem unter-der Staubkammer liegenden Herd hin, wo er durch die   Rührer der Förder-   schnecke 70 zugeführt und durch diese aus dem Ofen herausgefördert wird. 



   Das starke Mauerwerk des Ofens wird noch durch Anker und Verstrebungen versteift. 



  Die Türen 73 sind in geeigneter Weise hergestellt und fest verschlossen, um das   Entweichen \"     Cas zu verhindern   Zu diesem Zweck sind auch Stopfbüchsen 81 oberhalb der Spurlager 82 angebracht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mechanischer Röstofen mit mehreren übereinanderliegenden Herden und zwei senkrechten Rührwellen. deren Arme sich etwas überdeckende Rührkreise beschreiben, dadurch gekennzeichnet. EMI2.2
AT62411D 1910-05-10 1910-05-10 Mechanischer Röstofen. AT62411B (de)

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