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Abnehmbarer Hausbriefkasten.
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seite der Haus-bzw. Wohnungstür zu verwendende Briefkasten auch zur Verwendung an der Aussenseite der Tür und überhaupt an der Aussenseite von Häusern benutzbar gemacht wird. Die Erfindung besteht darin, dass über dem den Briefkasten haltenden Rahmen oder dgl. ein besonderer Einwurfkasten vorgesehen und die Briefeinwurföffnung des Briefkastens in wagerechter Ebene angeordnet ist, derart, dass ein in den oberen Einwurfkasten hineingeworfener Brief oder dgl. von oben her in den abnehmbaren Briefkasten hineinfällt, wobei die Klappe, welche die in wagerechter Ebene angeordnete Einwurföffnung des abnehmbaren Briefkastens mit dem Herausschiessen des Briefkastens aus seinem Halterahmen abzuschliessen hat.
unter die Wirkung einer Einrichtung gestellt ist, die von unten nach oben wirkt. Weiterhin ermöglicht die vorliegende Erfindung die Entleerung des Briefkastens auch ohne vollständiges Herausnehmen des Briefkastens aus seinem Halterahmen. Hiezu sind die an dem an der Wand befestigten Rahmen vorgesehenen unteren Haltezapfen für den Briefkasten unter einem Winkel nach oben gebogen, so dass sich der Briefkasten nach erfolgter Entriegelung nach unten herumklappen lässt. und bei Erreichung der wagerechten oder nahezu wagerechten Lage dadurch festgehalten wird, dass sich der Bodenteil des Briefkastens gegen die aufwärts gebogenen Enden der Haltezapfen stützt.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Aus- führungsform. Fig. 1 zeigt den Briefkasten in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht. Fig.-, stellt den herausnehmbaren Briefkastenteil nach erfolgter Herausnahme aus dem Halterahmen nach dem alsdann erfolgten Verschluss dar. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit.
Bei dem in der Zeichnung veranschaulichten AusfÜhrungsbeispiel ist 1 der abnehmbare Briefkasten, welcher in dem Halterahmen 2 untergebracht werden kann, der an der Aussenfront des Hauses, an der Aussenseite der Haustür oder dgl. augebracht isL An dem Halterahmen 2 sind Haltezapfen 3 vorgesehen, deren freie Enden 4 nach aufwärts gebogen sind und durch entsprechende Öffnungen in das Briefkasteninnere hineinreichen, um den Briefkasten zu stützen und zu halten. Oberhalb des heraus- nehmbaren Briefkastens 7 ist ein besonderer Einwnrfkastena 5 ngebracht. dessen Einwurfscbacht 6 auf die in wagerechter Ebene liegende Einwurföffnung 7 des Briefkastens 1 führt. Der Einwurf- kästen.) kann mit einem Rechen oder Rost 8 versehen sein.
Er besitzt Öffnungen 9, in welche die zum Anschliessen des Briefkastens 1 an n dem Ha. Itera. hmen oder überhaupt an der Hausfront oder Türaussenseite dienenden Riegel 10 eingreifen. Die Riegel 10 sind an Doppelhebeln 11 angelenkt, wpiche mit ihren anderen Armen unter die Einwirkung eines Riegels 12 gestellt sind, derart, dass mit einer Abwärtsverschiebung des Riegels 12 die Riegel 10 aufwärtsgedrückt werden und in die Löcher 9 des Briefeinwurfkastens 5 eingreifen, wodurch der Briefkasten 1 an dem Briefeinwurfkasten 5 verriegelt wird.
Der Riegel oder die Schlossfalle 12 ist nach oben durch
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dient dabei dazu, ein besonders festes Andrücken der Klappe 16 gegen die Briefeinwurfsöffnung des Briefkastens zu gewährleisten, wobei die Klappe 16 kurz vor dem Auftreffen gegen die Decke des Briefkastens eine federnde Falle 17 zurückdrückt, die sogleich wieder vorschnellt, wenn sich die Klappe 16 an die Briefeinwurföffnung des Briefkastens 1 angelegt hat. Die Falle 17 hält also ihrerseits die Klappe gegen die Wirkung einer an der Klappe 16 angeordneten Abdrückfeder 22
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fortdrückt, was im weiteren noch dadurch ermöglicht wird, dass sich zwischen dem Wulst 1 (Ja und dem Drehpunkt der Klappe 16 der bereits weiter oben erwähnte Spielraum für die Klinke 15 befindet.
Mit dem Aufschliessen der Entleerungstür zur Herausnahme des Kasteninhaltes wird also die Klappe 16 wieder freigegeben und von ihrer Feder 22 soweit wieder nach unten gedrückt. dass die Falle 17, wenn sie beim Wiederverschliessen der Entleerungstür 19 wieder emporbewegt wird, nicht mehr auf den Rand der Klappe 16 trifft. Das vollständige Freigeben der bislang von der Klinke 15 noch in einer schrägen Stellung gehaltenen Klappe 16 findet mit dem Wiederverriegeln des Briefkastens 1 in seinem Halterahmen 2 bzw. an dem Briefeinwurfskasten statt, indem hiebei der Riegel 12, 14 abwärtsbewegt wird. Die Klappe 16 kann alsdann in die in Fig. 1 punktiert gezeichnete Stellung niederfallen, in welcher die Briefeinwurfsöffnung des Briefkastens 1 vollständig freigegeben ist.
PATENT -ANSPRÙCHE :
1. Abnehmbare Hausbriefkasten, dadurch gekennzeichnet, dass der abnehmbare Briefkasten (1) unterhalb eines besonderen, an der Türaussenseite oder an der Aussenwand des Hauses verbleibenden Briefeinwurfskastens angeordnet und dabei derart ausgebildet ist, dass seine Briefeinwurfsöffnung (7) sich in wagerechter Ebene befindet.