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Vorrichtung zum Ausbalancieren von Stickmaschinengattern mittels Federn.
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in die Scheibe eingeschraubten Gewindebolzen 20 sitzen und durch Drehen in der Scheibe radial verstellt werden können. Das Band 14 liegt auf den Platten 19 auf und ist durch Ränder der
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auf-bzw. abwickelt.
Die das Gattergewicht auf die Federn übertragenden Winkelhebel 3, 5, 8 und 11 sind so gerichtet miteinander verbunden, dass bei der geringsten Spannung der Federn 12 die wirksamen Hebelarmb der Hebel am grössten sind und beim Spannen der Feder, durch Bewegen des Gatters in senkrechter Richtung, sich die wirksamen Hebelarme der Hebel verkürzen. Hiedurch wächst der zum Ausgleichen des Gatters nötige, durch die Feder aufzubringende Kraftbedarf annähernd der zunehmenden Spannung der Federn, so dass das Gatter annähernd in allen Lagen aus- geglichen ist.
Die exzentrische Scheibe 15 und die Kuryenscheibe Jss sind durch das Band so mit dem Hebelarm tus verbunden, dass bei Erhöhung der Spannung der Federn 12 durch den Verlauf der Kurve der Kurvenscheibe und der durch die Platten 19 gebildeten Kurve der exzentrischen Scheibe 15, die senkrechte Ebene in der das Gewicht 18 liegt, sowie die Stelle, von welcher weg das Band 14 auf den Platten der Scheibe 15 aufliegt der Achse der Scheiben 15, 16 genähert wird.
Dadurch werden die Hebel, durch welche die Zugwirkung des Gewichtes auf den Hebelarm 5 übertragen wird, kürzer, so dass die Zugwirkung des Gewichtes kleiner wird und dadurch die Erhöhung der Federspannung, die durch die Wihkelhebel nicht ganz ausgeglichen ist, gänzlich ausgeglichen wird. Umgekehrt wird bei Verminderung der Federspannung die Zugwirkung des Gewichtes erhöht, indem durch die Kurven der Scheiben 15, 16 einerseits die Stelle, von welcher weg das Band 14 auf der Kurve der Scheibe aufliegt, andererseits die Ebene, in welcher das Gewicht liegt, von der Achse der Scheiben 15, 16 entfernt wird, wodurch die die Zugwirkung des Gewichtes 18 auf den Hebelarm 5 übertragenden Hebel grösser werden.
Es wird also durch das Gewicht 18 in allen Lagen des Gatters das Mehr oder Weniger der Federspannung, das durch die Winkelhebel nicht ausgeglichen wird, ausgeglichen, d. h. das Gatter in allen Lagen a-usbalane, Itrt.
Da das Gewicht. M nur geringe Kräfte auszugleichen hat, kann dasselbe klein sein, so dass dadurch keine grosse tote Masse in die Stickmaschine gebracht und der Gang derselben nicht erschwert wird. Die Scheiben 15, 16 sind so klein gehalten, dass beim Auf-und Abwärtsbewegen des Gatters ihre Winkelgeschwindigkeiten bedeutend grösser sind, als die der Winkelhebel 3, 5.
Dadurch wickelt sich das Band 14 beim Auf-und Abwärtsbewegen des Gatters auf einen grossen Teil des durch die Platten 19 gebildeten Umfanges der Scheibe 15 ab und kann durch entsprechendes Verstellen der Platten 19 eine Kurve erzielt werden, die eine Zugwirkung des Gewichtes 18 entsprechend der Stärke der Federspannung bewirkt.
Das Gewicht 18 könnte auch durch eine Zugfeder ersetzt werden.
An Stelle der Hebel 8 und 11 könnten auch Kurvenscheiben angeordnet sein, durch welche die annähernde Ausbalancierung erfolgt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Ausbalancieren von Stickmaschinengattern mittels Federn, bei der das Gatter in bekannter Weise durch Hebel oder Kurvenscheiben mit einer Haupttragfeder (12) so in Verbindung steht, dass sie das Gatter in den verschiedenen Lagen annähernd ausbalanciert, gekennzeichnet durch ein mittels Kurvenscheiben (15, 16) derart mit dem Gatter in Verbindung stehendes Zugmittel (18), dass durch die Wirkung der Zugkraft die zur gänzlichen Ausbalancierung des Gatters fehlende oder die überschu8sige Federspannung ausgeglichen wird.