AT61613B - Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge und dgl. - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge und dgl.

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AT61613B
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Austria
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drum
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Edward Anthony Richter
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Edward Anthony Richter
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    Antrieblvorrlchtung   für Luftfahrzeuge und dgl. 



   Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge und dgl., deren Flügel aus einer sie führenden Trommel heraus radial vorgeschoben werden können. Sie besteht darin, dass jeder Flügel während jeder Umdrehung der Antriebsvorrichtung nach entgegengesetzten Richtungen durch die Trommel hindurchgeschoben wird, derart, dass sich abwechselnd das eine Ende des Flügels in der Arbeitsstellung befindet, während sein übriger Teil zur Führung in der Trommel dient. Durch diese Anordnung wird der Vorteil erreicht, dass die Flügel im Vergleich zum Durchmesser bedeutend grösser sein können als im Falle bekannter Anordnungen, bei denen der Flügel nur nach einer Seite vorgeschoben und vollkommen in das Innere der Trommel zurückgezogen wird. 



  Um die Trommel noch kleiner halten zu können, wird sie auf diametral gegenüberliegenden Seiten mit Armen versehen, in denen der Flügel geführt wird. Diese Arme werden zweckmässig derart angeordnet, dass sie nach aussen vorgeschoben bzw. nach innen zurückgezogen werden können. 



   In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Ausführungsform der Antriebsvorrichtung, Fig. 2 ein wagerechter Querschnitt der Trommel und Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel der Antriebevorrichtung. 



   Die Antriebevorrichtung besteht aus einer Trommel 1, welche auf Zapfen 2 befestigt ist und mittels dieser in Umdrehung versetzt werden kann. Sie dient zur Führung eines oder mehrerer Flügel   5, welche   in diametralen Führungen 6 nach der einen oder anderen Richtung aus der Trommel herausgeschoben werden können. Wenn der Flügel bis auf das äusserste   Mass   nach einer Seite hin aus der Trommel herausgeschoben ist,   80   muss er in der Trommel auf mindestens zwei Drittel seiner Länge geführt sein. Damit nun der   Durchmesser   der Trommel nicht unnötig gross wird, sind an dieser Arme 7 angeordnet, welche eine Verlängerung der Führung   6   bilden. 



   Die Verschiebung des Flügels durch die Trommel hindurch erfolgt mittels feststehender Kurvenführungen c, d, die in die Zapfen 4 oder 4'des Flügels oder seiner Verlängerungen eingreifen. Wenn sich die Trommel 1 in der Richtung des Pfeiles 9 dreht, so bewegt sich der Zapfen 4 des 
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 trommel hineingezogen. Der Teil c der Führung geht allmählich in den Teil 8 über, der konzentrisch zur Trommel ist. Wenn der Flügel sich mit einem Ende über diesen Teil der Führung hin bewegt, so befindet sich dieses Ende im Innern der Trommel, während das gegenüberliegende Ende des Flügels um das grösste Mass aus der Trommel herausragt. Das hintere Ende b des konzentrischen Teiles 8 der Führung liegt diametral gegenüber dem Anfang des Teiles c. Der Teil d der Führung tritt dann in Tätigkeit, wenn die Bewegungsri htung der Trommel umgekehrt wird. 



   In dem in Fig. 3 dargestellten   Ausführungsbeispiel   besitzt die Trommel einen verhältnis-   mässtss   kleinen Durchmesser, und die   Arme 3',   die zur Unterstützung des vorragenden Endes des   FtOssf'ta dienen,   bestehen aus einem Rahmen, der in der Trommel 1 diametral verschiebbar ist. Die Länge des Rahmens ist etwa gleich dem Dreifachen des Radius der Trommel, und der   Ftüssp) J   ist etwa doppelt so lang, wie der Durchmesser der Trommel.

   Bei dieser Abmessung ragt der   RahJ1H'n.     T in   seiner äussersten Stellung um etwa ein Drittel seiner Länge über den Umfang der Trommel hinaus, und wenn der Flügel bis zur äussersten Grenze vorgeschoben ist, so ragt er um etwa ein   Vierte !   seiner Länge über den Rahmen 3'hinaus. Der Rahmen 3'kann durch den Flilgel nach aussen oder innen verschoben werden. Indessen empfiehlt es sich, unabhängige Führungen c' und d'fur den Rahmen zu verwenden. Diese Führungen sind vorzugsweise ao aufgeführt, dass der Rahmen gleichzeitig mit dem Flügel seine Bewegung beginnt. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge und dgl., bei welcher Flügel aus einer sie führenden Trommel heraus radial vorgeschoben werden können, dadurch gekennzeichnet, dass jeder   Flügel   während einer Umdrehung der Antriebstrommei nach entgegengesetzten Richtungen durch dieselbe hindurchgeschoben wird, derart, dass abwechselnd das eine Ende des Flügels sich in der   Arbeita-   stellung befindet, während sein übriger Teil zur Führung in der Trommel dient. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Flügel (a) auf der Antriebstrommel (1) Arme (7) angeordnet sind, zu dem Zwecke, den Durchmesser der Antriebstrommel kleiner halten zu können.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Führung der Flügel dienenden Arme (3') in der Antriebstrommel (1) verschiebbar angeordnet sind. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61613D 1910-06-06 1910-06-06 Antriebsvorrichtung für Luftfahrzeuge und dgl. AT61613B (de)

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