AT61607B - Verfahren zur Herstellung von Hohlkämmen mit massiven Zähnen aus Zelluloid. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hohlkämmen mit massiven Zähnen aus Zelluloid.

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  Verfahren zur Herstellung von Hohlkämmen mit masslven Zähnen aus Zelluleod. 



   Es ist bekannt, Gegenstände aus Zelluloid unter Zuhilfenahme des bekannten   Press-und   Blaseverfahrens zu formen, und zwar entweder aus zwei Platten oder aus einer umgelegten Platte (die auch wieder zwei Platten bildet) oder aus einer flachgedrückte Röhre. 



   Man hat auch schon Kämme geblasen, bei denen der Rücken und die groben Zähne (soweit dieselben gegen die Spitze hin nicht durch den Pressdruck von selbst massiv sich ausgestalten) Hohlgebilde darstellen. 



   Wenn es sich aber bei solchen hohlgeblasenen Kämmen um die Herstellung von feinen Zähnen handelt oder, was noch schwieriger ist, um die Herstellung von feinen und groben Zähnen, z. B. bei Frisierkämmen, dann treten grosse Schwierigkeiten auf, die durch die Erfindung beseitigt werden. 



   Der Zweck der Hohlblasung besteht darin, dass bei Aufwendung geringster Substanzmengen möglichst weit ausgeformte, kräftige Kammrücken erzielt werden, also ein möglichst grosser Hohlraum geschaffen wird. Die Dicke des Materials muss sich dabei in bestimmten praktischen Grenzen bewegen ; das Material darf einerseits nicht zu dünn sein, damit der Kamm nicht schwankt und nicht wellenförmig sich biegt, andererseits nicht verschwenderisch dick, damit die Blasung. d. h. die Hohlgestaltung, im Gewicht sowohl wie im Preisausdruck genügend zur Geltung kommt. 



   Wenn beispielsweise für Kämme mit groben und feinen Zähnen und mit der üblichen 
 EMI1.1 
 die groben Zähne formen sich genügend, nicht aber die feinen Zähne. Das Material reicht für den Rücken und die groben Zähne vollkommen aus, für die feinen Zähne aber nicht, denn einerseits ist der hohle   Zabnkanal   zu dünn und die Dehnung im Material zu erheblich, als dass man eine   Hohihldung   des feinen Zahnes erreichen könnte, andererseits ist   die Materialdicke von ungefähr     l'6 M/ zu gering.   um den feinen   Zahn während des Blasens durch die   Pressung der Formteile zu einem Vollzahn auszubilden
Ohne die Ökonomie, die sich durch das Blasen bei Kämmen ergibt, aufzugeben, bläst man 
 EMI1.2 
 den Blasedruck als Gegendruck,

   um hiedureh eine Massivplatte am Zahnfeld zu erhalten, in die nachträglich die Zähne entweder gesägt oder dubliert werden können, oder um die Zähne während des Pressblasevorganges durch den gewöhnlichen Pressdruck innerhalb von Formen mit negativen Zahnkanälen in ihrer endgiltigen massiven Gestalt auszuprägen. Auf diese Weise erhält man entweder einen   Hohlkamm   mit hohlem Rücken und hohlen groben Zähnen (mit   Ausnahme   der Spitzen, die immer voll werden), der eine Plakette darstellt zu dem nachträglich   pinz1l8chneidenden   massiven feinen Zahn, oder einen fertig gepresst geblasenen Kamm, bei dem der   Rücken   und die groben Z. hne hohl sind, der feine Zahn aber während der   Hohlpressun zum   Vollzahn ausgebildet wurde.

   Selbstredend kann man auf solche Weise-wenn man die Blase-   okonomie opfert-auch   den groben Zahn zum Vollzahn ausbilden und nur den Rücken blasen. 

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Claims (1)

  1. EMI1.3 Verfahren zur Herstellung von Hohlkämmen mit massiven Zähnen aus Zelluloid, dadurch kennzeichnet, dass vor dem Pressen und Blasen dem Zelluloid in der Form so viel bindefähig ; es Zellulord beigelegt wird, dass die Zelluloidplakette für die zu bildenden Zähne volläuft, während der Rücken sich zum Hohlkörper ganz oder nur teilweise ausgestaltet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT61607D 1911-12-16 1912-08-02 Verfahren zur Herstellung von Hohlkämmen mit massiven Zähnen aus Zelluloid. AT61607B (de)

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