AT125382B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formkörpern aus Mörtel oder Beton. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Formkörpern aus Mörtel oder Beton.Info
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Description
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Bei der Herstellung von Formstücken oder-körpern aus armiertem oder nichtarmiertem Beton ist es sehr wichtig, eine plastische und gut flüssige Mischung verwenden zu können., Eine solche Mischung ist unzusammendrückbar, weil sie mit Wasser gesättigt ist und dieses im Überschuss aufweist, doch gestattet sie eine gute Füllung der Formen und eine vollkommene Einhüllung der Einlagen, falls solche verwendet werden, und liefert überdies einen gegen Biegung widerstandsfähigeren Beton als trockene Mischungen.
Zwecks Erzielung eines Betons der maximale Dichtigkeit und Widerstandsfestigkeit besitzt, muss jedoch der Überschuss an Wasser entfernt werden. Es ist bekannt, zu diesem Zweck den Beton in Sehüttelbewegung zu versetzen, wodurch das Setzen des Betons und der Austritt eines Teiles des überschüssigen Wassers aus dem plastischen Beton erzielt wird. Die Schüttelbewegung allein ist jedoch I nicht ausreichend, um ein vollkommenes Setzen des Betons und den Austritt des überschüssigen Wassers in genügender Menge zu erzielen und gibt daher nicht die besten Ergebnisse.
Gemäss der Erfindung wird der Beton von der bezeichneten Beschaffenheit einer Schüttelbewegung in Verbindung mit einer Druckwirkung unterworfen, wodurch eine grössere Dichtigkeit als bei Anwendung einer Schüttelbewegung allein, u. zw. in kürzerer Zeit, erzielt wird.
Hiezu wird der Beton in eine einen elastischen oder dehnbaren Kern enthaltende Form eingegossen und nach dem Schliessen der Form wird ein Druck ausgeübt und die Form geschüttelt. Das überschüssige Wasser tritt dann an den Stossstellen derFormhälftel1 schnell aus, und man erhält einen Beton von aussergewöhnlicher Güte.
Dieses Verfahren ist allgemein anwendbar. Zur Herstellung von Formstücken aus Beton aus einer ursprünglich unzusammendrückbaren oder zum Flüssigwerden genügend feuchten Mischung werden unter Anwendung einer Schüttelbewegung und eines Druckes eine geschlossene Form und ein elastisches oder ausdehnbares Organ, das durch Vergrösserung seines Volumens den Beton zusammendrücken kann, angewendet, wobei die Ausdehnung durch beliebige bekannte Mittel erfolgen kann (durch eine Druckflüssigkeit, mechanische Druckwirkung usw. ).
Ferner erfolgt eine Behandlung durch Schütteln, Stösse, Schläge zwecks Erzielung eines vollkommenen Setzens des Betons und zwecks Entfernung des überschüssigen Wassers, während derselbe zusammengedrückt wird.
An Hand der Zeichnung wird im folgenden die Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung zur Herstellung von Hohlkörpern, wie Säulen, Rohren oder Trägern, erläutert.
Bei diesem Anwendungsfall der Erfindung wird z. B. ein Hohlkern A verwendet, der aus elastischem deformierbarem Material besteht, z. B. Stahl, oder auch ein Kern, dem durch besondere Mittel Starrheit verliehen wird, z. B. ein Kern aus Metall oder Holz, der mit einer elastischen Umhüllung, z. B. aus Kautschuk, der gegebenenfalls mit Leinwand umhüllt ist, versehen ist.
In die in dem dargestellten Beispiel aus zwei Teilen bestehende Form B wird der Kern A eingeführt und der plastische Beton zwischen Kern und Form eingefüllt, worauf nach dem Schliessen der letzteren durch den Kern ein Druck ausgeübt und dabei die Form einem Schütteln, Stossen oder Schlagen ausgesetzt wird.
Das Wasser tritt an den Stossstellen der Formhälften oder durch hiefür in der Form vorgesehene Öffnungen aus. Es können auch in der Form Stoffe, wie z. B. Gips, vorgesehen werden, die das über-
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Das'Füllen selbst wird'vorteilhaft durch Schütteln durchgeführt, das bekanntlich eine vollkommene und leichte Füllung der Form gewährleistet.
Die Füllung durch Schütteln ist insbesondere dann nützlich, wenn an Stelle eines zylindrischen Hohlraumes Hohlräume von irgendwelcher besonderen Gestalt hergestellt werden sollen. Bei Füllung unter Schütteln wird dem Stoff schon eine genügende Dichtigkeit erteilt, so dass der durch den Kern überdies ausgeübte Druck die ursprüngliche Form nicht merklich mehr verändert. Der Hohlraum wird vielmehr nur mehr um ein geringes Mass vergrössert werden und dabei einen Querschnitt von derselben
Gestalt beibehalten.
Anstatt die ganze Form zu schütteln, kann mit Vorteil auch so verfahren werden, dass man den Kern mittels einer Druckflüssigkeit unter Druck setzt und den Beton dadurch in eine Schüttelbewegung versetzt, dass man die Druckflüssigkeit in irgendwelcher bekannten Weise in Schwingung versetzt (mittels Druckluft, auf elektrischem oder hydraulischem Wege, durch Stösse od. dgl.).
Der Kern kann gegenüber der Form eine beliebige Lage einnehmen, doch wird er bei der Herstellung von Hohlkörpern im allgemeinen in der Achsenrichtung anzuordnen sein, damit ein zentral liegender Hohlraum ausgespart wird und der Druck von der Mitte nach aussen hin wirken kann.
An Stelle einer Deformation des Kernes durch einen von der Mitte nach aussen hin wirkenden Druck kann bei dem Verfahren nach der Erfindung auch ein zentripetal wirkender Druck zur Anwendung gebracht werden. Der elastische Kern braucht dabei nur an einem dichten Gerippe befestigt werden, das den Kern unter einen von aussen nach innen wirkenden Druck zu setzen gestattet. Solcherart wird dann ein innerer Hohlraum von vollkommen genauen Ausmassen erhalten, während im ersteren Falle die
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Kern aus starrem Material besteht, das eine bestimmte Form aufweist und mit einem elastischen Überzug versehen ist.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Austreiben des überschüssigen Wassers dem Beton mitgeteilte Sehüttelbewegung durch eine Druckflüssigkeit erzeugt wird, die gleichzeitig das oder die elastischen oder deformierbaren Organe unter Druck setzt.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung von kalibrierten Formkörpern in einer doppelten Form, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die elastischen oder deformierbaren Organe in dem Material des herzustellenden Stückes angeordnet sind. EMI3.1
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