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Seemine mit Herbeiführung der Explosion durch eindringendes Seewasser.
Die im praktischen Gebrauch befindlichen Seeminen mit elektrischer Zündung, soweit ihnen der Zündstromkreis nicht vom Lande aus zugeführt, sondern durch eine im Innern liegende galvanische Batterie erzeugt wird, sind fast ausnahmslos so eingerichtet, dass die zur Verwendung kommende Elektrolytflüssigkeit in einem zerbrechlichen, in der Anstossvorrichtung liegenden Gefäss untergebracht ist. Beim Auflaufen eines Schiffes auf die Anstossvorrichtung wird das Gefäss zerbrochen, die Elektrolytflüssigkeit gelangt durch eine Rohrleitung zur Batterie, die Stromerzeugung geht vor sich und es erfolgt die Zündung.
Mit dieser Einrichtung ist die Gefahr verbunden, dass eines der Elektrolytgefässe in den Anstossvorrichtungen schon beim Hantieren mit der Mine an Bord, vor dem Werfen, zerbrochen werden könnte, was, wenn keine weiteren Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind, zu einer vorzeitigen Explosion führen müsste.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Vermeidung dieser Gefahr. Die Erfindung besteht darin, dass als Elektrolyt keine in einem zerbrechlichen Gefäss untergebrachte Flüssigkeit, sondern Seewasser verwendet wird, das in die Mine eindringt und zu der Batterie geleitet wird, sobald ein Schiff auf eine Anstossvorrichtung aufläuft. Hiebei ist die Erzeugung des Zündstromkreises ausgeschlossen, solange sich die Mine im Trockenen befindet, vielmehr kann ein Zündstrom, auch im Fall einer unbeabsichtigten Zerstörung einer Anstossvorrichtung oder einer sonstigen Eröffnung der zu der Batterie führenden Rohrleitungen, nur dann erzeugt werden, wenn sich in diesem Augenblick die Mine bereits unter Wasser befindet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Ansicht und teilweisem Schnitt dargestellt. Auf das Minengefäss 1 sind an denjenigen Stellen, wo die Anstoss Vorrichtungen angebracht werden sollen, Ringe 2 aufgesetzt, unter denen sich in Behältern 3 die Elektroden 4 der galvanischen Elemente befinden. In die Ringe sind Nippel 5 eingeschraubt und in, diese sind die eigentlichen Anstossvorrichtungen 6, die gegebenenfalls aus einfachen festen Körpern bestehen können, eingesetzt. Am einfachsten geschieht die Befestigung durch eine Lötschicht 7.
Stösst ein
Schiff gegen eine der Anstossvorrichtungen 6, so wird diese unter Zerstörung der Lötschicht 7 aus dem Ring J herausgebrochen, das Seewasser fliesst in den Behälter 3 ein und bildet mit dem Elektroden -1 zusammen das galvanische Element, dessen Strom durch die Leitung zum Zünder gelangt.
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auch die Form der jetzt gebräuchlichen Bleikappen beibehalten, die beim Auffahren eines Schiffes zerrissen werden, anstatt, wie in der gezeichneten Ausfubrungsform, ausgebrochen zu werden.
Es sei bemerkt, dass es bereits vorgeschlagen worden ist, die Minenanstossvorrichtungen so einzurichten, dass sie beim Auflaufen eines Schiffes dem Wasser den Eintritt in das Minengefäl3 eröffneten und dass dieses Wasser dann die Zündung der Mine herbeiführte. Hiebei sollte das
Wasser jedoch nicht als Elektrolyt für eine galvanische Zündbatterie benutzt werden, sondern es handelte sich um eine Mine, der der Zündstrom von Land aus zugeführt werden sollte, und das beim Auflaufen eines Schiffes eintretende Wasser sollte diesen bis dahin unterbrochenen Zünd- stromkreis lediglich schliessen.
Hiebei war aber einerseits zu befürchten, dass die beim Eintreten von Temperaturänderungen, unvermeidlichenNiederschläge eine unbeabsichtigte Vervollständigung des Stromkreise herbeiführen könnten, andererseits sind derartige Minen nur in unmittelbarer
Nähe des Landes verwendbar, während die Erfindung sich auf diejenigen Minen bezieht, die in gleicher Weise in der Nähe des Landes wie auch auf hoher See ohne weitere Vorbereitungen geworfen werden können.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Seemine mit Herbeiführung der Explosion durch eindringendes Seewa8ser, dadurch gekennzeichnet, dass dieses als Elektrolyt wirkt.
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