AT61154B - Nockensteuerung für Ventile mit hydraulischer Kraftübertragung. - Google Patents

Nockensteuerung für Ventile mit hydraulischer Kraftübertragung.

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AT61154B
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Austria
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liquid
valve
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piston
chamber
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Inventor
Amedee Bollee Fils
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Amedee Bollee Fils
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Bis zu den durch diese Anschlage gegebenen Grenzen kann der Kolben 7 im Zylinder 6 muter der Wirkung der Feder 8 aufsteigen, da das Ventil 10 einen freien Durchtritt der Flüssigkeit mter den Kolben 7 ermöglicht ; wird jedoch ein Druck nach unten auf den Kolben ausgeübt, M schliesst das Ventil 10 sich, so dass die Flüssigkeit sich unter dem Kolben fängt und dessen Niedergang im Zylinder hindert. Infolge der nicht völlig durchgeführten Abdichtung des Kolbens 7 im Zylinder, derart, dass der Kolben in dem Zylinder mit einer gewünschten Undichtheit von bestimmtem Betrage spielt, kann die Flüssigkeit durch diese Undichtigkeit langsam über den Kolben steigen, der infolgedessen mit langsamer Bewegung im Zylinder sich senken kann, entsprechend der Schnelligkeit des Entweichens von Flüssigkeit.

   Hieraus folgt, dass das Gestänge in der Lage ist, unmittelbar den für das Anheben des Ventiles 2 nötigen Stoss auszuüben, worauf es sich langsam infolge der Undichtheiten während der Öffnungsbewegung des Ventiles verkürzt. 



  Wenn also das Zwischengestänge entsprechend eingestellt ist und der Nocken den Zylinder 6 anhebt, so wirkt die zwischen Kolben und Zylinder eingeschlossene von dem Ventil 10 zurückgehaltene Flüssigkeit, wie ein starres Zwischengestänge, das die Bewegung unverändert und   
 EMI2.1 
 zeit des Ventiles 2 übt dieses einen Druck auf den Kolben 7 aus, so dass die unter dem letzteren eingeschlossene Flüssigkeit langsam durch die Undichtheiten hindurch entweicht. Hiedurch wird die Länge des Gestänges verkürzt ; wenn daher bei Weiterdrehung des Nockens   4   das Ventil sich wieder schliesst, so erfolgt der   Abschluss vollkommen   dicht und ohne Stoss auf den Ventilsitz. 



  Während das Ventil 2 sich aufsetzt, setzt die Führungsrolle 5 und der Zylinder 6 ihre Bewegung fort, bis der Nocken   4   mit seinem kleinsten Halbmesser die Rolle berührt, was der   Schliessungszeit   des Ventiles entspricht. Die Feder   8   sucht den Kolben 7 wieder anzuheben und verursacht dadurch ein Wachsen des Zyhnderraumes unter   den'Kolben 7.   Das   Ventil 7C öffnet   sich   und   die Flüssigkeit tritt unter den Kolben 7 in den Zylinder zurück. Das   Ubertragungsgestänge   erhält auf diese Weise wieder seine ursprüngliche Länge. 
 EMI2.2 
 raum durch eine kreuzförmige Innenkammer des Kolbens 17 gebildet.

   Platten   2. 5', 26,   die durch die Kolbenstange getragen werden (Fig. 2), oder ein innerer   Schwimmer.     ?     (Fig. 4), widersetzen   sich dem Entweichen der Flüssigkeit während der schnellen Verschiebungen des   Gestänges.   



   Man kann auch, wie in Fig. 3 dargestellt, die Ventile   10,   die an dem beweglichen   Kolbens 7   bzw. 17 befestigt sind, fortlassen. In diesem Falle tritt die Flüssigkeit während der   Verlängerung   des Gestänges durch dieselben Undichtheiten unter den Kolben zurück, die bereits bei den anderen   Ausführungsformen   für die Verkürzung des Gestänges während der Entleerung des Zylinderraumes vorgesehen sind. 



   Bei den beschriebenen   Ausführungsformen bewegen sich   sowohl die Zylinder 6   bzw. 12   und die Kolben 7   zw.     17.   die das Gestänge von veränderlicher Länge bilden, mit einer gegen- 
 EMI2.3 
 Druckfeder 37 liegt zwischen diesen beiden Kolben und der dazwischen gebildete Raum ist mit   Flüssigkeit   angefügt, die aus der Leitung 33 durch das Druckventil 32 hindurch eintritt. 



   Die Wirkung ist dieselbe wie bei den übrigen Ausführungsformen. Im übrigen kann auch die Feder 31 in Fortfall kommen. wenn die Flüssigkeit in der Leitung 33 unter einem genügenden Druck steht. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist der feste Zylinder in zwei verschiedene Räume   34,.   36 geteilt, in denen sich die   Kolben 2. S', 3   verschieben, die zwischen der   Führungsrolle   5 und dem Ventil 2 liegen ; die beiden Räume   34,.   36 sind durch eine Leitung 35 miteinander verbunden. Die Feder   8 bzw.   3 ist ebenfalls in zwei Teile geteilt, und zwar wirken die Federn 37, 38 in entgegengesetztem Sinne, um ihre Kolben 28, 30 von den entsprechenden Böden der Zylinder   34. 36   abzuhehen. Bei dieser Ausführungsform wirkt die Flüssigkeit nicht nur   um   ein abwechselndes Spiel zu erzeugen, sie dient auch zur Fernverbindung der   Antriebs-und Getriebsorgane.   



   In beiden Fällen findet der Austritt der   die Verkürzung   des   Gestänges   bewirkenden Flüssigkeit zwischen den   Dächen   der   Kolben 28 und. 30 und   den Teilen der Zuleitung statt. Die Wiedereinstellung des Flüssigkeitspestänges auf die frühere Länge wird durch eine abermals eingesaugte   Flüssigkeitsmenge   bewirkt, die durch das Ventil 32 eintritt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Nockensteuerung für Ventile mit hydraulischer Kraftübertragung, dadurch gekennzeichnet, EMI2.4 des \'entiles ganz oder nahezu starr ist, nach der Anhubbewegung aber durch Entweichenlassen von Flüssigkeit sich verkürzen und nach der Schliessbewegung, durch Wiedereinsaugen von Fliissigkeit sich auf die frühere Länge wieder einstellen kann. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Nockensteuemng nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Übertragung aus zwei in einander verschiebbaren Gliedern besteht, die eine Kammer bilden, die stets mit Flüssigkeit gefüllt ist und eine auf beide Glieder wirkende Feder aufnimmt, so dass nach Öffnen des Ventiles die beiden Glieder durch die Ventilfeder aneinandergedrückt werden und dadurch ein Teil der Flüssigkeit durch entsprechende Öffnungen verdrängt wird, worauf bei der Schliessbewegung nach Auftreffen des Ventiles auf seinen Sitz die zwischen den beiden Gliedern angeordnete Feder diese auseinander drückt und dadurch die gleiche Flüssigkeitsmenge (durch die gleichen Öffnungen oder besondere Ventile) zurückgesaugt wird.
    3. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf den Nocken ein Zylinder stützt, in dem ein Kolben gleitet, der sich auf das Ende der Ventilstange unter Wirkung einer Feder legt, die sich auf den Boden des Zylinders stützt, wobei der Übertritt der Flüssigkeit zwischen Kolben und Zylinder oder durch besondere Ventile erfolgt.
    4. Nockensteuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Kammer verdrängte Flüssigkeit oberhalb des Kolbens oder in einen mit der Kammer durch ein selbsttätiges Ventil verbundenen Behälter gelangt, der durch den hohlen Kolben gebildet sein kann.
    5. Nockensteuerung nach den Anspüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden von den Nockendaumen bzw. dem Ventile beeinflussten, durch eine Feder auseinandergedrückten Glieder die Übertragungsflüssigkeit in einer feststehenden Kammer einschliessen, die durch ein selbsttätiges Absperrorgan mit einem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung steht, aus dem die Flüssigkeit während der Schliessungszeit des Ventiles in die Kammer zwecks Ersetzens jener Flüssigkeit eintritt, die während der Öffnungszeit zwischen den Gliedern und den Kammerwandungen entwichen ist.
AT61154D 1910-04-23 1911-04-22 Nockensteuerung für Ventile mit hydraulischer Kraftübertragung. AT61154B (de)

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AT61154B true AT61154B (de) 1913-09-10

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