AT60786B - Leucht- oder Heizvorrichtung für flüssige Brennstoffe mit Preßluftbetrieb. - Google Patents

Leucht- oder Heizvorrichtung für flüssige Brennstoffe mit Preßluftbetrieb.

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AT60786B
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  Leucht- oder Heizvorrichtung für flüssige Brennstoffe mit Pressluftbetrleb. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf eine Leucht- oder Heizvorrichtung für flüssige Brennstoffe mit an den Gasraum des Brennstoffbassins angeschlossenem Druckluftbehälter und bezweckt eine solche Ausgestaltung der Vorrichtung, dass die Zufuhr des Brennstoffes zum Vergaser auch bei geöffnetem Durchlassventil erst eine gewisse Zeit nach der Inbetriebsetzung der Lampe durch Anzündung der Vorwärmflamme erfolgt. Dieser Zweck wird der Erfindung zufolge dadurch erreicht, dass der Brennstoff durch den im Druckluftbehälter von der Vorwärmeflamme erzeugten Druck nicht direkt in den Vergaser gepresst wird, sondern, dass oberhalb des   Brennstoffbehälters   ein   Durchnussbehälter   für den   Brennstoff angeordnet wird, durch welchen hindurch der Brennstoff   dem Vergaser zugeführt wird.

   Es ist bei dieser Anordnung also erforderlich. dass bei jedesmaligen Anheizen der Lampe zuvor der Durchlassbehälter mit   Brennstoff gefüllt wird, bevor ein Zutreten   des Brennstoffes zum Vergaser erfolgen kann, da der Anschluss des Durchgangsbebälters an den Vergaser so hergestellt ist, dass der in den Durchgangsbehälter eintretende Brennstoff zunächst die darin enthaltene Luft   verdrängen   muss, bevor er selbst durch   den Behälter hindurch nach   dem   Vergaser   zu   strömen   vermag. 



   Um nach   jedesmaligen   Löschen der Lampe eine Entleerung   des Durchlassbehälters von dem   darin befindlichen Brennstoff herbeizuführen, kann das Durchlassventil als Dreiweghahn aus- 
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 Verbindungsrohr zwischen dem Druckluftbchälter 1 und   dem dasraum   des   BrennstonbehäJters   2 bezeichnet. 



     Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist   nach dem Vorstehenden ohneweiters verständlich. 
 EMI1.2 
 ein Herüberpressen des Brennstoffes durch das Rohr 4 nach dem Durchgangsbehälter 3. In dem
Masse als der Brennstoff in den Durchgangsbehälter ansteigt, wird die Luft durch das Rohr 6   und durch den Vergaser 5 hindurch nach aussen gepresst. Erst wenn der Durchgangsbehälter 3   gefällt ist, vermag der   Brennstoff durch das Rohr ss nach   dem   Vergaser J zu gelangen. Es erfolgt   dann die Speisung des Vergasers mit Brennstoff durch die   Druckwirkung   von dem Behälter 1 her in der üblichen Weise.

   Wenn das Durchlassventil 8 umgestellt wird. so dass eine Absperrung der Brennstoffzufhrt nach dem   vergaser   5 erfolgt, so wird die Verbindung zwischen 6 und 7 hergestellt, so dass der im Gasraum des Brennstoffbehälters 2 herrschende Druck sich   nach   

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 dem Durchgangsbehälter 3 hin fortsetzt und dem Brennstoff in demselben gestattet durch das Rohr 4 nach dem   Brennstoffbehii. lter 2   infolge der Niveaudifferenz zwischen 2 und 3 zurückzufliessen. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Druckkessel wieder mit 7, das Brennstoffbassin mit 2, der Durchgangsbehälter mit 3, das Verbindungsrohr zwischen   Brennstossbassin   und Durchgangsbehälter mit   4   bezeichnet. Der an das Rohr 4 angeschlossene weitere Zugang zum Durchgangsbehälter trägt die Bezeichnung   15,   der engere die Bezeichnung 16. Das Brennstoffventil ist mit 17 bezeichnet. Dasselbe wird durch eine Hebelstange 18 betätigt. An der Spindel des Ventils 17 sitzt ein weiteres Ventil   19,   welches die Mündung eines Rohres 10 steuert, das von einem Rohr 11 abzweigt, welches den Druckkessel 1 mit dem Gasraum des Brennstoffbehälters 2 verbindet.

   Mit 12 ist ein Ventil bezeichnet, das an einer Zahnstange 13 sitzt und den weiteren Verbindungsweg 15 zwischen Brennstoffbehälter 2 und Durchgangsbehälter 3 steuert. 



  20 bezeichnet einen   Verbindungsrohrstutzen   zwischen dem Gehäuse des Ventils 12 und einen' 
 EMI2.1 
 



  22 bezeichnet das aus dem Durchgangsbehälter nach dem Vergaser führende Rohr. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Bei der auf der Zeichnung dargestellten   Schtussstellung   des Brennstoffventils 17 herrscht in dem Gasraum   des Brenjiatoffbehä. hers 2   und in dem   Durchgangsbehäiter   3 der gleiche Druck. Etwa in dem   Durc-hgansbehälter   3 befindlicher Brennstoff läuft daher infolge der Niveaudifferenz nach dem Brennstoffbehälter 2 ab. Der Abfluss erfolgt im wesentlichen durch den weiteren Auslass 15 des Durchgangsbehälters. 
 EMI2.2 
 um den Betrieb der Lampe zu regeln.   PATKT-AXSPRrCHE   : 
 EMI2.3 


AT60786D 1911-05-09 1912-05-08 Leucht- oder Heizvorrichtung für flüssige Brennstoffe mit Preßluftbetrieb. AT60786B (de)

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