<Desc/Clms Page number 1>
Baggerl öfee.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Baggerlöffel, deren Stiel am oberen Rande des Löffels angreift. Der durch diese bekannte Anordnung entstehende freie Winkel zwischen der hinteren Löffelwand und dem Stiel ist als Ausschwingraum für einen Pendelschieber ausgenutzt, der in der bei anderen Grabgeräten bekannten Weise den Boden des Baggerlöffels bildet. Diese Vereinigung der bekannten Anordnungen bietet neben deren bekannten Einzelvorteilen die
EMI1.1
Schliessen des Löffels in verschiedener Weise zulassen und damit die bequeme Anpassung an verschiedene Arbeitsverhältnisse erleichtern.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt. Fig. 1 zeigt den Baggerlöffel mit geschlossenem und geöffnetem Boden ohne Triebwerke. Fig. 2 erläutert die Antriebsvorrichtungen, während Fig. 3 Einzelheiten in teilweisem Schnitt veranschaulicht.
Bei der neuen Konstruktion (Fig. 1) greift der Löffelstiel a in bekannter Weise am oberen Rande des Löffels b an. Der günstigste Schneidewinkel wird durch eine Druekstrebe c eingestellt. Durch diese Anordnung entsteht hinter dem Löffel ein freier Raum, der die Anwendung eines als Boden dienenden Pendelschiebers d gestattet. da der Pendelschieber d in der geöffneten,
EMI1.2
schieber d ist mittels ausserhalb des Löffels b liegender Arme nahe dem oberen Rande der Seitenwände des Löffels an Drehzapfen c angehängt.
EMI1.3
einflussten Führung, und zwar auf einem grossen Reibungswegp, bewältigen muss.
Die Bewegung des Pendelschiebers, der entweder, wie in Fig. 9 gezeigt., vollständig zylindrisch
EMI1.4
stangen g mit Kurbeln /verbunden. Wird die Kurbellänge so gewählt, dass die Drehung der Kurbel um 1800 dem ganzen Hub des Pendelschiebers entspricht, dann sind die Endlagen des ppndelschiebers beim öffnen und Schliessen durch die Kurbel genau festgelegt.
Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil, dass die Kurbeln in der Schliesslage als Kniehebel wirken, dass daher bei verhältnismässig geringer Antriebskraft eine sehr grosse Schliesskraft zur Verfügung steht.
EMI1.5
Kette h. mit einem Kettenrad o, das mit der Zahnradwelle k der Vorstossmaschine durch eine durch eine Feder oder dgl. einstellbare Reibungskupplung q verbunden ist und ein Sperrad l
EMI1.6
das mit ihm verbundene Kettenrad 0 in seiner jeweiligen Lage festhalten.
Das Öffnen des Löffels kann nach Belieben auf verschiedene Arten bewerkstelligt werden.
EMI1.7
Kette h sich in bezug auf den Löffelstiel bewegt und daher eine Drehung der Kurbeln. t'herbei- führt. Man kann aber auch bei eingerückter Klinke durch Vorschieben des Löffelstielos den Löffel
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Damit nicht durch zu heftiges Vorstossen infolge der Trägheit des Pendelschiebers oder infolge der an der Eingriffsstelle zwischen Kette h und Kettenrad o stattfindenden Widerstände eine unbeabsichtigte Bewegung des Pendelschiebers d, z. B. ein Öffnen, Weiteröffnen oder Schliessen, eintritt, ist das Kettenrad o mit genau demselben Teilkreisdurchmesser ausgeführt wie das in die Zahnstangen des Löftelstieles eingreifende Ritzel p. Es wird daher das bei ausgerückter Sperrklinke tn von dem Löffelstiel vor-oder zurückverschiebenden Ritzel p mittels der Reibungskupplung q mitgenommene Kettenrad o in seinem Teilkreis um genau den gleichen Betrag gedreht, um welchen es sich auf der Kette h abrollen würde, wenn diese Kette gegen den Löffelstiel a festgehalten würde.
Infolgedessen werden weder die Kette h, noch die Kurbeln f relativ zum Löffelstiel verschoben, und es verbleibt der Pendelschieber trotz der Bewegung des Löftelstieles in seiner jeweiligen, geschlossenen, halb geöffneten oder geöffneten Lage. Der in das Sperrad l eingreifende
EMI2.2
1. Baggerlöffel, dadurch gekennzeichnet, dass der als Pendelschieber (d) ausgebildete Löffel- boden zwangläufig geöffnet und geschlossen und in jeder gewünschten Stellung festgehalten wird, durch ein Getriebe, beispielsweise ein Kurbelgetriebe (f, g), das durch ein endloses Zugorgan (Kette h) bewegt wird, das in ein auf der Zahnradwelle (k) der Vorstossmaschine lose sitzendes, mit einem Sperrad (1) verbundenes Kettenrad (0) eingreift.