AT60585B - Verfahren zur Reinigen von flüssigen Kohlenwasserstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Reinigen von flüssigen Kohlenwasserstoffen.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Verfahren zum Reinigen von flüssigen Kohlenwasserstoffen. 
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 schädlichen im Leuchtöl enthaltenen Verunreinigungen geschieht und ein in jeder Beziehung ausgezeichnetes Produkt von höchster Leuchtkraft gewonnen wird. 



   Die Reinigung von Rohbenzin und Benzol geschieht in derselben Weise, nur dass der naturgemäss geringeren Menge der in diesen leichten Kohlenwasserstoffen befindlichen Verunreinigungen angemessen, wesentlich weniger Lauge, beispielsweise für 100 l nur   0. 5 I   einer   20% igen Na OB-   Lauge Anwendung finden und in den meisten Fällen danach nur zirka 2*5 bis 3 kg aktiver Kohle zur Durchführung des Verfahrens   genügen.   



   Ebenso hat die Untermischung mit feinverteilter Luft in Anbetracht der Flüchtigkeit der Stoffe derart zu erfolgen, dass möglichst wenig   Flüssigkeit   sich verflüchtigt, und dass die entweichenden Dämpfe durch Kondensation derselben eventuell wiedergewonnen werden. 



   Die Reinigung von Kienöl   lässt   sich beispielsweise wie folgt ausführen : 10 l Kienöl werden mit   50 eW 50/oiger Na OH-Lauge,   welche tropfenweise zugesetzt wird, etwa 15 Minuten lang unterrührt, darauf werden unter fortgesetztem 20 bis 30 Minuten dauerndem Rühren zirka 100   9   feinstgemahlener, vorteilhaft unter Luftabschluss geglühter Ton untermischt und danach filtriert. 
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   Nachstehende vier Vergleichsversuche zeigen in auffallender Weise die günstige Wirkung der kombinierten Anwendung von Alkalien und aktiven Kohlen, die sich in wesentlicher Verbesserung der Ölfarbe, des Geruches des Öles und der Verbrennungsgase, m der geringeren Verharzung und damit zusammenhängender Verkohlung des Dochtes, im Blankbleiben des Zylinders und vor allem in der mit diesen Eigenschaften zusammenhängenden Erhöhung des Leuchteffektes äussert : 
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 sich unter Krustenbildung nach zirka   halbstündiger   Brenndauer schwarz und der Zylinder zeigte nach zweistündiger Brennzeit weisslichen Belag. Leuchtkraft   14'2/J   K mit 14''' Bunsenbrennern, 
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 und 40 Minuten lang unter Zuführung feinverteilter Luft gemischt. 



   Farbe grünlich wasserfarbig, Geruch feiner und schwächer als A), der Docht färbte sich nach 
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 lang mittels Luft innig vermischt und drei Stunden lang absitzen lassen. Ferner wurden 500   9   aktive feinverteilte Kohle 40 Minuten lang unter Zuführung feinverteilter Luft gemischt. 



   Die Farbe war kristallwasser hell, der Geruch sehr schwach und fein. atherisch, der Zylinder nach zehnstündiger Brenndauer noch völlig blank, der Ducht ist nach einstündiger Brenndauer noch gelbhchweiss und wird erst nach   zweistündiger   an der Aussenkante der Vergasungsfläche braun gefärbt, während der innere grössere Teil derselben noch weitere sechs Stunden lang gelb und ohne Belag bleibt. Abgase waren durch Geruch kaum bemerkbar und die Leuchtkraft betrug   16#5     HK,   nach zehnstündiger   Brennzeit 16'2 7K mit   demselben Brenner wie A) und B). 



   Versuch D) : 10 l   rumäwscbes   Rohleuchtöl wie A), B), C), nicht mittels Bs   80.   vorbehandelt. Es wurden verwendet 350 cm3   Naa CO.-Lauge,   25%, 50 Minuten gemischt, drei Stunden absitzen lassen und mit 700   9   aktiver Kohle 40 Minuten lang unter Zuführung fein verteilter Luft innig vermischt. Die Leuchtkraft betrug nach 10 Stunden   16'81lK mit   demselben Brenner wie A) und B). Sonstige Eigenschaften fast genau wie die des gereinigten Öles, unter Versuch C) angegeben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abänderung des durch Patent Nr. 60584 geschützten Verfahrens zum Reinigen von flüssigen Kohlenwasserstoffen durch Behandlung mit sauerstoffhaltigen Gasen in Gegenwart von feinverteilter aktiver Kohle, gekennzeichnet durch eine Vorbehandlung der Kohlenwasserstoffe mit Alkalilauge.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Alkalilauge vor dem Zusatz des Katalysators zu den Kohlenwasserstoffen abgetrennt oder durch feinverteilte Feststoffe aufgesaugt wird.
AT60585D 1910-05-12 1912-08-05 Verfahren zur Reinigen von flüssigen Kohlenwasserstoffen. AT60585B (de)

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