AT60527B - Vorrichtung zum Abwickeln von Streifen von Streifenrollen. - Google Patents

Vorrichtung zum Abwickeln von Streifen von Streifenrollen.

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AT60527B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Abwickeln von Streifen von Streifenrollen. 
 EMI1.1 
 in der Regel von Hand oder mittels   selbsttätiger Vorrichtungen   zu Rollen aufgewickelt. Soll nun ein solcher Streifen aachher in einer automatischen Schreib-,   Setz-oder Giessmaschine oder   in einem   Sendeapp@rat für Maschinentelegraphie   oder in einem Einematographen oder Photophonographen usw. verwendet werden, so muss die Rolle umgewickelt werden, um den innenliegenden Anfang des Registerstreifens nach aussen zu bekommen und ihn zuerst in die betreffende Arbeitsmaschine einführen zu können, da ja sonst der auf dem Streifen enthaltene Vorgang von rückwärts vor sich gehen müsste. 



   Ein Entfernen des Wickeldorns und einfaches Herausziehen des inneren Streifenendes ist zwecklos, weil sich hiebei der Lochstreifen   spiralförmig   einrollt. Es wurden daher für diese Zwecke besondere Umwickelvorrichtungen konstruiert, um diese Arbeit zu beschleunigen, doch ist sie immerhin mit einem gewissen Zeitverlust verknüpft. 



   Die vorliegende Erfindung gibt eine Lösung für die Aufgabe, einen Register-oder Telegraphenstreifen ohneweiters aus dem Inneren der Rolle heraus abzuwickeln : um ihn sofort mit seinem Anfange verwenden zu können und so besondere Umwiekelvorrichtungen entbehrlich zu   machen. Gemäss   der Erfindung wird dabei der Streifen auf einer oder mehreren leicht drehbar gelagerten Tragwalzen angeordnet, während eine oder mehrere   Führungsrollen   den von der
Innenseite der Rolle abgezogenen Streifen nach aussen leiten und dessen   Beschädigung bei der     Umlenkung   verhüten. 



    Auf der Zeichnung zeigt: der Zeichnung zeigt :  
Fig. 1 die Vorderansicht einer   Ausführungsform   der Abwickelvorrichtung. 



     Fur.   2 einen senkrechten Schmtt durch die Fig. 1 in der Richtung des Pfeiles A betrachtet.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem   gusseisernen   Fuss 1, welcher einen   aufreehten Arm 2 mit   angegossenen   Lav ; erbügeln 3   besitzt. In letzterem angebrachte Spitzenschrauben   J   dienen zur Lagerung sehr leicht drehbarer, mit seitlichen Flanschen versehener Walzen oder Rollen 5, über welche die Rolle 6 übergehängt wird. Das innenliegende Ende 7 der Rolle 6 kann dann über eine schräg stehende, um eine an dem Arm 2 befestigte Achse 9 dreh- bare   Walzxc   in der Pfeilrichtung B herausgezogen werden, wobei sich die Rolle 6 in der Richtung des Pfeiles C zu drehen beginnt. 



   Es ist nicht unbedingt   nötig,   dass gerade zwei Tragwalzen 5 verwendet werden, sondern die Vorrichtung arbeitet auch mit einer oder mehreren solcher Tragwalzen ; jedoch ist bei Verwendung nur   einer Tragwalze und   bei ungleichmässigem Zug am Streifen der allerdings auch durch Anordnung besonderer Führungen zu beseitigende   Übelstand   zu bemerken, dass die Rolle in drehende
Schwingungen gerät, wodurch der Ablauf des Streifens gestört wird. Zwei Tragwalzen ergeben 
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 gezogenen Hebel 12 drehbar gelagert.

   Eine derartige, federnde Zwischenwalze ist insbesondere   dann   von Vorteil, wenn das Abwickeln, des Streifens ruckweise, wie z.-B. bei automatischen Setz- 
 EMI1.3 
 

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Für besonders lose gewickelte   Streüenrollen   können noch   die 8trichpunktiert dargestellten,   senkrecht gelagerten   Führungsrollen 16, 17 zur   Anwendung gelangen, von denen die eine 17 zweckmässig umlegbar einzurichten ist, um das Aufstecken der Streifenrolle zu erleichtern. 



   Zum Abwickeln   schmälerer StreifenroBen wie. sie   in der Telegraphie, z. B. Morse-, Hughes-, Wheatstone-Apparaten, vorkommen, müssen entsprechend schmälere Tragwalzen   6   zur Verwendung gelangen. 



   Ein besonderer Vorteil der Anordnung liegt in dem Umstande, dass das Abwickeln hiebei in einer vertikalen Ebene vor sich geht, weil hiedurch das ganze Gewicht der abzuwickelnden Rolle als Adhäsionsgewicht ausgenutzt und daher verhindert wird, dass sich die innerste, gerade im Ablaufen befindliche Schleife aus der Rolle herauszieht, ohne den übrigen Teil der Rolle mitzunehmen. Infolgedessen ist stets die gerade nötige Adhäsion zum Mitnehmen der oberen Schichten der Rolle vorhanden. Das äussere Streifenende kann durch ein Gummiband oder in anderer Weise während des Abwickelns an der Rolle festgehalten werden. 



   Es ist selbstverständlich, dass das Material des abzuwickelnden Streifens für die Erfindung belangslos ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Abwickeln von Register-, Telegraphen-oder ähnlichen Streifen enthaltenden Rollen, dodurch gekennzeichnet, dass das Abwickeln in einer im wesentlichen vertikalen Ebene von der Innenseite der Rolle aus stattfindet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere, vorzugsweise zwei, leicht drehbar gelagerte Tragwalzen oder -rollen (5) die abzuwickelnde Rolle mit EMI2.1 das innere Streifenende auf der It') Ik herausgezogen werden kann.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine federnd gelagerte Zwischenrolle (13) angeordnet ist, um auch bei ruckweisem Ziehen am Streifenende eine gleichmässige Drehung der Rolle zu erreichen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass besonders bei lose gewickelten Rollen zwei oder mehrere drehbar gelagerte Führungswalzen (16, 17) angeordnet sind, von denen die eine (17), um das Einlegen der Rolle zu erleichtern, zweckmässig umlegbar eingerichtet ist.
AT60527D 1912-03-15 1912-03-15 Vorrichtung zum Abwickeln von Streifen von Streifenrollen. AT60527B (de)

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