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Vorrichtung zum Selbstfärben von Schreibmaschinenbändern.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit Hiilfe deren sich jeder seine Schreibmaschinenbänder bequem und schnell selbst färben kann, sei es, um neue Bänder herzustellen oder schon
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Von einer das zu färbende Band enthaltenden Spule wird das Band durch ein Farbenbad gezogen und in eine Wringvorrichtung gerührt, welche entsprechend ihrer Einstellung die Farbe mehr oder weniger auspresst, je nach dem Gebrauchszwecke des Farbbandes. Von der Wring- vorrichtung aus wird das Band auf einer leeren Spule aufgewickelt.
Nach der Erfindung wird das Farbband nicht einfach durch den Farbbehäiter bezw. die Farbe hindurch gezogen, sondern innerhalb dieses Behälters mehrmals in die Farbe hinein und aus ihr heraus gezogen so dass das Band die Farbe möglichst reichlich einziehen lassen kann. ohne dass dadurch seine Oberfläche fast trocken und farblos wird. Vielmehr haftet auf dieser die Farbe infolge des mehrfachen Eintauchens ebenfalls sehr reichlich. Ausserdem werden nach
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nämlich dann - je nach der Spannung der Schleiffeder mehr oder weniger straff - das gefärbte Band gleichmässig aufgewickelt, wogegen es sonst anfangs locker und später-nachdem die Spule etwa halb voll gewickelt ist-sehr straff gewickelt wird.
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Auf der Grundplatte 1 sind die Lagerböcke 2 befestigt, in deren oben offenen, etwa im Winkel von 45 Grad geneigten Ausschnitten. 3 die Achse 4 drehbar ist. Dieselbe kam) aus den Lagerböcken leicht herausgenommen werden und trägt die Spule 5, von welcher das zu färbende Bajid 6 sich leicht abrollen lässt. Der Farbbehälter 7, in welchen das Band zunächst hinein gelangt, hat einen wellenförmig
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führt. Dabei wird das Band auf dem Boden nieder gehalten von den am Behälterdeckel 9 angebrachten Führungswänden 10, hinter denen ein Tropfblech 11 (Fig. 3) angebracht ist, welches das Abtropfen von Farbe bei geöffnetem Deckel verhindert.
In den Lagerböcken 12 drehen sich die Wringwalzen ]3. Auf der Achse beispielsweise der
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Auf der unteren Walzenachse ist das Schnurrad 21 befestigt, welches mittels einer Gummischnur od. dgl. mit dem Hehllurrad 22 auf der Achse 23 verbunden ist. Letztere lagert in den
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Die Transmission hält also die Achse 23 in dem Lager 24 infolge ihrer Zugwirkung sicher fest und drückt die Achse auf ihrem Ende in das Lager M hinein. Trotz ihrer sicheren Befestigung lässt sich die Achse also schnell und bequem ausheben, um beispielsweise die Wickelspule 26 auf- oder abzuzichen. Die Spulen könjnen mittels Klemmfedern 27 auf den Achsen 4 bezw. 23 fest gehalten werden.
Wie Fig. 4 zeigt, kann anstatt einer einfachen Achse 23 eine solche 28. benützt werden auf der eine Hülse 29 - zweckmässig nur zwischen den Lagern-lose liegt. An der Achse sind eine oder mehrere Schleiffedern 30 befestigt, welche innen gegen die Hülse 29 drücken und dieselbe hierdurch mit der Achse 28 derart verbinden, dass sie von der Achse mitgedreht wird. Sie kann aber auch unabhängig von der Achse Drehungen ausführen, d. h. : auf derselben gleiten. Ohne Rüeksicht auf die Menge des aufgewickelten Bandes wird dieses auf diese Weise stets gleichmässig straff aufgespult.
Nach Fig. 5 ist der unabhängige Antrieb der Aufwickelachse noch einfacher gestaltet :
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Achse festhält.
Im Einzelnen kann die Färbevorrichtung natürlich beliebig anders ausgeführt werden.
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mehr Erhöhungen versehenen Bodens 8 - deren drei oder noch mehr vorgesehen sein. Ebenso könnte die schleiffeder 30 ersetzt werden durch eine die Hülse 29 in der Wickelrichtung der Spule
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scheiben 21 und 22 und diese selbst überflüssig macht.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Selbstfärben von Schreibmaschinenbändern, gekennzeichnet durch von Hand bewegte Wringwalzen, infolge deren Drehung das Band durch einen Farbbehälter hindurch geführt wird, welcher mit einer oder mehreren Bodenerhöhungen versehen ist, in deren Zwischenräume am Behälterdeckel befestigte Führungswände hinein greifen, so dass das Band
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