AT60104B - Verfahren zur Überführung von Alkalisilikatlösungen in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte. - Google Patents

Verfahren zur Überführung von Alkalisilikatlösungen in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Überführung von   Alkalisilikatlösungen   in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte. 



   Es besteht schon seit langem in der Industrie das Bedürfnis nach einem pulverförmigen, leicht   löslichen   Alkalisilikat (Wasserglas), da dieses handlicher ist als die üblichen Lösungen, deren Verwendung für manche Zwecke, so z. B. für pulverförmige Farben und   dgl..     überhaupt   ausgeschlossen ist. 
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 nicht ohneweiters in Trockenform überführen, da beim Eindampfen an der Oberfläche sofort eme Haut entsteht. die wasserundurchlässig ist ;   günsttgenfalls wird   nur eine mehr oder minder feste Gallerte erzielt. 
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 fernen ist. 



   Die vorliegende Ertindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von feinkörnigen, leicht löslichen Alkaltsilikaten. das die   genannten     Ubelstände   vermeidet und ein selbst in kaltem Wasser lösliches Produkt ergibt. Das Verfahren besteht im wesent- 
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 Beispiel Natron- oder Kaliwasserglaslösung) in einem Druckbehälter unter hohem Druck durch   feine Öffnungen oder Streud@sen herausgepresst und mit kalter   Luft in Berührung gebracht wird. Durch diesen hohen Druck erhält das Wasserglas Staubform und fällt nach geegneter Abkühlung als trockener Staub zu Boden. 



   Um das Verfahren an   einem Beispiel zu erl@utern.   diene folgendes :
Man löst zunächst in einem üblichen Wasserglas-Autoklaven, der unter hohem Druck (etwa 6 bis 8 Atm.) steht, das   Anhydrid des Natronsilikates, also   die übliche 
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 aufrecht erhalten wird, durch eine   Streudüse   mit Öffnungen von etwa   11/2   mm Durchmesser aus dem Autoklaven austreten gelassen. Die staubförmige Lösung wird unter der Einwirkung kalter Luft sofort in eine feste, trockene Form übergeführt.

   Diesen Vorgang   unterstützt   man dadurch,   dass   man, etwa mit einem Ventilator,   das staubförmige Material   durch einen Schacht in die Höhe führt, um es dann   allmählich'als vollkommen   trockenes Pulver auf den Boden sinken zu lassen. 

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   Der Staub wurde beispielsweise mit einem kalte Luft zuführenden Ventilator in einem Holzschachte etwa 4 m hoch geblasen.   Dec.   Schacht war in einer Entfernung von etwa   1lj2   m ringsum von einer Hülle von Sackleinen umkleidet. Das auf den Boden sinkende staubförmige Material hatte 10 bis   160/0   Wasser verloren. Durch die in der Luft enthaltende Kohlensäure wird die Oberfläche der Wasserglasstäubchen mit einer feinen Haut umgeben, wie dies stets beim Beblasen von Wasserglas mit Kohlensäure oder   kohlensäurehaltigen   Gasen beobachtet wird. 



   Bei der Herstellung von Seifenpulver aus   wasaerha ! tigen, weichen Seifenmassen   ist vorgeschlagen worden, diese unter Druck auf höhere Temperatur zu erhitzen und in diesem Zustande unter plötzlicher Druckentlastung in einen entsprechend grossen Raum zu schleudern. 



   Aus diesem nur für Seifenmassen bestimmten Verfahren war nicht ohneweiters zu entnehmen, dass die sehr schwierig zu behandelnden Alkalisilikate sich auf ähnliche Weise in eine feinkörnige Form   überführen   lassen, ohne ihre Löslichkeit einzubüssen. 



   Die bisher zum gleichen Zwecke vorgeschlagenen Verfahren waren praktisch schwer ausführbar und ergaben kein brauchbares Resultat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Überführung von Alkatisilikatlösungen in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte, dadurch gekennzeichnet, dass man unter hohem Druck stehende, bei hoher Temperatur konzentrierte, heisse zähflüssige Alkalisilikatlösungen durch plötzliche Druckentlastung in Form eines feinen Staubes mit kalter Luft in Berührung bringt.
AT60104D 1911-10-28 1911-10-28 Verfahren zur Überführung von Alkalisilikatlösungen in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte. AT60104B (de)

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