DE249222C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE249222C DE249222C DENDAT249222D DE249222DA DE249222C DE 249222 C DE249222 C DE 249222C DE NDAT249222 D DENDAT249222 D DE NDAT249222D DE 249222D A DE249222D A DE 249222DA DE 249222 C DE249222 C DE 249222C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water glass
- dust
- hot
- fine
- water
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 8
- 239000000428 dust Substances 0.000 claims description 6
- 229910052910 alkali metal silicate Inorganic materials 0.000 claims description 5
- NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N sodium silicate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-][Si]([O-])=O NTHWMYGWWRZVTN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 14
- 235000019353 potassium silicate Nutrition 0.000 description 13
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000000344 soap Substances 0.000 description 3
- 150000008064 anhydrides Chemical class 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 2
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 2
- 235000015110 jellies Nutrition 0.000 description 2
- 239000008274 jelly Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L Sodium Carbonate Chemical compound [Na+].[Na+].[O-]C([O-])=O CDBYLPFSWZWCQE-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 239000004115 Sodium Silicate Substances 0.000 description 1
- 238000005422 blasting Methods 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 1
- 229910052911 sodium silicate Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000013517 stratification Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- RLQWHDODQVOVKU-UHFFFAOYSA-N tetrapotassium;silicate Chemical compound [K+].[K+].[K+].[K+].[O-][Si]([O-])([O-])[O-] RLQWHDODQVOVKU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B33/00—Silicon; Compounds thereof
- C01B33/20—Silicates
- C01B33/32—Alkali metal silicates
- C01B33/325—After-treatment, e.g. purification or stabilisation of solutions, granulation; Dissolution; Obtaining solid silicate, e.g. from a solution by spray-drying, flashing off water or adding a coagulant
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
leicht lösliche Produkte.
Es besteht schon seit langem in der Industrie das Bedürfnis nach einem pulverförmigen,
leicht löslichen Alkalisilikat (Wasserglas), da dieses handlicher ist als die üblichen
Lösungen, deren Verwendung für manche Zwecke, so z. B. für pulverförmige Farben
u. dgl., überhaupt ausgeschlossen ist.
Der Bereitung eines solchen Wasserglases in Pulverform für größeren Konsum stellten
ίο sich aber bisher große Schwierigkeiten entgegen.
Die Wasserglaslösung läßt sich nicht ohne weiteres in Trockenform überführen, da
beim Eindampfen an der Oberfläche sofort eine Haut entsteht, die wasserundurchlässig
ist; günstigenfalls wird nur eine mehr oder minder feste Gallerte erzielt.
Die bisher vorgeschlagenen Wege zur Überführung des Wasserglases in eine trockene
Pulverform haben nur ein in kochendem oder heißem Wasser lösliches Produkt ergeben.
Auch der von anderer Seite vorgeschlagene Weg, die Wasserglaslösungen in - Tropfen,
Strahlen oder Schichten durch eine schnelle Verdampfung, etwa auf einer rotierenden, hoch
erhitzten Trommel zur Trockne zu bringen, hat nicht zum Ziele geführt. Dean es wird
hierbei leicht eine Überhitzung des Wasserglases herbeigeführt sowie ein zu starkes
Trocknen, so zwar, daß das Wasserglas nicht mehr von der heißen Trommel zu entfernen
ist.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung von feinkörnigen,
leicht löslichen Alkalisilikaten, das die genannten Übelstände vermeidet und ein selbst
in kaltem Wasser lösliches Produkt ergibt. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin,
daß eine hochkonzentrierte, heiße, zähflüssige Wasserglaslösung (so z. B. Natron- oder Kaliwasserglaslösung)
aus einem Druckbehälter unter hohem Druck durch feine Öffnungen oder Streudüsen herausgepreßt und mit kalter
Luft in Berührung gebracht wird. Durch diesen hohen Druck erhält das Wasserglas
Staubform und fällt nach geeigneter Abkühlung als trockener Staub zu Boden.
Um das Verfahren an einem Beispiel zu erläutern, diene folgendes: ■
Man löst zunächst in. einem üblichen Wasserglasautoklaven, der unter hohem Druck (etwa
6 bis 8 Atm.) steht, das Anhydrid des Natronsilikates, also die übliche Ausgangssubstanz
für die Herstellung von Wasserglaslösungen, in Wasser auf. Das Anhydrid stellt als
Schmelzgut eine glasartige Masse dar, die sich nur schwer löst; das Auflösen wird daher
zweckmäßig in rotierenden Apparaten unter hohem Druck und bei höherer Temperatur
vorgenommen, bis die dickflüssige Lösung ein spezifisches Gewicht von etwa 1,44 besitzt.
Die so erhaltene Lösung ist in heißem Zustande zähflüssig und nimmt beim Erkalten die
Form einer zähen, unbeweglichen Gallerte an.
Die heiße Lösung wird nun unter hohem Drucke von etwa 8 Atm., der beständig aufrecht
erhalten wird, durch eine Streudüse mit Öffnungen von etwa 1V2 mm Durchmesser
aus dem Autoklaven austreten gelassen. Die
staubförmige Lösung wird unter der Einwirkung
kalter Luft sofort in eine feste, trockene Form übergeführt. Diesen Vorgang unterstützt
man dadurch, daß man, etwa mit einem Ventilator, das staubförmige Material durch
einen Schacht in die Höhe führt, um es dann allmählich als vollkommen trockenes Pulver
auf den Boden sinken zu lassen.
Der Staub wurde beispielsweise mit einem
ίο kalte Luft zuführenden Ventilator in einem
Holzschachte etwa 4 m hochgeblasen. Der Schacht war in einer Entfernung von etwa
I1Z2 m ringsum von einer Hülle von Sackleinen
umkleidet. Das auf den Boden sinkende staubförmige Material hatte 10 bis 15 Prozent
Wasser verloren. Durch die in der Luft enthaltende Kohlensäure wird die Oberfläche der
Wasserglasstäubchen mit einer feinen Haut umgeben, wie dies stets beim Beblasen von
Wasserglas mit Kohlensäure oder kohlensäurehaltigen Gasen beobachtet wird.
Bei der Herstellung von Seifenpulver aus wasserhaltigen, weichen Seifenmassen ist vorgeschlagen
worden, diese unter Druck auf höhere Temperatur zu erhitzen und in diesem Zustande unter plötzlicher Druckentlastung in
einen entsprechend großen Raum zu schleudern,
Aus diesem nur für Seifenmassen bestimmten Verfahren war nicht ohne weiteres zu entnehmen,
daß die sehr schwierig zu behandelnden Alkalisilikate sich auf ähnliche Weise in
eine feinkörnige Form überführen lassen, ohne ihre Löslichkeit einzubüßen.
Die bisher zu gleichem Zwecke vorgeschlagenen Verfahren waren praktisch schwer ausführbar
und ergaben kein brauchbares Resultat. . ■ .
Claims (2)
1. Verfahren zur Überführung von Alkalisilikatlösungen
in trockne, staubförmige, leicht lösliche Produkte, dadurch gekennzeichnet,
daß man unter hohem Druck stehende, bei hoher Temperatur konzentrierte, heiße, zähflüssige Alkalisilikatlösungen
durch plötzliche Druckentlastung in Form eines feinen Staubes mit kalter Luft in Berührung bringt.
2. Ausfühfungsform des Verfahrens nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durch.feine öffnungen aus dem Druckbehälter
ausströmende Staub, bevor er auf den Boden fällt, mit Hilfe eines Ventilators oder einer ähnlich wirkenden Vorrichtung
eine Strecke weit fortbewegt wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249222C true DE249222C (de) |
Family
ID=507865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249222D Active DE249222C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249222C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968034C (de) * | 1953-09-06 | 1958-01-09 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von festem kristallwasserhaltigem Natriummetasilicat |
-
0
- DE DENDAT249222D patent/DE249222C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968034C (de) * | 1953-09-06 | 1958-01-09 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von festem kristallwasserhaltigem Natriummetasilicat |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE957755C (de) | Verfahren zur Herstellung eines als Mattierungsmittel für Lacke od. dgl. geeigneten Kieselsäuregels | |
| DE4304026A1 (en) | Exhausted granular organic ion exchange resins disposal for useful active carbon - by converting to carbon@ pellets by carbonising in mainly inert atmos. and activating in oxidising atmos. for cation exchange styrene] acrylic] acid resin | |
| DE249222C (de) | ||
| US3846172A (en) | One step method for removing waterinsoluble coatings applied to a substrate | |
| AT60104B (de) | Verfahren zur Überführung von Alkalisilikatlösungen in trockene, staubförmige, leicht lösliche Produkte. | |
| DE428878C (de) | Seife mit Gehalt an aktiven Sauerstoff enthaltenden Verbindungen | |
| DE941370C (de) | Verfahren zur Herstellung von Natriumperborat mit niedrigem Schuettgewicht | |
| DE1258848B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kondensierten Alkaliphosphaten | |
| DE1604790A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Beseitigung von Wasser aus waessrigen Loesungen von Feststoffen | |
| DE968033C (de) | Verfahren zur Herstellung von Alkalitripolyphosphat und Alkalitripolyphosphatgemischen | |
| DE2014674A1 (en) | Alkali silicates directly from siliceousmaterial and alkali | |
| USRE16749E (en) | Manufacture of a finely divided dry soaf product | |
| DE2011445B2 (de) | Verfahren zur herstellung von natriumtripolyphosphat mit niedrigem schuettgewicht aus thermischer phosphorsaeure | |
| DE328529C (de) | Verfahren zum Trocknen von Grudekoken zu Farbzwecken | |
| DE303447C (de) | ||
| DE938545C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von elementaren Schwefel enthaltenden Gesteinen oder Schwefel in elementarer Form enthaltenden Gasreinigungs- oder Katalysatormassen | |
| DE531578C (de) | Herstellung von hochdispersem Zirkonoxyd | |
| DE561623C (de) | Herstellung von AEtzalkalien aus Alkalisalzen ueber komplexe Alkalifluoride | |
| DE1112502B (de) | Verfahren zur Herstellung von hohlkugel- oder schuppenfoermigem Perborax | |
| DE753306C (de) | Verfahren zur thermischen Zersetzung von Magnesiumsulfat und anderen wasserloeslichen Sulfaten | |
| DE307817C (de) | ||
| DE1642967A1 (de) | Verfahren zur Herstellung fester Reaktionsprodukte durch Neutralisieren von fliessfaehigen sauren mit fliessfaehigen basischen Stoffen | |
| DE538069C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Moerteldichtungsmittels aus Rindertalg und Kalk | |
| DE2062118A1 (en) | Preventing scaling of rolled steel - with pulverulent mixture of alkali borate,calcium hydroxide and quartz sand | |
| DE26824C (de) | Verfahren, Dekorationen 0der Markirungen auf Glas hervorzubringen. ^_ jj |