AT59677B - Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren.
Es ist bereits bekannt, lsolierrohre aus Papier dadurch herzustellen, dass das Papier in einer der herzustellenden Rohrlänge entsprechenden Breite auf einem Wickeldorn bis zur gewünschten Stärke aufgewickelt wird und die so gewonnenen Rohre noch auf dem Dorne sitzend in der Isoliermasse bis zur Durchdringung aller Lagen des Rohres getränkt werden Die auf diese Weise hergestellten Isolierrohre sind, insoweit es sich um einfache
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für sich fertiggestellte einfache Rohrstücke zu aus zwei oder mehreren miteinander durch Überschieben oder dgl. vereinigten Teilen bestehenden Erzeugnissen, wie Muffenrohre oder T-förmigo Rohrstücke, zusammenzufügen, so besitzen diese Erzeugnisse an den nachher in üblicher Weise verpichten bzw.
gedichteten Verbindungsstellen ihrer Teile keine genügende Dichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einflüsse.
Das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren beseitigt nun diesen Nachteil der aus zwei oder mehreren Teilen bestehenden Isolierrohre genannter Art dadurch, dass diese letzteren zunächst, wie im nachfolgenden näher erläutert werden soll, aus ihren Teilen zusammengesetzt werden und dann erst das Ganze in der Isoliermasse bis zur Durchdringung aller Lagen des Rohres getränkt wird.
In der zur Erläuterung des Herstellungsvorganges solcher Rohre dienenden Zeichnung veranschaulichen Fig. 1 und Fig. 2 Längsschnitte durch ein Aluffenrohr bzw. durch ein T-Stück der in Rede stehenden Art.
Zwecks Herstellung eines Muffenrohres wird zunächst in beliebiger bekannter Weise um einen Wickeldorn a (Fig. 1) ein in seiner Breite der gewünschten Länge des mit dem Muffenansatz zu versehenen Rohres entsprechender Papierstreifen möglichst dicht und fest herumgewickelt, bis die erforderliche Gesamtstärke der Rohrwandung erreicht ist, worauf das freie Ende des Streifens an die gewickelte Schicht angeklebt wird.
Um an dem solcherart auf dem Dorn o gebildeten Rohr b nunmehr die Muffe d anzubringen, wird an das mit dieser auszustattende Ende des noch auf dem Dorn sitzenden Rohres ein zweiter Dorn c, dessen Stärke dem äusseren Durchmesser von b entspricht, dicht angesetzt und Über der Stossfuge ein zur Bildung der Muffe dienender Papierstreifen derart aufgewickelt, dass derselbe sich sowohl über eine genügende Länge des betreffenden Rohrendes als auch über eine solche des Dornes c erstreckt.
Nachdem das Aufwickeln solange fortgesetzt worden ist, bis die erforderliche Stärke der Muffenwandung erreicht erscheint, wird das freie Ende des Wickelstreifens auf die gebildete Muffe niedergeklebt und dann das Ganze vorteilhaft im Vakuum mit der Isoliermasse Imprägniert, worauf die Dorne herausgezogen werden.
Wenn es sich um die Herstellung eines T-förmigen Rohrstückes handelt, so geht fnan zweckmässig folgendermassen vor : In der Wandung eines über einem Dorn a (Fig. 2) gewickelten Rohres b wird eine Öffnung auf Gehrung geschnitten, dann über diesem Rohre t-iii zweites Rohr b1 gewickelt, in welchem ein etwas grösserer Gehrungsschnitt angebracht wird. An die Ränder der durch diesen Schnitt erzeugten Durchbrechung des Rohres b1 wird ein Stutzen e durch Ankleben befestigt und hierauf in denselben ein etwas engeres Rohrstück el eingesetzt, das an seinem inneren Ende so zugeschnitten ist, dass es mit diesem auf den im Rohre erzeugten Ausschnitt passt.
Nunmehr schiebt man über das Rohr b1 von dessen beiden Enden aus je ein auf dasselbe passendes RohrstUcl {/ bzw./1 auf, die dadurch erhalten werden, dass man auf einem Dorn, dessen Durchmesser dem äusseren Durchmesser des Rohres b1 gleichkommt, ein Rohr wickelt, die Wandung des. selben dann auf Gehrung ausschneidet, so zwar, dass die entstandene Durchbrechung etwas weiter ist als dies für den Durchtritt des Stutzens e erforderlich erscheint, worauf man schliesslich das Rohr in der Mitte durchschneidet.
Nach erfolgter Aufbringung der solcherart erhaltenen Rohrhälften f bzw. fl auf das Rohr bl wird über den Stutzen e ein passend zugeschnittenes Rohrstück g aufgezogen, mit den Rohrstücken f, f1 verklebt und alsdann das Ganze im Vakuum mit der Isoliermasse durchtränkt.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von aus zwei oder mehreren Teilen bestehenden Isolier- rohren, wie Muffenrobre oder T-Rohre aus gewickeltem Papier unter Tränkung des auf dem Wickeldorn sitzenden Werkstückes mit der Isoliermasse, dadurch gekennzeichnet, dass die hf-rztistellenden Muffenrohre usw. zunächst aus ihren Teilen in noch ungetränktem Zustande zusammengesetzt und dann erst das Ganze mit der Isoliermasse vollständig durchtränkt wird. <Desc/Clms Page number 2>2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 in seiner Anwendung zur Herstellung von Muffenrohre, dadurch gekennzeichnet, dass an das mit einer Muffe (d1) (Fig. 1) zu versehende Ende eines in bekannter Weise auf einem Wickeldorn erzeugten Rohres (b) ein zweiter Dorn (c), dessen Starke dem äusseren Durchmesser des genannten Rohres entspricht, dicht angesetzt und über der Stossfuge ein zur Bildung der Muffe dienender Papierstreifen bis zur Erreichung der gewünschten Wandstärke derart aufgewickelt wird, dass er sowohl das betreffende Rohrende als auch den an dieses angesetzten Dorn auf eine entsprechende Länge umfasst, worauf das Ganze in die zur Durchtränkung des gebildeten Muffenrohres dienende Isoliermasse eingebracht wird.3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 in seiner Anwendung zur Herstellung von T-Stücken, dadurch gekennzeichnet, dass man in der Wandung eines in bekannter Weise über einem Dorn gewickelten Rohres (b, Fig. 2) eine Öffnung auf Gehrung schneidet, dann auf diesem Rohr ein zweites Rohr (bol) wickelt, in diesem einen grösseren Gebrungsschnitt anbringt und an dessen Ränder einen Stutzen (e) anklebt, in EMI2.1 Gehrungsschnitt dos unmittelbar auf dem Wiclwldorn sitzenden Rohr < 's (b) passt, worauf man über das dieses letztere umschliessende Rohr ) von dessen beiden Enden her je ein durch Zerschneiden eines gesondert gewickelten, auf Gehrung ausgeschnittenen Rohres EMI2.2 passend zugeschnittenen Mantel (g)zicht und schliesslich das Ganze mit der Isoliermasse durchtränkt. EMI2.3
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