AT59677B - Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren.

Info

Publication number
AT59677B
AT59677B AT59677DA AT59677B AT 59677 B AT59677 B AT 59677B AT 59677D A AT59677D A AT 59677DA AT 59677 B AT59677 B AT 59677B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pipe
socket
mandrel
pipes
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Emil Ganso
Original Assignee
Hugo Emil Ganso
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hugo Emil Ganso filed Critical Hugo Emil Ganso
Application granted granted Critical
Publication of AT59677B publication Critical patent/AT59677B/de

Links

Landscapes

  • Thermal Insulation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren. 



   Es ist bereits bekannt, lsolierrohre aus Papier dadurch herzustellen, dass das Papier in einer der herzustellenden Rohrlänge entsprechenden Breite auf einem Wickeldorn bis zur gewünschten Stärke aufgewickelt wird und die so gewonnenen Rohre noch auf dem Dorne sitzend in der Isoliermasse bis zur Durchdringung aller Lagen des Rohres getränkt werden Die auf diese Weise hergestellten Isolierrohre sind, insoweit es sich um einfache 
 EMI1.1 
 für sich fertiggestellte einfache Rohrstücke zu aus zwei oder mehreren miteinander durch Überschieben oder dgl. vereinigten Teilen bestehenden Erzeugnissen, wie Muffenrohre oder   T-förmigo   Rohrstücke, zusammenzufügen, so besitzen diese Erzeugnisse an den nachher in   üblicher   Weise verpichten bzw.

   gedichteten Verbindungsstellen ihrer Teile keine genügende Dichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einflüsse. 



   Das den Erfindungsgegenstand bildende Verfahren beseitigt nun diesen Nachteil der aus zwei oder mehreren Teilen bestehenden Isolierrohre genannter Art dadurch, dass diese letzteren zunächst, wie im nachfolgenden näher erläutert werden soll, aus ihren Teilen zusammengesetzt werden und dann erst das Ganze in der Isoliermasse bis zur Durchdringung aller Lagen des Rohres getränkt wird. 



   In der zur Erläuterung des Herstellungsvorganges solcher Rohre dienenden Zeichnung veranschaulichen Fig. 1 und Fig. 2 Längsschnitte durch ein Aluffenrohr bzw. durch ein T-Stück der in Rede stehenden Art. 



   Zwecks Herstellung eines Muffenrohres wird zunächst in beliebiger bekannter Weise um einen Wickeldorn a (Fig. 1) ein in seiner Breite der gewünschten Länge des mit dem Muffenansatz zu versehenen Rohres entsprechender Papierstreifen möglichst dicht und fest   herumgewickelt,   bis die erforderliche Gesamtstärke der Rohrwandung erreicht ist, worauf das freie Ende des Streifens an die gewickelte Schicht angeklebt wird.

   Um an dem solcherart auf dem   Dorn o   gebildeten Rohr b nunmehr die Muffe d anzubringen, wird an das mit dieser auszustattende Ende des noch auf dem Dorn sitzenden Rohres ein zweiter Dorn c, dessen Stärke dem   äusseren   Durchmesser von b entspricht, dicht angesetzt und   Über   der Stossfuge ein zur Bildung der Muffe dienender Papierstreifen derart aufgewickelt, dass derselbe sich sowohl über eine genügende Länge des betreffenden Rohrendes als auch über eine solche des Dornes c erstreckt.

   Nachdem das Aufwickeln solange fortgesetzt worden ist, bis die erforderliche Stärke der   Muffenwandung   erreicht erscheint, wird das freie Ende des Wickelstreifens auf die gebildete Muffe niedergeklebt und dann das Ganze vorteilhaft im Vakuum mit der Isoliermasse   Imprägniert,   worauf die Dorne herausgezogen werden. 



   Wenn es sich um die Herstellung eines T-förmigen Rohrstückes handelt, so geht   fnan zweckmässig folgendermassen vor   : In der Wandung eines über einem Dorn a (Fig. 2)   gewickelten   Rohres b wird eine Öffnung auf Gehrung geschnitten, dann über diesem Rohre   t-iii zweites   Rohr   b1   gewickelt, in welchem ein etwas grösserer Gehrungsschnitt angebracht wird. An die Ränder der durch diesen Schnitt erzeugten Durchbrechung des Rohres b1 wird ein Stutzen e durch Ankleben befestigt und hierauf in denselben ein etwas engeres   Rohrstück el eingesetzt,   das an seinem inneren Ende so zugeschnitten ist, dass es mit diesem auf den im Rohre erzeugten Ausschnitt   passt.

   Nunmehr   schiebt man über das Rohr b1 von dessen beiden Enden aus je ein auf dasselbe passendes   RohrstUcl {/ bzw./1   auf, die dadurch erhalten werden, dass man auf einem Dorn, dessen Durchmesser dem äusseren Durchmesser des Rohres   b1     gleichkommt,   ein Rohr wickelt, die Wandung des. selben dann auf Gehrung ausschneidet, so zwar, dass die entstandene Durchbrechung etwas weiter ist als dies für den Durchtritt des Stutzens e erforderlich erscheint, worauf man schliesslich das Rohr in der Mitte durchschneidet.

   Nach erfolgter Aufbringung der solcherart erhaltenen   Rohrhälften f bzw. fl   auf das Rohr bl wird über den Stutzen e ein passend zugeschnittenes Rohrstück g aufgezogen, mit den Rohrstücken f, f1 verklebt und alsdann das Ganze im Vakuum mit der Isoliermasse durchtränkt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von aus zwei oder mehreren Teilen bestehenden Isolier- rohren, wie Muffenrobre oder T-Rohre aus gewickeltem Papier unter Tränkung des auf dem Wickeldorn sitzenden Werkstückes mit der Isoliermasse, dadurch gekennzeichnet, dass die hf-rztistellenden Muffenrohre usw. zunächst aus ihren Teilen in noch ungetränktem Zustande zusammengesetzt und dann erst das Ganze mit der Isoliermasse vollständig durchtränkt wird. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 in seiner Anwendung zur Herstellung von Muffenrohre, dadurch gekennzeichnet, dass an das mit einer Muffe (d1) (Fig. 1) zu versehende Ende eines in bekannter Weise auf einem Wickeldorn erzeugten Rohres (b) ein zweiter Dorn (c), dessen Starke dem äusseren Durchmesser des genannten Rohres entspricht, dicht angesetzt und über der Stossfuge ein zur Bildung der Muffe dienender Papierstreifen bis zur Erreichung der gewünschten Wandstärke derart aufgewickelt wird, dass er sowohl das betreffende Rohrende als auch den an dieses angesetzten Dorn auf eine entsprechende Länge umfasst, worauf das Ganze in die zur Durchtränkung des gebildeten Muffenrohres dienende Isoliermasse eingebracht wird.
    3. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 in seiner Anwendung zur Herstellung von T-Stücken, dadurch gekennzeichnet, dass man in der Wandung eines in bekannter Weise über einem Dorn gewickelten Rohres (b, Fig. 2) eine Öffnung auf Gehrung schneidet, dann auf diesem Rohr ein zweites Rohr (bol) wickelt, in diesem einen grösseren Gebrungsschnitt anbringt und an dessen Ränder einen Stutzen (e) anklebt, in EMI2.1 Gehrungsschnitt dos unmittelbar auf dem Wiclwldorn sitzenden Rohr < 's (b) passt, worauf man über das dieses letztere umschliessende Rohr ) von dessen beiden Enden her je ein durch Zerschneiden eines gesondert gewickelten, auf Gehrung ausgeschnittenen Rohres EMI2.2 passend zugeschnittenen Mantel (g)
    zicht und schliesslich das Ganze mit der Isoliermasse durchtränkt. EMI2.3
AT59677D 1912-06-05 1912-06-05 Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren. AT59677B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT59677T 1912-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT59677B true AT59677B (de) 1913-06-25

Family

ID=3581504

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59677D AT59677B (de) 1912-06-05 1912-06-05 Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT59677B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2829333C2 (de) Hochtemperatur-Verbunddichtung
DE2422304A1 (de) Verfahren zum herstellen von faserbewehrtem kunststoffrohr
DE2538061A1 (de) Verfahren zum herstellen einer klebeverbindung
DE1284746B (de) Doppelwandiges Wickelrohr, insbesondere aus strangpressbarem Werkstoff
DE1525781B1 (de) Flexibler Schlauch und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1217150B (de) Verfahren zur Herstellung eines Hochdruck-Wickelhohlkoerpers durch ueberlapptes Wickeln eines duennen Metallbandes
DE60006085T2 (de) Spulenflansch
AT59677B (de) Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren.
DE102019216595A1 (de) Schutzschlauch
DE1911326A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung gewickelter Kunststoffrohre und gemaess diesem Verfahren hergestelltes Rohr
EP0004538B1 (de) Konisches Rohr aus schraubenförmig gewickeltem Bandmaterial
DE2147772A1 (de)
DE1184145B (de) Rohrkoerper aus Kunststoff, insbesondere Angelrute
DE2510234C2 (de) Dichtungsring für Rohrkupplungen
DE2417509C3 (de) Rohrverbindung
DE557953C (de) Biegsames Rohr, insbesondere fuer Petroleum und aehnliche Stoffe, unter Verwendung von tierischen Darmhaeuten mit innerer und aeusserer Drahtbewehrung
AT76022B (de) Rohr für Leitungs- und Isolationszwecke.
DE408833C (de) Verfahren zur Herstellung von biegsamen und in ungefuelltem Zustande flach zusammendrueckbaren Rohren oder Behaeltern
DE1525781C (de) Flexibler Schlauch und Verfahren zu seiner Herstellung
AT164361B (de) Verfahren zur Herstellung von Schläuchen, insbesondere von Kunstdärmen aus Papier
DE457332C (de) Verfahren zur Herstellung von Isolierhuellen fuer Rohre
DE737849C (de) Verfahren zur Herstellung von Isolierrohren aus geschichtetem Kunstharzpressstoff
AT166955B (de) Rundstab für Federzugrollos
DE2060904C3 (de) Leichtes Bauelement aus Kunststoff-Hartschaum
AT88313B (de) Verfahren zur Herstellung von aus einem Blechstreifen gewickelten Patronenhülsen.