AT59597B - Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung von Freistrahlturbinen durch Schwenkdüsen von veränderbarer Öffnung. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung von Freistrahlturbinen durch Schwenkdüsen von veränderbarer Öffnung.

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Aloys Zodel
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Aloys Zodel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung von Freistrahlturbinen durch Schwenkdüsen von veränderbarer Öffnung. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die zu dessen Durchführung erforderlichen Vorrichtungen zur Regelung von Freistrahlturbinen durch Schwenkdüsen von   veränderbarer   Öffnung   Das Wesen des Verfahrens liegt darin, dass im Gegensatz zu bekannten Regelungsarten die Düse Lei allmählich vor sich gehenden Belastungsänderungen nicht stehen bleibt, sondern ihre Lauf   stetig ändert, und zwar derart, dass die Mittelachse des von ihr auf das Laufrad   ! ! ericbteten Wasser-   strahles bei voller Auslassöffnung, d. i. bei ganz   zurückgezogener   Nadel, also bei Vollast.

   in kleinerer Entfernung von der Radmitte auf die Laufschaufeln auftnfft als bei geringerer Last, wo die Nadel   empan   Teil   des Düsenaustrittsquerschnittes absperrt.   Bei Leerlauf hat der Mittelfaden des Wasser-   strahles somit den grössten Abstand von der Radmitte. Des besseren Verständnisses wegen soll die Erfindung vorerst an Hand von Ausführungsbeispielen erklärt und sodann sollen ihre Vorteile   gegenüber bisherigen Regelungsverfahren an Hand von Schaulimen erläutert werden. Daran   anschliessend   werden   verschiedene Ausführungsformen   besprochen. 



   In Fig. 1 ist eine Schwenkdüse a dargestellt, die sich um die Zapfenmitte b drehen kann   und deren Wasserstrahldicke   in bekannter Weise durch die Nadel c geregelt wird. Solange sich 
 EMI1.1 
 bahnm. 



     Wenn     nun   z. B. infolge Entlastung der Turbine unter Einwirkung des Geschwindigkeits-   rclers die Hllfsmaschine d   den Doppelhebel e der Bewegung des Uhrzeigers entgegengesetzt   @ verdreht, so zieht   dieser durch   Stange./'den   Arm 9 des dreiarmigen Hebels II in die Höhe Der hebel II führt hiebei zwei verschiedene Bewegungen aus : Erstens verdreht er sich um den an der Düse a befestigten Drehpunkt h und schiebt die Nadel c von rechts nach links, so dass der   Auatrittsquerschmtt   der Düse a verkleinert wird. Gleichzeitig möchte sich der nach links unten gerichtete Arm des Hebels H mit seinem Endpunkt, an dem die Rolle 1 sitzt, nach unten bewegen, wird aber daran durch die im Raum feststehende Gleitbahn m verhindert.

   Dies hat zur Folge, 
 EMI1.2 
 

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 Entlastung statt, so gelangt der Wasserstrahl in die für den Leerlauf giltige Grenzlage b-w. 



  Sein Abstand von der Radmitte A hat in diesem Augenblick den Betrag Rw. 



   Fig. 2 zeigt, wie bei dieser Belastungsänderung von Voll-auf Leerlauf der Querschnitt des Wasserstrahles sich nach der Grösse und zugleich in der Lage gegenüber der Schaufelebene ändert.   A-A   sei wieder die   Achsermitte   des Laufrades, S eine an der Radscheibe L befestigte Schaufel. Bei grösster Belastung hat der auf die Schaufel S auftreffende Wasserstrahl den Durchmesser Du und von der Radachse den Abstand Ru. Beim Cbergang auf mittlere Belastung gehen diese Werte über in die Werte D, und Rv.

   Wird schliesslich die Turbine allmählich ganz entlastet, so hat der Wasserstrahl, wie für die Bewältigung der Leerlaufsarbeit erforderlich, nur noch den Durchmesser Dw und von der Radmitte den Abstand Rw 
 EMI2.1 
   ptötzhcb   vollständig entlastet, so bewegt sich unter Einfluss des   Geschwindigkeitsreglers   der Kolben der Hilfsmasehine d rasch von der oberen in die unterste Grenzlage, reisst den Doppelhebel e herum und infolgedessen wird durch den Katarakt n in an sich bekannter Weise die   Düse     a ls der Lage b-u in die äusserste Lage b-x verdreht.

   Gleichzeitig ist die    zugstangen.   und damit thr (telenkpunkt n, in die oberste Lage gekommen, in der sie verbleibt, solange der Wasserstrahl 
 EMI2.2 
 der Gelenkpunkt o des dreiarmigen Hebels H in seiner   Höhenlage verbleibt,   so wird die Nadel c im Gehäuse a zwangsweise vorgeschoben und der Austrittsquerschnitt   verkleinert-Die höchste   Lage des   (tflenkpunktes o   und die unveränderliche Lage der Gleitbahn m bestimmen für den dreiarmigen Hebel H und damit für die Düse a für das Zurückdrehen der Düse eine Grenzlage.

   die gleich ist der bei der anfangs betrachteten allmählichen Entlastung der Turbine gefundenen 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 seine der Leerlaufarbeit entsprechende Abmessung in der Winkelstellung   b-u'und bleibt   der Grösse und Lage nach in diesem Zustand verharren. ohne das Laufrad noch einmal wesentlich   Zll     heschleumgen. Fig.   3 zeigt die   Schaulinte   der Umlaufgeschwindigkeiten nach einer bisher bekannte Art. Fig. 4 diejenige einer nach dem Verfahren entsprechend der Erfindung geregelten 
 EMI2.5 
   ist aber bei weitem nicht so gross   wie   die Erhöhung 4#5 in S haulinie nach Fig. 3 und kann durch   entsprechende Vorkehrungen beliebit verkleinert werden. 
 EMI2.6 
 bewirkt, die zwischen Doppelhebel   r und Düsengehäuse   a geschaltet ist.

   In dem Ausfürungsbespiel enthält die   Hilfsmaschine q einen Differentialkolben s#t,   der durch die Leitung B dauernd   mit einem Pressflüssigkeitsbehälter in Verbindung steht. Durch eine im grösseren Kolben, s. befindliehe kleine Öffnung C strümt eine geringe Menge der Flüssigkeit von dem Raum unter   

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 dem grossen Kolben   8   nach dem Raum über diesem Kolben und kann von da durch entsprechende Bohrungen der hohlen, oberen Kolbenstange D entweichen, sobald der Doppelhebel r durch die Stange E und den Katarakt P das Steuerventil F anhebt.

   Solange das nicht geschieht, stellt sich über dem grossen Kolben s des   Differcntialkolbens   s-t ungefähr der gleiche Druck ein wie in dem zwischen den beiden Kolben 8 und t befindlichen Raum und der Differentialkolben drückt zufolge seines Eigengewichtes und des auf den kleineren Kolben t entfallenden Überdruckes durch Laschen G auf das Düsengehäuse a.

   Sobald infolge plötzlicher Entlastung der Kolben in der Hilfsmaschine d rasch sinkt, hebt der Doppelhebel r durch Stange E und Katarakt P das Steuerventil F der zweiten Hilfsmaschine an, die Druckflüssigkeit über dem Kolben s kann durch Rohr   BI   entweichen, die zwischen den beiden Kolben s und t eingeschlossene Pressflüssigkeit hebt den Differentialkolben und dadurch mittels der Lasche G das rechte Ende des Düsengehäuses a 
 EMI3.1 
 dass die an Hand der Fig. 5 bis hieher beschriebene Regelungsvorrichtung bekannt ist Die bekannten Ausführungen unterscheiden sich jedoch von dem (Gegenstände nach der Erfindung   dadurch, dass das Steuerventil   F und damit auch das   Düsengehäuse   a stets in der gleichen Lage verbleiben, solange die Bel, tungsänderungen allmählich vor sich gehen.

   Es spielt hiebei 
 EMI3.2 
 bei jeder   Nadelstellung zugleich   eine andere Winkelstellung einnehmen. Es wird dies dadurch erreicht, dass der Doppelhebel r durch Stange K den Hebel M auslenkt. dessen rechts gelegener Drehpunkt im Raume festliegt. Dieser Hebel M bildet bei T die Auflage für dasKataraktgehäuse und damit für das Steuerventil F. Jeder Winkelstellung des Doppelhebels r entspricht eine andere 
 EMI3.3 
 andere Winkelstellung des Gehäuses a. Weil aber vom Doppelhebel r aus durch Stange f in erster Linie die Nadel   k#c   im Gehäuse a verstellt wird, so entspricht jeder Stellung   der Nadet c im   Gehäuse a eine andere Winkelstellung des Gehäuses a selbst. Der.   Angrinspunkt.

   V der Lenk-   
 EMI3.4 
 stellung des Gehäuses a von der Nadelstellung geändert werden Selbstverständlich kann dies auch durch andere Hilfsmittel geschehen. 



   Ebenso können Auslassöffnung und Winkelstellung der Düse a noch durch andere baull he   Massnahmen   voneinander abhängig gemacht werden, sei es auf rein mechanischem, auf hydrau-   lisehem,   elektrischem oder magnetischem Weg. 



   Weil unter Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung bei   TeibelaRtung der Wasser-   
 EMI3.5 
 
 EMI3.6 
 Entferunung von der   Laufradachse zurückschwenkt.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch EMI3.7 abgestützt ist.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, EMI3.8
AT59597D 1911-01-09 1911-06-23 Verfahren und Vorrichtungen zur Regelung von Freistrahlturbinen durch Schwenkdüsen von veränderbarer Öffnung. AT59597B (de)

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