AT59575B - Wagenschiebevorrichtung, insbesondere zum Belanden der Förderkörbe von Schachtanlagen. - Google Patents

Wagenschiebevorrichtung, insbesondere zum Belanden der Förderkörbe von Schachtanlagen.

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AT59575B
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Carl Notbohm
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Carl Notbohm
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Bei der Wagenschiebevorrichtung nach Patent Nr. 53495 ergibt sich für mehretagige Förderkörbe der Übelstand, dass wegen der zwangläufigen Verbindung der beiden Mitnehmer (Fig. 3 der Zeichnung des   Stammpatentes)   derjenige für die leere   Schachtseite   so oft ohne Arbeit zu leisten hin und her gehen muss, als der Förderkorb Etagen besitzt. Da aber bei dem Vorwärtsgang der Mitnehmer sich selbsttätig aufrichtet, und daher vor ihm befindliche Wagen in die leere Schachtseite gestossen werden würden, so darf auf das von dem Mitnehmer befahrene Stück dieser Schachtseite kein Wagen aufgebracht werden, solange nicht die Beschickung des Förderkorbes der anderen Hälfte beendet ist. Diese Behinderung der freien Befahrbarkeit der Hängebank zu beseitigen, ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

   Sie enthält zugleich eine weitere Einrichtung, um das unbeabsichtigte Einfahren von Wagen in den Schachtraum und auf die Hängebank zu vermeiden. 



   In der Zeichnung sind solche Vorrichtungen in beispielsweiser Ausführung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Grundriss der Beschickungseinrichtung in ihren wesentlich in Betracht kommenden Teilen ; Fig. 2 stellt eine vergrösserte Vorderansicht mit teilweisem Schnitt dar. Die Fig. 3 und 4 zeigen in   schematischen Längsansichten   eine Einrichtung zur selbsttätigen Absperrung der Zufuhr zur Hängebank. 
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 ähnlichen Klauen der Kettenradnabe 9 und 9a als Klauenkupplung zusammen arbeiten können. 



  Wenn die Kupplung 101 nach der einen Seite verschoben ist, überträgt sie die drehende Bewegung von der Achse      z. B. auf das Kettenrad   9. 1   ; ist sie nach der anderen Seite verstellt, so bleibt das   Kettenrad 9''ruhig   stehen, während die   Kupplung mit   dem Kettenrad 9 in Eingriff steht und die Achsendrehung nunmehr auf das Kettenrad 9 überträgt. Es kann also stets nur einer der beiden Mitnehmer 20 oder   2 (jd   in Tätigkeit sein. Gemäss der Zeichnung ist dies der Mitnehmer   20-1,   der somit die Wagen   6a,   7a auf die Förderschale 3 schieben kann. 



   Wenn diese beladen ist und die andere Förderschale 2 in die Höhe steigt, ist es notwendig, nunmehr den zugehörigen Mitnehmer 20 in Tätigkeit zu setzen, während welcher der Mitnehmer      in Ruhe verbleiben   muss.   Die dazu erforderliche Umschaltung der Kupplung 101 kann durch Verdrehen einer Welle 102 bewirkt werden, auf welcher Hebel 103 befestigt sind, deren freie Enden einen Ring 104 zwischen sich tragen. Dieser Ring 104 spielt in bekannter Weise in einer Ringnut der Kupplungsmuffe 101. In der Nähe des Schachtes sind auf der Welle 102 je ein Arm 105 
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   Mittels der eben beschriebenen Einrichtung schalten also die in die Höhe kommenden   Förderkörbe   die Mitnehmerbewegung und   Mitnehmerstillstände   selbsttätig um. 



   In den Fig. 1 und 2 ist ferner eine Einrichtung angedeutet, um zu verhüten, dass Wagen in denjenigen Schacht eingeschoben werden können, dessen Förderkorb nicht in entsprechender Stellung zur Hängebank sich befindet. Die Arme 105 und   105a sind   soweit verlängert gedacht, dass an diesen Verlängerungen in entsprechenden Führungen   auf-und abwärts verschiebbare   Haltestangen 113 und   113n angelenkt   werden können. Je nachdem der Arm 105 oder   105a in   
 EMI2.2 
 Wagen in den Weg, so dass keiner von den letzteren in die leere Schachtseite geschoben werden kann. 



   Es können also jetzt ohne Nachteil über den nicht arbeitenden Mitnehmer 20 Wagen auf die Hängebank gestossen werden, um sofort mit der Be-und Entladearbeit beginnen zu können, sobald der Förderkorb 2 in die Höhe gekommen und dadurch die Kupplung 101 so umgeschaltet worden ist, dass jetzt der Mitnehmer   20   zu arbeiten beginnt. 



   Durch die beschriebene Doppeleinrichtung wird also die Schachtanlage aufs höchste ausgenutzt und es ist doch dabei jeder verkehrten Handhabung und jedem Unglück aufs sicherste vorgebeugt. 



   Am Füllorte kann genau die gleiche Einrichtung vorgesehen sein, nur wird man dort zweckmässig den Arm 111 nicht nach oben, sondern nach unten ragen lassen, damit seine Verstellung 
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 die Welle 102 entsprechend kürzer aus. 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Wagenschiebevorrichtung nach Patent Nr. 53495, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehretagigem Förderkorb der Mitnehmerantrieb auslösbar ist, znm Zwecke, den Mitnehmer auf <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 Anschlages.
    3. Wagenschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch den genannten Anschlag zugleich eine Haltevorrichtung verstellt wird, welche das Einschieben von Wagen in die unrechte Schachtseite verhindert.
    4. Wagenschiebevorrichtung nach Patent Nr. 53495, dadurch gekennzeichnet, dass der nach dem Beginn seiner Ausgangslage zurückkehrende Mitnehmer bei Annäherung an die letztere eine die Wagen aufhaltende Sperrung aufhebt und eine andere in entsprechender Entfernung in Arbeitsstellung bringt, zum Zwecke, zu verhindern, dass Wagen über dem sich aufrichtenden Mitnehmer sich befinden und dass ferner mehr Wagen als zulässig von dem Mitnehmer befördert werden.
AT59575D 1911-04-29 1912-05-29 Wagenschiebevorrichtung, insbesondere zum Belanden der Förderkörbe von Schachtanlagen. AT59575B (de)

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