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Aufzug.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Aufzug, der als Zentralbeförderungsanlage dienen soll und es ermöglicht, aus unbeschränkten Entfernungen Güter, Waren und Personen wagerecht herbeizuholen bzw. fortzuschicken und in senkrechter Richtung auf die einzelnen Stockwerke zu befördern.
Zu diesem Zweck ist in dem eigentlichen Fahrkorb noch ein zweiter Korb eingesetzt, der an den Haltestellen selbsttätig den eigentlichen Fahrkorb verlässt, um nach Entladung oder Beladung wieder selbsttätig zurückgezogen zu werden.
In der Zeichnung ist die gesamte Anlage veranschaulicht. a ist eine angetriebene Aufzugswinde bzw. die Trommel einer solchen Winde, an der mittels Seil b der zur Aufnahme der Waren dienende Korb c befestigt ist. Dieser Korb befindet sich in dem eigentlichen Farkorb d, der in bekannter Weise in dem Schachtturm hochgeführt wird und dessen Gewicht teilweise ausgeglichen werden kann. Die Führung selbst erfolgt an den Ecken, um alle vier Seiten des Turmes frei zu lassen. Der Fahrkorb d besitzt einen nach allen vier Seiten schräg einstellbaren Boden e, um ein Abgleiten des Korbes nach allen Seiten zu ermöglichen. g ist ein Elektromagnet, der mittels Hebelverbindungen A die Nocken i bewegt.
Die Wirkungsweise ist wie nachstehend beschrieben :
Wird der Fahrkorb nach irgend einem Stockwerk geholt, so fährt er etwa einen halben Meter über das betreffende Stockwerk hinaus, schaltet die Aufzugsmaschine um und fährt zurück. Bei der Auffahrt sind sämtliche Magnete stromlos. Die Nocken befinden sich also in der Lage, wie sie auf der Zeichnung unten angegeben ist, der Korb kann also ungehindert passieren. Beim Zurückfahren des Korbes auf das gewünschte Stockwerk erhält der Magnet g dieses Stockwerkes Strom und die Nocken gehen in die oben gezeichnete Lage über. Der Korb d setzt sich auf die Nocken ; um während des Stillstandes des Fahrkorbes für den Magnet g keinen Strom zu verbrauchen, wird dieser sofort nach Aufsetzen des Korbes auf die Nocken automatisch abgeschaltet.
Während nun der eigentliche Fahrkorb d auf den Nocken fest sitzen bleibt, läuft die Aufzugmaschine weiter, der Korb c rollt von dem eine schiefe Ebene bildenden Boden e ab und nach seinem Lade-bzw. Entladeort auf beliebige Entfernung. Die Ablaufstrecken sind etwas geneigt, um ein glattes Vorfahren des Korbes zu fördern. Die Entfernung, weiche der Förderkorb c nach Verlassen des Aufzugsschachtes noch durchlaufen soll, kann vermittelst verstellbarer Anschläge an der Fahrbahn selbst oder auch an der Maschine beliebig eingestellt worden.
Schaltet man nun nach erfolgter Beladung oder Entladung die Aufzugsmaschine ein, so wird der Förderkorb c wieder zurück und in den Fahrkorb d hineingezogen. Nunmehr fahrt Fahrkorh o d wieder ein kurzes Stück in die Höhe. Die Nocken'werden durch die
Gewichte k in ihre ursprüngliche Lage gebracht, die Aufzugsmaschine schaltet sich um und der Fahrkorb kann ungehindert nach unten fahren.
Fährt der Fahrkorb in ein höheres Stockwerk, so ist selbstverständlich ein Zurückfahren nach unten nicht erforderlich.
Der innere Korb c lässt sich im Fahrkorb d drehen, um es zu ermöglichen, in Verbindung mit dem nach allen Seiten schräg einstellbaren Boden e nach vier Seiten auszufahren.
Die Steuerung des Aufzuges erfolgt in gebräuchlicher Weise durch eine der bekannten V ru ckknopf s t6 uerungen.
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